-> Interview

Interview: Achim Kampker, StreetScooter.

CMS Hasche SigleAchim Kampker muss sich um den eMobility-Nachwuchs keine Sorgen machen: “Die Studenten stehen Schlange”, sagt der Professor für Produktionsmanagement am Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen. Dabei sei Elektromobilität gar nicht mal nur ein Thema der Jugend: Im Video-Interview mit electrive.net spricht Achim Kampker von einer “Begeisterung durch die Bevölkerungsschichten hinweg”. Und wie kommt die StreetScooter GmbH voran, deren Geschäftsführer Kampker auch noch ist? “Wir sind gerade mitten in der Industrialisierung”, sagt uns der eMobility-Pionier auf der MobiliTec im Rahmen der Hannover Messe. In etwa anderthalb Jahren könnte die Post mit dem kleinen Elektroauto die ersten Sendungen ausfahren. Zumindest wäre das Konsortium diverser Mittelständler dann technisch so weit. Und wann kommt der Durchbruch der Stromer? Die Antwort gibt Ihnen StreetScooter-Chef Achim Kampker nach dem Klick ins Video.

Weiterführende Links:

- dieses Video bei Vimeo
- dieses Video bei Youtube

Interview: Gernot Lobenberg, Berliner Agentur für Elektromobilität.

CMS Hasche SigleGernot Lobenberg hat – man kann es kaum glauben – noch keinen Champagner auf das Berliner E-Schaufenster getrunken. Weil der Chef der Berliner Agentur für Elektromobilität “vom Zeitpunkt der Entscheidung überrascht wurde”, mussten ein paar Flaschen Sekt “aus der Nachbarschaft” zunächst mal genügen. Und wie geht’s jetzt weiter? “Wir sind dabei, die einzelnen Projekte rund zu machen”, erklärt Gernot Lobenberg im Video-Interview mit electrive.net auf der MobiliTec im Rahmen der Hannover Messe. Beim Berliner Schaufenster stellt sich Lobenbergs Mannschaft eine zentrale Frage: “Wie können wir Flottenbetreiber überzeugen, mit dem Thema E-Mobilität zu starten?” Der Bevölkerung will Lobenberg elektrisches Fahren dagegen vor allem mittels CarSharing schmackhaft machen. Für electrive.net-Gründer Peter Schwierz hat Gernot Lobenberg im Interview sogar noch eine Überraschung parat. Welche das ist – ein Klick ins Video verrät’s.

Weiterführende Links:

- dieses Video bei Vimeo
- dieses Video bei Youtube

Interview: Volker Lazzaro, Mennekes Elektrotechnik.

CMS Hasche SigleVolker Lazzaro ist einer der führenden Gärtner der Elektromobilität: “Es gibt eine grüne Wiese, die vollständig neu bestückt werden muss”, sagt der Geschäftsführer Technik von Mennekes im Video-Interview mit electrive.net. Besondere Freude macht dem Spezialisten für Ladeinfrastruktur, dass die Saat so langsam aufgeht. Auf der MobiliTec im Rahmen der Hannover Messe stellte Lazzaro fest: “Man merkt schon, dass sich das Geschäft stückweise belebt.” Die technische Entwicklung sei jedenfalls “gigantisch”. Allerdings hat der Technikchef von Mennekes noch ein gewichtiges Unkraut, das die Entwicklung seiner Pflänzchen hemmt: Den französischen Typ-3-Stecker. Warum sich Volker Lazzaro deshalb manchmal wie in einem Asterix-Comic fühlt, erklärt er im fünfminütigen Video am besten selbst.

Weiterführende Links:

- dieses Video bei Vimeo
- dieses Video bei Youtube

Interview: Peter Sallandt, Gemeinsame Geschäftsstelle Elektromobilität der Bundesregierung (GGEMO).

CMS Hasche SigleDr. Peter Sallandt glaubt, dass die vier geförderten Schaufenster-Regionen “ein wichtiger Schritt sind, um Elektromobilität real zu machen”. Das sagt der Leiter der Geschäftsstelle Elektromobilität der Bundesregierung im Interview mit dem Branchendienst electrive.net auf der MobiliTec im Rahmen der Hannover Messe. Die Schaufenster sollten “Elektromobilität für den Bürger erlebbar und für die Wirtschaft praktikabel machen”, so Sallandt. Zugleich wolle die Politik “Erfahrungen daraus ziehen”. Es gebe einen “breiten Kanon von Fragen, die beantwortet werden müssen”. Das Ziel der Bundesregierung, bis 2020 eine Million Elektroautos auf die deutschen Straßen zu bringen, hält der deutsche Oberaufseher in Sachen E-Mobilität für eine wichtige “Wegmarke”, mit der “sich alle identifizieren können”. Ob Peter Sallandt einen Plan B in der Schublade hat, falls der allgemeine Pessimusmus das Thema noch abwürgt, erfahren Sie mit einem Klick ins Video.

