- Marken + Namen -
Ford startet Produktion des C-Max Energi in Michigan: Das entsprechende Werk ist als erstes seiner Art nur Hybrid- und Elektroautos vorbehalten. Der C-Max Energi kommt als Plug-in-Hybrid in Kürze zu zertifizierten Händlern. Die Zahl derer hat Ford in den USA jetzt auf 200 erhöht.
hybridcars.com (Produktion), autonews.com (Händler)
Magna-Technikvorstand Burkhard Göschel steigt wohl zum Jahresende aus: Weil der CTO-Posten des Spezialisten für Elektroantriebe, der für die FIA auch die elektrische Rennserie entwickelt, wegfällt, wird Göschel Magna verlassen. “Das ist eine gute Gelegenheit, etwas anderes zu tun”, sagt er.
wiwo.de
Die Zukunft der Motorenwerke Zschopau ist weiter ungewiss, das Insolvenzverfahren wurde erst jetzt eröffnet. Nach Angaben des Insolvenzverwalters ruht die Produktion von E-Rollern und ist eigentlich auch niemals richtig angelaufen. Das Interesse an MZ-Stromern sei auch auf der Intermot gering gewesen.
freiepresse.de
– Textanzeige –
electrical energy storage – von 13. bis 16.11.2012 in München. Die Fachmesse für Batterie, Energiespeicher und innovative Fertigung präsentiert: Sonderschau “Batteriefertigung” mit Anlagen- und Produktdemonstratoren, die den gesamten Fertigungsablauf zeigen, Vorträge und Diskussionsrunden im Experten-Forum und Unternehmen mit ihren Produkten und Lösungen.
www.ees-munich.com
Fisker schraubt am Einstiegsmodell: Tony Posawatz’ Wechsel zu Fisker hat offenbar einen entscheidenden Grund. Der frühere Chevy-Volt-Entwickler soll als Fisker-CEO einen Plug-in-Hybriden auf dem Preisniveau des Volt auf die Räder stellen. Offenbar soll ein strategischer Partner dabei helfen.
plugincars.com
Kommt der Tesla Roadster als Model R zurück?: Okay, es ist nur ein Gerücht, dass der beliebte E-Roadster 2017 als Tesla Model R wieder den Markt beglücken könnte. Doch unrealistisch ist es nicht.
autoexpress.co.uk, goingelectric.de
Nissan bläst Eröffnugsfeier für Batteriewerk ab: Ein wenig Ernüchterung macht sich derzeit bei Nissan breit. Die große Sause zum Start der neuen Akku-Produktion in den USA wurde jedenfalls abgesagt. Vermutlich, weil Nissan der Presse keine neuen Prognosen servieren müssen will.
plugincars.com
- Zahl des Tages -
Um fast 70 Prozent konnten die Mitteldeutschen Fahrradwerke ihren Umsatz mit E-Bikes im laufenden Jahr steigern. Insgesamt machen Pedelecs bereits ein Viertel der Gesamteinnamen der Mifa aus.
handelsblatt.com, heise.de
- Forschung + Technologie -
Terra Motors E-Trike heißt ein spannendes Konzept, mit dem der gleichnamige Hersteller aus Japan asiatische Märkte wie etwa die Philippinen erobern will. Das elektrische Tuk-Tuk bietet Platz für sechs Fahrgäste, 80 km Reichweite und ein Maximaltempo von 55 km/h, was in den verstopften Megastädten völlig ausreichen sollte. Terra Motors ist bislang vor allem in Japan für seinen E-Roller Bizmo bekannt.
technologicvehicles.com
Lernplattform für E-Mobilität gestartet: Das vom Bundesforschungsministerium initiierte Projekt Molem (Mobiles Lernen für Elektromobilität) ist nun in Vechta offiziell gestartet. Fachleute aus dem Kfz-Bereich sollen durch die Weiterqualifizierung besser und schneller auf die neue Welt vorbereitet werden.
autohaus.de
Erster DC-Schnelllader von Fuji Electric verrichtet seinen Dienst vor einem Hotel in Kalifornien. Durch die Nähe zur Interstate-5 gibt es hoffentlich viel Arbeit für die 25 kW starke Ladestation.
greencarcongress.com
Polens erstes Elektroauto versucht’s mit Niedrigpreisen: Der Romet 4E, den der polnische Autobauer Romet Motors entwickelt hat, kostet nur rund 8.500 Euro. Dafür bietet der Kleinstwagen aber auch nur eine 16,5 kWh große Blei-Säure-Batterie und 65 km/h Höchstgeschwindigkeit.
autoevolution.com via earthtechling.com
- Feedback -
Meistgeklickter Link am Freitag war das E-Bike als Innovationstreiber. Ingo Hecht und Nicholas Tan zeigen auf, wie der Preisdruck die technische Entwicklung pusht.
elektroniknet.de
- Zitate des Tages -
“Ich halte nichts vom reinen Elektroantrieb. Denn ich sehe nicht, dass in absehbarer Zeit Batterien mit ausreichender Haltbarkeit zur Verfügung stehen werden.”
VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch glaubt aber an den Plug-in-Hybrid. Sein Ideal: E-Antrieb für die Stadt und 200 Benzin-PS für die Langstrecke.
bild.de (Interview, 9. Frage)
“Ich würde die Erwartungen da ein bisschen vergleichen mit der Euphorie und der Diskussion zu Elektroautos.”
Bertram Kandziora, CEO des Motorsägen-Weltmarktführers Stihl, erwartet bei elektrischen Arbeitsgeräten einen ähnlichen Marathon wie in der Autowelt. Dabei hat Stihl sogar einen Akku-Rucksack für mehr “Reichweite”.
automobilwoche.de
- Flotten + Vertrieb -
Renault vereinbart Elektro-Leasing mit ALD: Ab dem 1. Januar 2013 wird das gewerbliche Full-Service-Leasing der Elektro-Modelle von Renault auch über ALD Autoleasing und die gemeinsame Renault-ALD-Marke Renault Fleet Services inklusive Langzeit-Batteriemiete möglich sein. Derweil gab Renault auch bekannt, seit April bereits 2.000 Exemplare des Twizy in Deutschland verkauft zu haben.
autohaus.de, kfz-betrieb.vogel.de, e-mobility-21.de (Twizy)
Der Preis ist heiß und bleibt wohl auch weiter der entscheidende Faktor für die Zurückhaltung beim Kauf von E-Autos, meint der US-Marktforscher J.D. Power. Demnach würde es derzeit 6,5 Jahre dauern, bis sich der Mehrpreis eines E-Autos amortisiert habe, bei Plug-in-Hybriden sogar 11 Jahre.
nytimes.com, autonews.com, jdpower.com (Studie)
Govecs E-Scooter für Rennes: Der deutsche Hersteller hat eine Ausschreibung der in der Bretagne gelegenen Stadt gewonnen und liefert demnächst fünf E-Roller vom Typ GO! S1.2 nach Rennes.
eco-way.ch
E-Smarts im Hochschwarzwald kamen offenbar derart gut an, dass das Projekt in der kommenden Saison weiter ausgeweitet werden soll. Federführend bleibt die Hochschwarzwald Tourismus GmbH.
suedkurier.de, badische-zeitung.de
- Rückspiegel -
Verkehrte Welt: Einige holländische Flottenbetreiber erwerben Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge offenbar nur, um die üppigen Subventionen abzugreifen. Die Batterien der Autos werden dann nicht geladen und der Kraftstoffverbauch liegt dadurch angeblich deutlich über dem üblichen Durchschnitt der Modelle.
green.autoblog.com, mein-elektroauto.com

“Ich halte nichts vom reinen Elektroantrieb. Denn ich sehe nicht, dass in absehbarer Zeit Batterien mit ausreichender Haltbarkeit zur Verfügung stehen werden.”
“Ich würde die Erwartungen da ein bisschen vergleichen mit der Euphorie und der Diskussion zu Elektroautos.”

“Von der Entwicklung in der Elektromobilität werden stationäre Stromspeicher stark profitieren.”
“Wir brauchen Rahmenbedingungen, denen man entnimmt, dass die Politik die Elektromobilität will.”
E-Autos mit Batterie-Anhängern will die ebuggy GmbH aus Stuttgart zum Durchbruch verhelfen und träumt von Stationen für das Wechseln der Energiepakete entlang von Autobahnen. Ein Energieträger von ebuggy soll 40 kWh fassen und rund 200 km Reichweite liefern. Ganz neu ist die Idee zwar nicht, doch das Startup wird immerhin vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert.
“Ich bin jetzt 53 und will spätestens in 15 Jahren in Rente sein. Dann will ich von diesen Innovationen profitieren. Bis dahin sollte das Zeug, das wir entwickeln, also bitteschön auch funktionieren.”
Elektro-PodCar für Amsterdam: Einen spannenden Beitrag für den Shell-Wettbewerb GameChanger DRIVEN Amsterdam hat der französische Designer Vincet Montreuil eingereicht. Sein elektrisches PodCar soll sich besonders gut mit dem Radverkehr vertragen und verfügt über ein wandelbares Innenleben, das sich den Fahranforderungen anpassen kann.
“Ich träume vom elektrischen, vom alternativen Fliegen.”
“E-Mobile und auch Hybridfahrzeuge sind sicher nur eine Übergangslösung. Die Reise wird künftig wohl eher in Richtung Brennstoffzelle gehen.”
Seat testet E-Modelle im Flottenversuch: Die spanische VW-Tochter eifert der deutschen Mutter nach und testet ab 2012 zwei verschiedene E-Konzepte. Zum Einsatz kommen ein rein elektrischer Altea XL Electric Ecomotive (85 kW Leistung, 26,5 kWh Batterie, 135 km Reichweite) mit Solarzellen auf dem Dach und ein Leon TwinDrive Ecomotive als Plug-in-Hybrid mit 163 PS Systemleistung und 52 km E-Reichweite.
