Uwe Hahner rüstet als Bereichsleiter “Parking und E-Mobility” von Swarco Traffic Systems das Elektro-CarSharing von Car2Go in Stuttgart aus: 300 Ladesäulen hat Swarco für den Energieversorger EnBW dort aufgestellt – und damit sozusagen den Nährboden für die Elektromobilität im Ländle gelegt. “Wir sind in Baden-Württemberg sehr aktiv im Schaufenster”, sagt Uwe Hahner im Video-Interview mit electrive.net auf der MobiliTec im Rahmen der Hannover Messe 2013. Mit der Produktlinie ChargeLine liefert Swarco zudem eine interessante Lösung für die Parkraumbewirtschaftung: Nämlich den kombinierten Verkauf von Parkzeit und Ladestrom. Am Horizont hat Uwe Hahner bereits die nächsten Zielgruppen ausgemacht: Parkhaus-Anbieter und Flottenbetreiber. Denn: “Wir sehen uns nicht als klassischen Ladesäulen-Hersteller. Das ist ein Teil von einer Lösung.” Hahner will die “City von morgen” mit intelligenten Rechnersystemen vernetzen. Und das Laden ist dabei ein Aspekt. Wohin die Reise geht, skizziert der Verkehrstechnik-Spezialist im Video.
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Mit dem Elektroauto von Leipzig nach München oder umgekehrt? Was bisher mangels Reichweite undenkbar schien, will Matthias Felten von Siemens nun möglich machen. Zusammen mit den beteiligten Partnern betreut Felten als Projektleiter die Schnellladeachse entlang der A9. Das Projekt ist einer der Leuchttürme im gemeinsamen Schaufenster von Sachsen und Bayern. Es soll eine “erweiterte Erfahrbarkeit der Elektromobilität” ermöglichen, wie es Matthias Felten im Video-Interview mit electrive.net auf der MobiliTec im Rahmen der Hannover Messe 2013 beschreibt. Dazu entstehen Schnellladesäulen im Abstand von 40 bis 90 Kilometern. Interessanter Nebeneffekt: Die Achse soll die Markteinführung des Combo-Steckers beschleunigen, der auf der A9 dank Schnellladetechnik seine Fähigkeiten ausspielen soll. Im Gespräch skizziert Matthias Felten zudem auch die perfekte Rezeptur für die Ladeinfrastruktur der Zukunft und beleuchtet die Chancen des induktiven Ladens. Für knappe fünf Minuten mit dem Siemensianer bitte einfach ins Video klicken.
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Gerold Leppa hat als Geschäftsführer der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg GmbH die anspruchsvolle Aufgabe, das Schaufenster für Elektromobilität in Niedersachsen zu koordinieren. Doch wie bekommt man die Wünsche vier ambitionierter Städte und der umliegenden Regionen unter einen Hut? “Das funktioniert bei uns ziemlich gut”, sagt Gerold Leppa im Gespräch mit electrive.net-Herausgeber Peter Schwierz auf der MobiliTec im Rahmen der Hannover Messe 2013. Den ländlichen Raum zwischen den vier großen Städten und die dementsprechend “intensiven Pendlerverflechtungen” will Leppa “stark mit einbeziehen” – und vor allem eine “einheitliche Ladeinfrastruktur aufbauen”. Daraus resultieren sollen laut Leppa auch konkrete Leitfäden für den Aufbau von Ladetechnik, die später auch andere Kommunen nutzen könnten. Ob im Windenergie-Standort Niedersachsen irgendwann große Mengen erneuerbarer Energie in Elektro-Fahrzeugen gespeichert werden? Diese Antwort gibt Ihnen Gerold Leppa am besten selbst.
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Wie viele Sektflaschen wurden im Sauerland geköpft, als man bei Mennekes von der Empfehlung der EU-Kommission für Typ 2 als Standard-Ladestecker in Europa gehört hat? Gar keine! Denn im Sauerland trinkt man nun mal Bier, berichtet Christopher Mennekes im Interview mit electrive.net auf der MobiliTec 2013. “Wichtig ist, dass man bei der Steckerfrage jetzt Investitionssicherheit hat”, sagt der Geschäftsführende Gesellschafter von Mennekes Elektrotechnik. Das Unternehmen hatte das System und die Standardisierung maßgeblich mit vorangetrieben. Den Schub für den Zieleinlauf brachte jedoch ein technischer Trick: Mit einem optionalen Shutter konnten die “Bedenken in den südeuropäischen Ländern” gegen den Typ 2 letztlich ausgeräumt werden. Produzieren kann das System nun jeder Hersteller von Steckverbindern. Deshalb setzt Mennekes vor allem auch auf Ladesysteme. Hierbei erwartet der Junior-Chef eine Umkehr des Marktschwerpunktes von den derzeit gefragten öffentlichen Systemen hin zu privaten und halböffentlichen Lösungen. Von der Laterne als Ladesäule hält Christopher Mennekes dagegen nichts. Warum, erklärt ein Klick ins Video.
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War das Ein-Liter-Auto VW XL1 nur eine Fingerübung der VW-Ingenieure? Nein, sagt Gesamtprojektleiter Holger Bock im Video-Interview mit electrive.net-Herausgeber Peter Schwierz auf der Hannover Messe. Bock will mit der Erfahrung quasi den gesamten Konzern bestäuben und die Plug-in-Hybrid-Technik dadurch einer “Demokratisierung” unterziehen, wie er es nennt. Zugleich ruft Holger Bock das Jahr der Elektromobilität bei Volkswagen aus. Schließlich stehen allein bei VW die Modelle e-Up, E-Golf und Twin-Drive in den Startlöchern. Ob Bocks Kollegen bei Volkswagen inzwischen mehr Strom als Benzin im Blut haben? Die Antwort gibt’s im Video!