Weiterführende Links:

- dieses Video bei Vimeo
- dieses Video bei Youtube

Interview: Stefan Suckow, Johnson Controls.

CMS Hasche SigleStefan Suckow freut sich über den neuen Realismus im Umgang mit der E-Mobilität: “Das Thema darf nicht totdiskutiert werden”, sagt Suckow, der bei Johnson Controls Power Solutions in Hannover das Geschäft mit Lithium-Ionen-Akkus leitet, im Interview mit dem Branchendienst electrive.net auf der MobiliTec. Kein Wunder: Sein Lithium-Team sieht der Managing Director trotz mehrjähriger Tätigkeit noch immer als eine Art Think Tank. Die Preise für Lithium-Ionen-Batterien sieht Suckow so schnell auch nicht fallen. 150 Euro pro Kilowattstunde, wie es sich Volkswagen zuletzt gewünscht hatte, bezeichnet der Batterie-Experte als “schönen Zielwert”, den Johnson Controls bisher auf der Roadmap “nicht mit einer Jahreszahl verbinden” könne. Suckows Ziel für die nächsten Jahre lautet 350 Euro pro kWh auf Systemebene. Welche Batterie-Art die Elektroautos in 20 Jahren antreiben wird, verrät Stefan Suckow nach dem Klick ins Video.

Hinweis in eigener Sache: Die knapp fünf Minuten mit Stefan Suckow sind der Auftakt zu einer ganzen Reihe von Video-Interviews, die electrive.net auf der MobiliTec im Rahmen der Hannover Messe 2012 produziert hat – mit freundlicher Unterstützung durch die Sozietät CMS Hasche Sigle und die Forschungsvereingiung Antriebstechnik (FVA) und deren Netzwerk E-Motive.

Weiterführende Links:

- dieses Video bei Vimeo
- dieses Video bei YouTube

Video-Umfrage zur Elektromobilität 2020 in Deutschland.

Die Zahl ist elektrisierend: 1 Million! So viele E-Autos, rein oder zumindest teil-elektrisch, sollen 2020 über deutsche Straßen rollen. Doch ist das Ziel der Bundesregierung und der Nationalen Plattform Elektromobilität realisitisch? Wir haben die Branche gefragt! Erleben Sie als Abschluss unserer Video-Reihe von der eCarTec 2011 alle neun Interview-Partner in unserer großen Video-Umfrage. Mit dabei: Jörg Grotendorst (Continental), Ingo Alphéus (RWE Effizienz), Michael Schloßbauer (mia electric), Heiko Herchet (EDAG), Guido Woeste (Delphi), Volker Blandow (TÜV SÜD), Klaus Dieter Frers (paragon), Hartmut Friedrichs (Smiles) und Julian Lienich (E.ON E-Mobility). Viel Vergnügen und ein großes Dankeschön an die neun Experten fürs Mitmachen!

Video verpasst? Alle Interviews finden Sie in unserem Channel bei Vimeo oder auf YouTube!

Video-Interview: Julian Lienich, E.ON.

CMS Hasche SigleJulian Lienich sieht beim Schnellladen mit Gleichstrom das größte Potenzial für seinen Arbeitgeber: “Bei der DC-Ladung sind Betreibermodelle für uns eher interessant”, sagt der Produktmanager von E.ON E-Mobility im Interview mit electrive.net. Derzeit prüfe der Energieversorger sehr genau, wo er Kunden und Betreibern mit Schnellladesäulen einen Mehrwert bieten könne. Die erste E.ON-Station an einer Autobahn (an der A8-Ausfahrt Irschenberg in Bayern) sei ein “spannender Anfang”, glaubt Lienich. Zudem will E.ON mit Energie- und Mobilitätsdienstleistungen neue Geschäftsfelder erschließen. Mit einem “Bündelansatz” biete der Versorger ein Rundum-Sorglos-Paket von der Ladestation bis zum E-Auto. Insbesondere Flotten könnten damit bereits “prima bedient werden”. Warum E.ON beim Thema Schnellladung von den Fahrzeug-Herstellern abhängig ist, erklärt Julian Lienich nach einem Klick ins Video.

