Report

14. Mrz 2011

Elektromobilität: Zitate vom ITB Eco-Mobility Day.


Hochrangige Vertreter der Autoindustrie sprachen am vergangenen Freitag beim Manufacturer Roundtable des Eco-Mobility Day am Rande der Reisemesse ITB über aktuelle Fragen der Elektromobilität. Electrive.net war in Berlin dabei und erlebte eine durchaus interessante Runde. Eine echte Debatte über die bevorstehende technologische Zeitenwende wollte zwar nicht aufkommen, dennoch konnten wir ein paar knackige Zitate aufsammeln:

Michael Speh, Markendirektor Elektromobilität / Business Development, PSA:

“Wir wollen ganz neue Mobilitätskonzepte mit unseren eignen Fahrzeugen anbieten und sehen dabei großes Entwicklungspotenzial.”

Gerrit Riemer, Director Future Mobility, Adam Opel AG:

“Reine Elektroautos sind ein Produkt für urbane Regionen.”

“Wasserstoff ist für uns der Kraftstoff der Zukunft. Aber wir finden es zu früh, uns zu entscheiden. Alle Lösungen haben ihren Platz.”

Björn Dosch, Ressortleiter Verkehr beim ADAC:

“Der Verbraucher braucht sehr viele verschiedene Optionen.”

“Wir reden hier über nichts, was die Mobilität über Nacht öndern wird.”

Bernhard Grünewald, Leiter der Berlin-Repräsentanz von Toyota Motor Europe:

“Es gibt Inseln, für die ist Elektromobilität schon jetzt günstiger, als Öl auf die Insel zu karren.”

“Es gibt keinen Königsweg.”

“Der Kunde wird entscheiden, welche Lösung sich am Ende durchsetzt und unser Job ist es, das vorauszusehen.”

René Caplan, Leiter Business Development B2C E-Mobility bei RWE Effizienz GmbH:

“Wenn jeder um 18 Uhr nach Hause kommt und sein Auto an die heimische Steckdose anstöpselt, fliegen die Sicherungen raus und neun Monate später gibt’s überall kleine Kinder, weil auch der Fernseher nicht funktioniert. – Deswegen brauchen wir durchdachte Ladeinfrastrukturlösungen für Zuhause.”

“Erdgas hat nicht funktioniert, weil es imme rnur Insellösungen gab. Das wollen wir nun bei E-Mobility besser machen.”

Markus Szczesny, BMW:

“Wir sehen Hybrid als Zwischenstufe zum reinen Elektrofahrzeug.”

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Interview

09. Nov 2011

Video-Interview: Heiko Herchet, EDAG.


CMS Hasche SigleHeiko Herchet hat eine höchst spannende Aufgabe: Der Leiter des Kompetenzzentrums E-Mobilität der EDAG muss “eingefleischte Entwicklungsingenieure, die Benzin im Blut haben”, in die E-Zukunft führen. Eine neue Technologie sei “nicht so einfach in Einklang zu bringen mit den alten Maximen”, gesteht Heiko Herchet im Interview mit electrive.net auf der eCarTec 2011. Und doch haben seine Mitarbeiter schon einige wegweisende Lösungen entwickelt: Etwa das Mobilitätskonzept Light Car Sharing oder das modulare Antriebssystems EDpowerdrive. Doch was sind aktuell die größten Herausforderungen? “Wir brauchen eine Serienreife und standardisierte Schnittstellen zwischen Fahrzeug und Infrastruktur”, fordert der Entwicklungsdienstleister. Und dann wäre da noch der Konflikt zwischen Conversion Design und Purpose Design: “Eigene Gene sind sehr wichtig für das Elektroauto”, glaubt der EDAG-Mann und setzt auf CarSharing als Schlüssel zur E-Mobilität. Warum Heiko Herchet sich keinen “Fixkosten-Block in die Garage stellen” will – ein Klick ins Video verrät’s.

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Interview

16. Nov 2011

Video-Interview: Guido Woeste, Delphi.


CMS Hasche SigleGuido Woeste schraubt am BOmobil: Als Projektleiter E-Mobility Solutions beim Zulieferer Delphi ist er direkt an der Entwicklung des regionalen E-Transporters beteiligt. “Wir wollen Trends damit setzen”, sagt Guido Woeste im Interview mit dem Branchendienst electrive.net auf der eCarTec 2011. Das Projekt wird von der Hochschule Bochum gesteuert und neben Delphi ist selbst Opel mit an Bord. Das wichtigste Anliegen von Guido Woeste ist neben dem Bordnetz die Bodengruppe, welche die Batterie sowie die komplette Leistungs- und Signalverteilung aufnimmt. Die Kooperation mit einem Autobauer ist für den Delphi-Vordenker dabei nur von Vorteil: “Das Rad muss nicht neu erfunden werden”, sagt Woeste und spielt damit auf die Verwendbarkeit existierender Komponenten an. Und wann baut Opel das BOmobil dann in Serie? Guido Woeste bleibt diplomatisch: Die Möglichkeit bestehe, doch konkret sei noch nichts. Klar ist dagegen, dass die Projektpartner schon 2013 zwischen 200 und 1.000 Fahrzeuge auf die Straße bringen wollen. Mit 150 km Reichweite sei das BOmobil “für die Region sehr interessant”, sagt Woeste. Schließlich gibt’s im Pott viel zu verteilen! Welche Energie so ein E-Projekt entfalten kann, beschreibt Guido Woeste nach einem Klick ins Video. Und erklärt darin auch, wie er mit einem normalen Verbrenner im Hybrid-Modus fährt.

