21. November 2011 – 19:07
Julian Lienich sieht beim Schnellladen mit Gleichstrom das größte Potenzial für seinen Arbeitgeber: “Bei der DC-Ladung sind Betreibermodelle für uns eher interessant”, sagt der Produktmanager von E.ON E-Mobility im Interview mit electrive.net. Derzeit prüfe der Energieversorger sehr genau, wo er Kunden und Betreibern mit Schnellladesäulen einen Mehrwert bieten könne. Die erste E.ON-Station an einer Autobahn (an der A8-Ausfahrt Irschenberg in Bayern) sei ein “spannender Anfang”, glaubt Lienich. Zudem will E.ON mit Energie- und Mobilitätsdienstleistungen neue Geschäftsfelder erschließen. Mit einem “Bündelansatz” biete der Versorger ein Rundum-Sorglos-Paket von der Ladestation bis zum E-Auto. Insbesondere Flotten könnten damit bereits “prima bedient werden”. Warum E.ON beim Thema Schnellladung von den Fahrzeug-Herstellern abhängig ist, erklärt Julian Lienich nach einem Klick ins Video.
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Volker Blandow steht ziemlich unter Strom: Als Global Head of E-Mobility beim TÜV SÜD ist er von keiner Großveranstaltung zu dem Thema wegzudenken. Doch warum setzt der Prüfdienstleister so massiv auf das Thema? “Der elektrische Antriebsstrang im Fahrzeug ist eindeutig die Zukunft”, sagt Volker Blandow im Video-Interview mit electrive.net auf der eCarTec. Über die nächsten 10 bis 15 Jahre werde die Elektrifizierung durchgreifen. Ob am Ende dann reine Stromer oder doch Fahrzeuge mit Brennstoffzelle dominieren, will der E-Spezialist aber nicht vorhersagen. Also testet er Ladestationen, prüft Reichweiten oder erprobt induktives Laden. Warum Volker Blandow für Letzteres eine Absicherung für Haustiere fordert, verrät ein Klick ins Video. In den sechs Minuten rät der Profi übrigens auch vom Laden über eine “Rasenmäher-Steckdose” ab!
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Ingo Alphéus ist so etwas wie der König der Ladesäulen in Deutschland. Als Vorsitzender der Geschäftsführung der RWE Effizienz GmbH betreibt er hierzulande über 1.000 Ladepunkte. In Europa sind es sogar über 1.300 – Tendenz steigend. Im Video-Interview mit dem Branchendienst electrive.net erläutert Ingo Alphéus auf der eCarTec 2011, warum RWE so massiv auf den Aufbau von Infrastruktur setzt und macht klar: “Öffentliche Ladeinfrastruktur ist nötig!” Denn sie bekämpfe die Reichweiten-Angst schon vor dem Kauf eines E-Autos. Beim Problem zugeparkter Stellflächen vor Ladestationen nimmt Alphéus die Politik in die Pflicht: “Wir brauchen Parkverbote!” Und wenn ein Auto vollgeladen ist, müsse es “natürlich weg”. Um induktives Laden macht RWE bisher noch einen großen Bogen. Warum, verrät ein Klick ins Videofenster. Andere Energieversorger sollten sich aber warm anziehen: Für sie hat Ingo Alphéus eine kleine Überraschung!
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