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Interview

26. Sep 2011

E-Gespräch: “Die großen Hersteller wollen nur Tank und Motor auswechseln.” Thomic Ruschmeyer, BSM e.V.


Thomic Ruschmeyer ist ein Elektromobilist der ersten Stunde. Als Vorsitzender des Bundesverbandes Solare Mobilität (BSM) hat er schon so manche E-Rallye mitgemacht. Bei der Clean Tech World, die am Freitag in Berlin ihre Tore öffnet, betreut der BSM zwei Fachforen zur Netzintegration erneuerbarer Energien. Im E-Gespräch mit electrive.net zweifelt Thomic Ruschmeyer noch daran, dass es die deutschen OEMs mit ihren E-Modellen wirklich ernst meinen und erklärt, warum sich der BSM einer solaren Mobilität verpflichtet fühlt.

Sie kämpfen seit Jahren an vorderster Front für E-Mobilität in Deutschland. Wie hoch waren die Freudensprünge, die Sie bei der Präsentation der BMW-Elektroautos i3 und i8 gemacht haben?

Ruschmeyer: Die Modelle, die BMW vorgestellt hat, können sich sicher sehen lassen. Aus meiner Erfahrung kann ich nur hoffen, dass sie auch so auf die Straße kommen und den Qualitätsansprüchen des Herstellers genügen. Unverständlich ist uns dabei aber, warum bei dieser Neuentwicklung (also im Purpose-Design) der Anschluss des Ladesteckers wieder als anachronistischer Tankdeckel beim i3 seitlich und beim i8 oben im Kotflügel jeweils mit offener Klappe konstruiert wurde. Da sind gerade beim i8 im Winter die Probleme vorprogammiert.

Wie bedeutend ist es für Ihre Bemühungen, wenn der deutsche Marktführer im Premiumbereich visionäre Elektroautos baut?

Ruschmeyer: Es ist zunächst natürlich erfreulich, dass das Thema Elektromobilität auch bei den großen Automobilkonzernen in Angriff genommen wird. Deren Modellpolitik wirkt sich natürlich auf die Akzeptanz der Elektromobilität insgesamt aus. Als Vorsitzender eines Verbandes, der vor allem kleine und mittlere Unternehmen vertritt, sehe ich die Konkurrenz der OEMs allerdings mit gemischten Gefühlen. Außerdem werden die großen Hersteller kaum die Verwendung von Ökostrom propagieren. Sie ignorieren eher unser gemeinsames Interesse an einem umweltverträglichen und interzonalen Individualverkehr und wollen eher nur Tank und Motor auswechseln, ohne die bisherigen Geschäftsmodelle den neuen Bedürfnissen anzupassen.

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Interview

24. Okt 2011

Video-Interview: Jörg Grotendorst, Continental.


Jörg Grotendorst von Continental kann die Autobauer beruhigen: Ein Elektroauto komplett aus der Hand des Zulieferers wird es mit ihm nicht geben. “Wir würden uns nicht anmaßen, die Komplettsystem-Integration besser zu können als die Automobil-Hersteller”, sagt der Senior Vice President und Head of Powertrain Strategy & Technology von Continental Automotive im Video-Interview mit dem Branchendienst electrive.net am Rande der eCarTec. Doch die Richtung ist klar: “Wir sind Treiber bei den Komponenten.” Mit leistungsstarken E-Motoren, Batterien und Leistungselektronik will Jörg Grotendorst die E-Mobilität pushen. Dass sich Continental bisher nicht mit einem großen Hersteller von Batterie-Zellen zusammengetan hat, wertet der Manager nicht als Nachteil. Sein Fernziel ist das optimale Zusammenspiel aller Komponenten im E-Fahrzeug. Ob der Fahrer der Zukunft in seinem E-Auto überhaupt noch Pedale fürs Beschleunigen und Bremsen findet, verrät ein Klick ins Video. Die sechs Minuten mit Jörg Grotendorst von Conti sind der Auftakt zu einer ganzen Reihe von Video-Interviews, die electrive.net auf der eCarTec 2011 in München produziert hat.

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Interview

14. Nov 2011

Video-Interview: Hartmut Friedrichs, Smiles.