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Was kommt nach Hype und Depression? Realität, glaubt Henning Kagermann, Vorsitzender der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE). “Wir haben eigentlich alle Ziele erreicht, die wir uns gesetzt haben”, sagt Kagermann im Video-Interview mit dem Branchendienst electrive.net am Rande der MobiliTec 2013. Die Elektromobilität in Deutschland sei “on track” – insbesondere bei der Normung. Industrie und Wirtschaft hätten ihre Hausaufgaben jedenfalls gemacht. Die Pläne der EU, den Mitgliedsländern – und damit auch Deutschland – den Aufbau einer verbindlichen Zahl von Ladestationen zu verordnen, lehnt Henning Kagermann allerdings rundweg ab. “Wenn ich ehrlich bin, halte ich das für falsch”, sagt der NPE-Vorsitzende gegenüber electrive.net. Investitionen “mit Vorsicht und Augenmaß” seien das Gebot der Stunde. Ob Henning Kagermann das Millionen-Ziel der Bundesregierung noch für erreichbar hält, erfahren Sie im Video. Als Zugabe gibt’s ein paar Wünsche an alle Beteiligten. Viel Vergnügen mit dem Auftakt unserer vierten Video-Staffel!
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Für Ingrid Tobie ist die Produktion von Elektroautos allein nicht genug: Um wirklich umweltfreundlicher fahren zu können, sei es auch wichtig, die Herstellung so klimafreundlich wie möglich zu gestalten. Eine Revolution sei die Fertigung von Stromern allerdings nicht – auch wenn manche Prozesse angepasst werden mussten. “Es ist immer noch ein Auto mit einem Rahmen, einer Karosserie und einer Farbe”, sagt die Projektmanagerin von Renault im Interview mit electrive.net am Rande des Technologietags von e-mobil BW in Stuttgart. Dass Ingrid Tobie bei jenem Konzern arbeitet, der in Sachen E-Mobilität derzeit die größten Ambitionen hat, ist klar. Doch werden die Franzosen das Rennen um die Elektroautos am Ende auch gewinnen? Die erstaunliche Antwort gibt’s im Video, welches unsere Redakteurin Carla Westerheide ins Deutsche übersetzt hat.
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26. November 2012 – 21:54
Martha Loleit ist guter Dinge in Sachen Elektromobilität: “Von Depression kann gar keine Rede sein”, sagt die Wissenschaftlerin aus dem Competence Team Mobility Innovation am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation in Stuttgart. Der Wille zur Gestaltung einer nachhaltigen Vernetzung von Verkehr und Mobilität sei weiterhin da. Im Interview mit electrive.net am Rande des e-mobil BW Technologietages spricht Loleit gar von einer “Aufbruchstimmung” im Hinblick auf die Schaufenster für Elektromobilität, die das Fraunhofer IAO wissenschaftlich begleiten wird. “Von Seiten der Automobilindustrie ist ein großer Wille da, jetzt auf die Straße zu gehen und Erfahrungen zu sammeln”, ergänzt Martha Loleit. Ihrer Ansicht nach könnte die junge und digital vernetzte Generation der E-Mobilität zum Durchbruch verhelfen. Welchen Stellenwert Autos und Smartphones für Martha Loleit haben – ein Klick ins fünfminütige Video verrät’s.
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19. November 2012 – 20:42
Peter Stolte will Plug-in-Hybridautos mit induktiver Ladetechnik ausrüsten: “Das Thema ist gar nicht mehr so weit weg, wie wir denken”, sagt der Director Business Development Automotive von Bombardier Transportation im Interview mit electrive.net. Seine Formel: Automatisches Laden in der Garage. Damit will Stolte zunächst vor allem die Käufer von Premium-Autos glücklich machen. Denn bei teuren Plug-in-Fahrzeugen sei “der Kunde nicht bereit, auf Dauer die Batterie mit einem Kabel zu laden”, glaubt der Bombardier-Vordenker. Entsprechende Projekte mit namhaften Herstellern sind laut Stolte schon in Arbeit. Wie’s gehen kann, zeigt Bombardier mit dem PRIMOVE-System schon bei Nutzfahrzeugen. “Elektrobusse sind super interessant für die Städte und auch in kurzer Zeit eine wirtschaftliche Alternative”, glaubt Peter Stolte. Und geht sogar noch einen Schritt weiter: Für elektrische Stadtbusse will Bombardier künftig auch komplette Antriebsstränge anbieten. Noch mehr Visionen für Elektromobilität ohne Kabelsalat erleben Sie nach dem Klick ins Video.
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14. November 2012 – 18:19
Thomas Schnepf glaubt an E-Mobilität – auch wenn aktuell mit dem Betrieb von Ladesäulen noch kein Geschäft zu machen ist. “Wir gehen davon aus, dass das in den nächsten Jahren noch ein starkes Zuschussgeschäft bleiben wird”, sagt der Strategie-Chef und Prokurist der Stadtwerke Karlsruhe im Video-Interview mit dem Branchendienst electrive.net am Rande des Technologietags der e-mobil BW in Stuttgart. Bei einem Umsatz von 1 bis 5 Euro pro Ladevorgang wird auch auf lange Sicht mit Elektrofahrzeugen kaum Geld zu verdienen sein: “Die öffentliche Ladeinfrastruktur ist zwar nötig – aber eher aus psychologischen Gründen”, glaubt Thomas Schnepf. Der Bedarf sei deutlich geringer als zunächst angenommen. Denn: Geladen wird vor allem zuhause. Warum die E-Mobilität für einen regionalen Energieversorger dennoch Zukunft hat? Nach knapp fünf Minuten mit Thomas Schnepf im Gespräch mit Carla Westerheide wissen Sie mehr!
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