Interview

04. Mai 2015

Video-Interview: Checrallah Kachouh, EBG compleo.


CMS-PartnergrafikChecrallah Kachouh, Geschäftsführer von EBG compleo, ist eigentlich ein AC-Veteran. Doch jetzt springt der Spezialist für Ladeinfrastruktur aus Lünen auf den Zug der DC-Schnellladung auf. Im Rahmen der Hannover Messe 2015 hat Kachouh das Ladesystem CITO BM2 500 vorgestellt – eine 3-in-1-Säule, die als Multi-Charger sowohl CHAdeMO als auch CCS mit 50 kW Ladeleistung unterstützt und darüber hinaus auch schnelles AC-Laden mit bis zu 43 kW möglich macht. “Man kann schon sagen, dass die DC-Ladestation in Zukunft eine wichtige Komponente beim Laden von Elektroautos ist”, sagt Checrallah Kachouh denn auch im Interview mit electrive.net auf seinem Messestand. Die Ladeleistung orientiere sich künftig an der Parksituation: Wo Stromer lange parken (z.B. auf Flotten-Parkplätzen oder zuhause) reiche langsames AC-Laden aus. Wo es schnell gehen muss, etwa an Verkehrsknotenpunkten oder beim Supermarkt, wird schnelles DC-Laden wichtiger. Natürlich gebe es auch weiterhin Elektro-Fahrzeuge, die auch mit Wechselstrom schnellladen können, doch “die Reise geht schon Richtung DC-Laden mit höheren Ladeleistungen”, glaubt Kachouh und sieht deshalb den neuen Multi-Charger von EBG als perfekte Übergangslösung. Im Interview freut sich Checrallah Kachouh auch über das neue Infrastruktur-Projekt in Berlin, wofür EBG im ersten Schritt 400 AC-Ladepunkte an das niederländisch-deutsche Konsortium um Allego liefern wird, das die Berliner Ausschreibung gewonnen hat. Mehr dazu, über AC/DC-Trends und die Entwicklung anderer eMobility-Märkte in Europa sehen Sie im Fünf-Minuten-Interview!

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Interview

28. Jan 2015

Video-Umfrage: Ist das Millionen-Ziel bis 2020 noch zu schaffen?


CMS-PartnergrafikNur noch fünf Jahre, dann sollen nach dem Plan der Bundesregierung 1 Million Elektro-Fahrzeuge über deutsche Straßen rollen. Ist dieses Ziel für 2020 angesichts der niedrigen Neuzulassungen (nur 8.522 Elektroautos in 2014) überhaupt noch zu schaffen? Das haben wir unsere Gesprächspartner auf der Vernetzungskonferenz Elektromobilität in Berlin gefragt. Mit dabei: Bernd Bauche (DLR), Hauke Hinrichs (smartlab), Helmuth von Grolman (Kolibri), Uwe Beckmeyer (MdB) und Jürgen Becker (KIT). Das inoffizielle Motto der Branche lautet wohl: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ein herzliches Dankeschön an die Teilnehmer für ihren Optimismus!

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Interviews verpasst? Alle Videos von der Vernetzungskonferenz Elektromobilität finden Sie auf unserer Webseite, in unserem Channel bei Vimeo oder in unserem YouTube-Kanal.

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14. Jan 2015

Video-Interview: Prof. Dr.-Ing. Jürgen Becker, KIT.


CMS-PartnergrafikAutomatisierung und Vernetzung haben die Elektrifizierung als Hype-Thema der Automobil-Industrie spätestens seit der diesjährigen CES in Las Vegas in der öffentlichen Wahrnehmung abgelöst. Für Prof. Dr.-Ing. Jürgen Becker kommt damit zusammen, was zusammen gehört. Becker ist spezialisiert auf Eingebettete Elektronische Systeme im Automobil und leitet zusammen mit Kollegen das Institut für Technik der Informationsverarbeitung (ITIV) am KIT. Sein Ziel: “Wir wollen die Elektronik mit dem gesamten Auto, mit der gesamten Umwelt verbinden.” Doch was ist nun der größte Trend: Autonomes Fahren, Vernetzung oder Elektromobilität? Auf der Vernetzungskonferenz Elektromobilität versucht sich KIT-Vordenker Becker, der selbst an mehr als 10 Patenten mitgearbeitet hat, an einer Einordnung. Und klärt auch, wer bei diesen Zukunftsthemen die Nase vorn hat – die boomenden IT-Riesen aus Kalifornien oder das automobile Süddeutschland mit seinen bodenständigen Ingenieuren.

ps: Und wer von Ihnen in Sachen Automatisierung und Vernetzung keine News verpassen will, nutzt unseren neuen Ableger intellicar.de – mit wöchentlichem Newsletter im electrive-Stil.

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16. Dez 2014

Video-Interview: Dr. Bernd Bauche, DLR.


CMS-PartnergrafikWie kommt Deutschland bei der Elektromobilität voran? Haben die Autohersteller gegenüber der Konkurrenz aus Asien aufgeholt? Warum hat sich der Leitmarkt (noch) nicht entwickelt? Warum tun sich andere Länder leichter? All das haben wir Dr. Bernd Bauche gefragt. Er arbeitet für das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) und über seinen Schreibtisch geht die Mehrzahl der Förderprojekte des Bundeswirtschaftsministeriums. Im Gespräch auf der Vernetzungskonferenz Elektromobilität fiel ein Satz, der so vermutlich auch vielen anderen durch den Kopf geht: “Es wäre eine nationale Katastrophe, wenn in diesem Übergangsprozess zur Elektromobilität Deutschlands Automobilindustrie unter die Räder käme.” Diese Formulierung von Bernd Bauche ist grundehrlich – und beispielgebend für den Stand der Dinge. Denn genau aus dieser Vorsicht heraus entsteht vermutlich die eine oder andere Ladehemmung bei der Elektromobilität hierzulande. Gleichwohl ist der wortgewandte und hellwache DLR-Mann Bauche guter Dinge. Und rechnet im Interview auch mit der Dauer-Kritik eines Ferdinand Dudenhöffer ab.

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Interview

08. Dez 2014

Video-Interview: Hauke Hinrichs, smartlab Innovationsgesellschaft.


CMS-PartnergrafikIst Elektromobilität ein Thema für Stadtwerke? Laut Hauke Hinrichs, Technischer Leiter der smartlab Innovationsgesellschaft aus Aachen, schon. “Die Stadtwerke stellen nicht nur die Basis-Infrastruktur, sie gehen in Geschäftsmodelle rein”, sagt Hinrichs im Video-Interview mit electrive.net auf der Vernetzungskonferenz Elektromobilität. Allerdings sei das Geschäft eher jenseits des Stromverkaufs an öffentlichen Ladesäulen interessant. Dennoch müssten letztere über die Regionalgrenzen eines Stadtwerks hinaus für Elektroauto-Fahrer nutzbar sein. Dazu hat die smartlab Innovationsgesellschaft zusammen mit der niederländischen Stiftung ElaadNL die Roaming-Plattform e-clearing.net ins Leben gerufen – als nicht profitorientierte Alternative zum Netzwerk intercharge des Industrie-Joint-Ventures Hubject. Wie lange werden sich die beiden Kontrahenten noch nebeneinander entwickeln? Dazu mehr im Video-Interview!

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