CMS Hasche SigleHartmut Friedrichs hat sich eine besondere Herausforderung gesucht: Der frühere Leiter Großkundenmanagement im Transporter-Vertrieb von Daimler versucht sich seit September am Handel mit Elektroautos. Keine leichte Aufgabe, könnte man meinen. Schließlich gibt es “fast mehr Veranstaltungen als Fahrzeuge”, wie Friedrichs eingestehen muss. Doch der Vertriebler nimmt’s gelassen: Als Vorstand der Smiles AG sei er “agiler unterwegs” als früher. Zudem bleiben Parallelen zum Verkauf konventioneller Autos: “Die Probefahrt ist heute immer noch das wichtigste Verkaufsmittel”, sagt Hartmut Friedrichs im Interview mit dem Branchendienst electrive.net auf der eCarTec 2011. Wie der typische Käufer elektrischer Autos aussieht und, ob Stromer vor allem etwas für sparsame Schwaben sind, verrät der Smiles-Vorstand nach dem Klick ins Video.

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Interview

01. Mai 2012

Interview: Stefan Suckow, Johnson Controls.


CMS Hasche SigleStefan Suckow freut sich über den neuen Realismus im Umgang mit der E-Mobilität: “Das Thema darf nicht totdiskutiert werden”, sagt Suckow, der bei Johnson Controls Power Solutions in Hannover das Geschäft mit Lithium-Ionen-Akkus leitet, im Interview mit dem Branchendienst electrive.net auf der MobiliTec. Kein Wunder: Sein Lithium-Team sieht der Managing Director trotz mehrjähriger Tätigkeit noch immer als eine Art Think Tank. Die Preise für Lithium-Ionen-Batterien sieht Suckow so schnell auch nicht fallen. 150 Euro pro Kilowattstunde, wie es sich Volkswagen zuletzt gewünscht hatte, bezeichnet der Batterie-Experte als “schönen Zielwert”, den Johnson Controls bisher auf der Roadmap “nicht mit einer Jahreszahl verbinden” könne. Suckows Ziel für die nächsten Jahre lautet 350 Euro pro kWh auf Systemebene. Welche Batterie-Art die Elektroautos in 20 Jahren antreiben wird, verrät Stefan Suckow nach dem Klick ins Video.

Hinweis in eigener Sache: Die knapp fünf Minuten mit Stefan Suckow sind der Auftakt zu einer ganzen Reihe von Video-Interviews, die electrive.net auf der MobiliTec im Rahmen der Hannover Messe 2012 produziert hat – mit freundlicher Unterstützung durch die Sozietät CMS Hasche Sigle und die Forschungsvereingiung Antriebstechnik (FVA) und deren Netzwerk E-Motive.

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Interview

03. Mai 2012

Interview: Peter Sallandt, Gemeinsame Geschäftsstelle Elektromobilität der Bundesregierung (GGEMO).


CMS Hasche SigleDr. Peter Sallandt glaubt, dass die vier geförderten Schaufenster-Regionen “ein wichtiger Schritt sind, um Elektromobilität real zu machen”. Das sagt der Leiter der Geschäftsstelle Elektromobilität der Bundesregierung im Interview mit dem Branchendienst electrive.net auf der MobiliTec im Rahmen der Hannover Messe. Die Schaufenster sollten “Elektromobilität für den Bürger erlebbar und für die Wirtschaft praktikabel machen”, so Sallandt. Zugleich wolle die Politik “Erfahrungen daraus ziehen”. Es gebe einen “breiten Kanon von Fragen, die beantwortet werden müssen”. Das Ziel der Bundesregierung, bis 2020 eine Million Elektroautos auf die deutschen Straßen zu bringen, hält der deutsche Oberaufseher in Sachen E-Mobilität für eine wichtige “Wegmarke”, mit der “sich alle identifizieren können”. Ob Peter Sallandt einen Plan B in der Schublade hat, falls der allgemeine Pessimusmus das Thema noch abwürgt, erfahren Sie mit einem Klick ins Video.

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Interview

07. Mai 2012

Interview: Volker Lazzaro, Mennekes Elektrotechnik.


CMS Hasche SigleVolker Lazzaro ist einer der führenden Gärtner der Elektromobilität: “Es gibt eine grüne Wiese, die vollständig neu bestückt werden muss”, sagt der Geschäftsführer Technik von Mennekes im Video-Interview mit electrive.net. Besondere Freude macht dem Spezialisten für Ladeinfrastruktur, dass die Saat so langsam aufgeht. Auf der MobiliTec im Rahmen der Hannover Messe stellte Lazzaro fest: “Man merkt schon, dass sich das Geschäft stückweise belebt.” Die technische Entwicklung sei jedenfalls “gigantisch”. Allerdings hat der Technikchef von Mennekes noch ein gewichtiges Unkraut, das die Entwicklung seiner Pflänzchen hemmt: Den französischen Typ-3-Stecker. Warum sich Volker Lazzaro deshalb manchmal wie in einem Asterix-Comic fühlt, erklärt er im fünfminütigen Video am besten selbst.