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Interview

23. Nov 2011

Video-Umfrage zur Elektromobilität 2020 in Deutschland.


Die Zahl ist elektrisierend: 1 Million! So viele E-Autos, rein oder zumindest teil-elektrisch, sollen 2020 über deutsche Straßen rollen. Doch ist das Ziel der Bundesregierung und der Nationalen Plattform Elektromobilität realisitisch? Wir haben die Branche gefragt! Erleben Sie als Abschluss unserer Video-Reihe von der eCarTec 2011 alle neun Interview-Partner in unserer großen Video-Umfrage. Mit dabei: Jörg Grotendorst (Continental), Ingo Alphéus (RWE Effizienz), Michael Schloßbauer (mia electric), Heiko Herchet (EDAG), Guido Woeste (Delphi), Volker Blandow (TÜV SÜD), Klaus Dieter Frers (paragon), Hartmut Friedrichs (Smiles) und Julian Lienich (E.ON E-Mobility). Viel Vergnügen und ein großes Dankeschön an die neun Experten fürs Mitmachen!

Video verpasst? Alle Interviews finden Sie in unserem Channel bei Vimeo oder auf YouTube!

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Interview

03. Mai 2012

Interview: Peter Sallandt, Gemeinsame Geschäftsstelle Elektromobilität der Bundesregierung (GGEMO).


CMS Hasche SigleDr. Peter Sallandt glaubt, dass die vier geförderten Schaufenster-Regionen “ein wichtiger Schritt sind, um Elektromobilität real zu machen”. Das sagt der Leiter der Geschäftsstelle Elektromobilität der Bundesregierung im Interview mit dem Branchendienst electrive.net auf der MobiliTec im Rahmen der Hannover Messe. Die Schaufenster sollten “Elektromobilität für den Bürger erlebbar und für die Wirtschaft praktikabel machen”, so Sallandt. Zugleich wolle die Politik “Erfahrungen daraus ziehen”. Es gebe einen “breiten Kanon von Fragen, die beantwortet werden müssen”. Das Ziel der Bundesregierung, bis 2020 eine Million Elektroautos auf die deutschen Straßen zu bringen, hält der deutsche Oberaufseher in Sachen E-Mobilität für eine wichtige “Wegmarke”, mit der “sich alle identifizieren können”. Ob Peter Sallandt einen Plan B in der Schublade hat, falls der allgemeine Pessimusmus das Thema noch abwürgt, erfahren Sie mit einem Klick ins Video.

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Interview

09. Mai 2012

Interview: Gernot Lobenberg, Berliner Agentur für Elektromobilität.


CMS Hasche SigleGernot Lobenberg hat – man kann es kaum glauben – noch keinen Champagner auf das Berliner E-Schaufenster getrunken. Weil der Chef der Berliner Agentur für Elektromobilität “vom Zeitpunkt der Entscheidung überrascht wurde”, mussten ein paar Flaschen Sekt “aus der Nachbarschaft” zunächst mal genügen. Und wie geht’s jetzt weiter? “Wir sind dabei, die einzelnen Projekte rund zu machen”, erklärt Gernot Lobenberg im Video-Interview mit electrive.net auf der MobiliTec im Rahmen der Hannover Messe. Beim Berliner Schaufenster stellt sich Lobenbergs Mannschaft eine zentrale Frage: “Wie können wir Flottenbetreiber überzeugen, mit dem Thema E-Mobilität zu starten?” Der Bevölkerung will Lobenberg elektrisches Fahren dagegen vor allem mittels CarSharing schmackhaft machen. Für electrive.net-Gründer Peter Schwierz hat Gernot Lobenberg im Interview sogar noch eine Überraschung parat. Welche das ist – ein Klick ins Video verrät’s.

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Interview

23. Mai 2012

Interview: Maik Manthey, Linde Material Handling.