Weiterführende Links:

- dieses Video in HD-Auflösung bei Vimeo anschauen
- dieses Video bei YouTube anschauen

Video-Interview: Guido Woeste, Delphi.

CMS Hasche SigleGuido Woeste schraubt am BOmobil: Als Projektleiter E-Mobility Solutions beim Zulieferer Delphi ist er direkt an der Entwicklung des regionalen E-Transporters beteiligt. “Wir wollen Trends damit setzen”, sagt Guido Woeste im Interview mit dem Branchendienst electrive.net auf der eCarTec 2011. Das Projekt wird von der Hochschule Bochum gesteuert und neben Delphi ist selbst Opel mit an Bord. Das wichtigste Anliegen von Guido Woeste ist neben dem Bordnetz die Bodengruppe, welche die Batterie sowie die komplette Leistungs- und Signalverteilung aufnimmt. Die Kooperation mit einem Autobauer ist für den Delphi-Vordenker dabei nur von Vorteil: “Das Rad muss nicht neu erfunden werden”, sagt Woeste und spielt damit auf die Verwendbarkeit existierender Komponenten an. Und wann baut Opel das BOmobil dann in Serie? Guido Woeste bleibt diplomatisch: Die Möglichkeit bestehe, doch konkret sei noch nichts. Klar ist dagegen, dass die Projektpartner schon 2013 zwischen 200 und 1.000 Fahrzeuge auf die Straße bringen wollen. Mit 150 km Reichweite sei das BOmobil “für die Region sehr interessant”, sagt Woeste. Schließlich gibt’s im Pott viel zu verteilen! Welche Energie so ein E-Projekt entfalten kann, beschreibt Guido Woeste nach einem Klick ins Video. Und erklärt darin auch, wie er mit einem normalen Verbrenner im Hybrid-Modus fährt.

Weiterführende Links:

- dieses Video in HD-Auflösung bei Vimeo anschauen
- dieses Video bei YouTube anschauen

Video-Interview: Hartmut Friedrichs, Smiles.

CMS Hasche SigleHartmut Friedrichs hat sich eine besondere Herausforderung gesucht: Der frühere Leiter Großkundenmanagement im Transporter-Vertrieb von Daimler versucht sich seit September am Handel mit Elektroautos. Keine leichte Aufgabe, könnte man meinen. Schließlich gibt es “fast mehr Veranstaltungen als Fahrzeuge”, wie Friedrichs eingestehen muss. Doch der Vertriebler nimmt’s gelassen: Als Vorstand der Smiles AG sei er “agiler unterwegs” als früher. Zudem bleiben Parallelen zum Verkauf konventioneller Autos: “Die Probefahrt ist heute immer noch das wichtigste Verkaufsmittel”, sagt Hartmut Friedrichs im Interview mit dem Branchendienst electrive.net auf der eCarTec 2011. Wie der typische Käufer elektrischer Autos aussieht und, ob Stromer vor allem etwas für sparsame Schwaben sind, verrät der Smiles-Vorstand nach dem Klick ins Video.

Weiterführende Links:

- dieses Video in HD-Auflösung bei Vimeo anschauen
- dieses Video bei YouTube anschauen

Video-Interview: Heiko Herchet, EDAG.

CMS Hasche SigleHeiko Herchet hat eine höchst spannende Aufgabe: Der Leiter des Kompetenzzentrums E-Mobilität der EDAG muss “eingefleischte Entwicklungsingenieure, die Benzin im Blut haben”, in die E-Zukunft führen. Eine neue Technologie sei “nicht so einfach in Einklang zu bringen mit den alten Maximen”, gesteht Heiko Herchet im Interview mit electrive.net auf der eCarTec 2011. Und doch haben seine Mitarbeiter schon einige wegweisende Lösungen entwickelt: Etwa das Mobilitätskonzept Light Car Sharing oder das modulare Antriebssystems EDpowerdrive. Doch was sind aktuell die größten Herausforderungen? “Wir brauchen eine Serienreife und standardisierte Schnittstellen zwischen Fahrzeug und Infrastruktur”, fordert der Entwicklungsdienstleister. Und dann wäre da noch der Konflikt zwischen Conversion Design und Purpose Design: “Eigene Gene sind sehr wichtig für das Elektroauto”, glaubt der EDAG-Mann und setzt auf CarSharing als Schlüssel zur E-Mobilität. Warum Heiko Herchet sich keinen “Fixkosten-Block in die Garage stellen” will – ein Klick ins Video verrät’s.

Weiterführende Links:

- dieses Video in HD-Auflösung bei Vimeo anschauen
- dieses Video bei YouTube anschauen