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Interview

09. Mai 2012

Interview: Gernot Lobenberg, Berliner Agentur für Elektromobilität.


CMS Hasche SigleGernot Lobenberg hat – man kann es kaum glauben – noch keinen Champagner auf das Berliner E-Schaufenster getrunken. Weil der Chef der Berliner Agentur für Elektromobilität “vom Zeitpunkt der Entscheidung überrascht wurde”, mussten ein paar Flaschen Sekt “aus der Nachbarschaft” zunächst mal genügen. Und wie geht’s jetzt weiter? “Wir sind dabei, die einzelnen Projekte rund zu machen”, erklärt Gernot Lobenberg im Video-Interview mit electrive.net auf der MobiliTec im Rahmen der Hannover Messe. Beim Berliner Schaufenster stellt sich Lobenbergs Mannschaft eine zentrale Frage: “Wie können wir Flottenbetreiber überzeugen, mit dem Thema E-Mobilität zu starten?” Der Bevölkerung will Lobenberg elektrisches Fahren dagegen vor allem mittels CarSharing schmackhaft machen. Für electrive.net-Gründer Peter Schwierz hat Gernot Lobenberg im Interview sogar noch eine Überraschung parat. Welche das ist – ein Klick ins Video verrät’s.

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14. Mai 2012

Interview: Achim Kampker, StreetScooter.


CMS Hasche SigleAchim Kampker muss sich um den eMobility-Nachwuchs keine Sorgen machen: “Die Studenten stehen Schlange”, sagt der Professor für Produktionsmanagement am Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen. Dabei sei Elektromobilität gar nicht mal nur ein Thema der Jugend: Im Video-Interview mit electrive.net spricht Achim Kampker von einer “Begeisterung durch die Bevölkerungsschichten hinweg”. Und wie kommt die StreetScooter GmbH voran, deren Geschäftsführer Kampker auch noch ist? “Wir sind gerade mitten in der Industrialisierung”, sagt uns der eMobility-Pionier auf der MobiliTec im Rahmen der Hannover Messe. In etwa anderthalb Jahren könnte die Post mit dem kleinen Elektroauto die ersten Sendungen ausfahren. Zumindest wäre das Konsortium diverser Mittelständler dann technisch so weit. Und wann kommt der Durchbruch der Stromer? Die Antwort gibt Ihnen StreetScooter-Chef Achim Kampker nach dem Klick ins Video.

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23. Mai 2012

Interview: Maik Manthey, Linde Material Handling.


CMS Hasche SigleMaik Manthey hat etwas, wonach momentan die gesamte Automobilwelt trachtet: erprobte Kernelemente für Elektromobilität. Motoren und Leistungsmodule, tausendfach bewährt in Gabelstaplern – “genau diese DNA wird benötigt für die Elektromobilität in der Automobilindustrie”, sagt Manthey. Der Bereichsleiter Elektronische Systeme und Antriebe bei Linde Material Handling würde dieses Erbgut gerne mit Autobauern teilen. Doch die ignorieren ihn. Noch. Dabei haben Manthey und Linde mit Karabag längst bewiesen, dass sie auch Autos können. “Der Elektroantrieb im Gabelstapler hat genau die Leistungsanforderung, die auch der Karabag New 500e benötigt”, sagt Manthey im Interview mit dem Branchendienst electrive.net auf der MobiliTec. Und fordert im Video auch einen Batterie-Schulterschluss zwischen Herstellern aller Art. Und welches Auto würde der Linde-Mann als nächstes gerne unter Strom setzen? Tipp vorab: Es kommt aus Zuffenhausen.

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04. Jun 2012

Interview: Felix von Borck, Akasol Engineering.


CMS Hasche SigleFelix von Borck glaubt an den Batteriestandort Deutschland: “Wir haben große Zukunft hier”, sagt der Geschäftsführer von Akasol Engineering im Gespräch mit dem Branchendienst electrive.net am Rande der MobiliTec. Und ergänzt: “Wir müssen sie auch nutzen!” Zwar hätten die Asiaten “bei der Zellherstellung mehr Erfahrung”, doch enge Kooperationen könnten gute Batterien hervorbringen. Akasol hat sich mit High Performance Anwendungen eine eigene Nische gesucht – etwa Batterie-Lösungen für Nahverkehrszüge, Busse und Straßenbahnen. Ein Fahrzeug mit Akasol-Speichern könnte noch dieses Jahr präsentiert werden, stellt Verkäufer von Borck in Aussicht. Und er will noch mehr: “Die Großserie reizt”, sagt der Akasol-Chef selbstbewusst. Wie die Darmstädter dergleichen wuppen wollen, erklärt Felix von Borck im Video.

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