CMS Hasche SigleMaik Manthey hat etwas, wonach momentan die gesamte Automobilwelt trachtet: erprobte Kernelemente für Elektromobilität. Motoren und Leistungsmodule, tausendfach bewährt in Gabelstaplern – “genau diese DNA wird benötigt für die Elektromobilität in der Automobilindustrie”, sagt Manthey. Der Bereichsleiter Elektronische Systeme und Antriebe bei Linde Material Handling würde dieses Erbgut gerne mit Autobauern teilen. Doch die ignorieren ihn. Noch. Dabei haben Manthey und Linde mit Karabag längst bewiesen, dass sie auch Autos können. “Der Elektroantrieb im Gabelstapler hat genau die Leistungsanforderung, die auch der Karabag New 500e benötigt”, sagt Manthey im Interview mit dem Branchendienst electrive.net auf der MobiliTec. Und fordert im Video auch einen Batterie-Schulterschluss zwischen Herstellern aller Art. Und welches Auto würde der Linde-Mann als nächstes gerne unter Strom setzen? Tipp vorab: Es kommt aus Zuffenhausen.

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Interview

04. Jun 2012

Interview: Felix von Borck, Akasol Engineering.


CMS Hasche SigleFelix von Borck glaubt an den Batteriestandort Deutschland: “Wir haben große Zukunft hier”, sagt der Geschäftsführer von Akasol Engineering im Gespräch mit dem Branchendienst electrive.net am Rande der MobiliTec. Und ergänzt: “Wir müssen sie auch nutzen!” Zwar hätten die Asiaten “bei der Zellherstellung mehr Erfahrung”, doch enge Kooperationen könnten gute Batterien hervorbringen. Akasol hat sich mit High Performance Anwendungen eine eigene Nische gesucht – etwa Batterie-Lösungen für Nahverkehrszüge, Busse und Straßenbahnen. Ein Fahrzeug mit Akasol-Speichern könnte noch dieses Jahr präsentiert werden, stellt Verkäufer von Borck in Aussicht. Und er will noch mehr: “Die Großserie reizt”, sagt der Akasol-Chef selbstbewusst. Wie die Darmstädter dergleichen wuppen wollen, erklärt Felix von Borck im Video.

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Interview

17. Okt 2012

Video-Interview: Heinz Hollerweger, Audi.


CMS Hasche SigleHeinz Hollerweger lässt sich vom medialen Pessimismus in Sachen Elektromobilität nicht anstecken: “Davon lassen wir uns nicht beirren, das kommt wieder”, sagt der Leiter Entwicklung Gesamtfahrzeug der Audi AG im Video-Interview mit dem Branchendienst electrive.net und ergänzt: “Es ist wichtig, dass man sich verantwortungsvoll mit den neuen Technologien auseinandersetzt.” Audi habe sich schon vom Hype nicht beeindrucken lassen, sondern “zuerst sauber geordnet, was technologisch sinnvoll ist”, so Hollerweger auf dem e-mobil BW Technologietag in Stuttgart. Bei Audi stehen nun alle Zeichen auf Plug-in-Hybrid: “Für die nächsten 15 bis 20 Jahre wird die Kombination von Verbrennungs- und Elektromotor die Zukunft bestimmen”, ist Heinz Hollerweger überzeugt. Doch sind die Kunden von Audi für den elektrischen Ampelstart überhaupt schon bereit? Die Antwort gibt’s nach dem Klick ins Video! Viel Vergnügen mit unserer dritten Interview-Stallel.

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Interview

29. Okt 2012

Video-Interview: Andy Fuchs, Toyota.


CMS Hasche SigleAndy Fuchs spricht Klartext: “Wir ziehen nicht den Stecker”, sagt der Leiter der Berliner Konzernrepräsentanz von Toyota Motor Europa im Interview mit electrive.net. Die Nachricht, Toyota bringe den iQ EV nur in einer Kleinserie, hatte die Branche zuvor schwer irritiert. “Wir finden, der Markt ist momentan für diese Fahrzeuge noch nicht bereit”, gesteht Andy Fuchs auf dem e-mobil BW Technologietag in Stuttgart und ergänzt: “Die Batteriekosten entsprechen noch nicht dem, was der Kunde bereit ist zu zahlen.” Deshalb wolle Toyota die Elektrisierung mit Hybriden und Plug-in-Hybriden weiter vorantreiben. Während andere Hersteller in diesem Bereich noch ihre Hausaufgaben machen, lehnt sich der Toyota-Statthalter zurück: “Da wir ein hervorragendes Angebot für Kunden haben, um elektrische Mobilität darzustellen, verzögern wir jetzt einfach den Launch bis sich der Markt entwickelt hat.” Ob der iQ mit Batterie zwischen Hybriden und der Brennstoffzelle doch noch eine Chance auf die Großserie hat, erfahren Sie nach dem Klick ins Video. Kleiner Tipp: Am Ende verrät Ihnen Andy Fuchs auch noch, warum er in Sachen E-Mobilität vom Saulus zum Paulus geworden ist.

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