Honda zeigt elektrische Cabrio-Studie: Das Small Sport EV Concept erinnert mit seinen blauen Leuchten ein wenig an den BMW i8. Details zum E-Antrieb bleibt Honda vorerst noch schuldig. Doch die Japaner lassen sich nicht lumpen und zeigen bei der Tokio Motor Show sechs weitere futuristische Studien, darunter einen Stadtflitzer namens Micro-Commuter, die Plug-in-Limousine AC-X und E-Zweiräder.
“Ein smarter Planet wird kostbares Öl nicht mehr verschwenden, um damit Autos anzutreiben”
“Die Verkaufszahlen reiner Elektroautos werden vermutlich langsamer hochlaufen als wir uns das zunächst dachten.”
Peugeot mit HX1 Concept bei der IAA: Die Franzosen zaubern mit der Van-Studie einen weiteren Full-Hybrid-Diesel aus dem Ärmel und wollen damit bei der IAA in Frankfurt auf Blickfang gehen. Der extrem flache Van für sechs Personen kommt mit ausgefeilter Aerodynamik daher; die Türen öffnen gegenläufig. Ein 204 PS starker 2,2-Liter-Diesel (gesteuert von einer Sechs-Stufen-Automatik) und ein 95 PS E-Motor arbeiten unter der Haube. Rein elektrisch kommt der HX1 Concept bis zu 30 km weit.
Skoda baut zehn Octavia Green E-Line: Die Testflotte soll ab diesem Herbst in Tschechien im Einsatz erprobt werden. Damit sich die Tschechen nicht erschrecken, sind die zehn Stromer mit einem Soundgenerator ausgestattet, der bis Tempo 40 Motorengeheul vorgaukelt. Skoda hatte den Strom-Kombi mit 60 kW starkem E-Motor und bis zu 150 km Reichweite bereits im Mai vorgestellt.
“Solange man für einen Stromer doppelt so viel bezahlen muss wie für einen konventionellen Kleinwagen, taugt die Technik nur für Überzeugungstäter.”
Baut SB Limotive ein Werk in Leipzig? Das Joint Venture von Bosch und Samsung ist bei der Suche nach einem zweiten Standort in Europa womöglich fündig geworden. Laut “Bild” erwägt das Unternehmen den Bau eines zweiten Werks für E-Auto-Akkus mit 1.000 Arbeitsplätzen in Leipzig. Die Nähe zum künftigen Werk der BMW-Submarke “i” hätte sicher ihren Reiz.
Haus im Paket mit E-Auto? Klingt wahnwitzig, wird aber Realität in Norderstedt bei Hamburg. Dort planen Sirri Karabag und Schilling Immobilien drei Musterhäuser, die sich über Photovoltaik und ein Mini-BHKW selbst mit Energie versorgen. Als flexible Stromspeicher dienen E-Autos in den Garagen.
“Was haben die Leute anfangs beim Mobilfunk oder Internet gemeckert, dass es überflüssig sei und es niemand brauche.”
Gewaltiges Medienecho auf BMW i3 und i8: Die Vorpremiere der beiden Konzepte entpuppt sich als gigantisches PR-Spektakel, das Publikums- wie Fachpresse gleichermaßen elektrisiert hat. Spiegel Online etwa fühlt sich wie in einer “Zeitmaschine”. Die “Zeit” entdeckt im i3 ein “mutiges Auto”, das eine Ära einläuten – oder grandios scheitern könne. “Focus Online” zieht gar Parallelen zum großen BMW-Aufbruch von 1961. Die “FTD” dagegen glaubt, dass die BMW-Entwickler den Großteil ihrer Arbeit noch vor sich haben. Die “WiWo” freut sich über einen “hoffnungsvollen Start ins Elektrozeitalter” und ein “Fundament für eine neue Fahrzeugfamilie”. Kritische Töne liefert das “Handelsblatt”: Ob BMW mit i3 und i8 jemals Geld verdienen könne, sei fraglich. Doch immerhin würde die i-Reihe die Rivalen Audi und Daimler schon jetzt “in den Schatten stellen”. Die “New York Times” erfreut sich derweil an der europäischen Coolness, die endlich einen Kontrapunkt zu den weniger hübschen Pionieren aus Asien setzen würde.
Technische Details zu BMW i3 und i8: Der kleinere Bruder kommt mit 125 kW, 250 Nm Drehmoment, 150 km/h Höchstgeschwindigkeit, etwa 160 km Reichweite und optionalem Range Extender daher. Beim Plug-in-Hybrid i8 arbeitet ein turboaufgeladener Dreizylinder-Benziner mit 223 PS und bis zu 300 Newtonmeter Drehmoment im Heck. Vorn liefert ein E-Motor mit 96 kW bis zu 250 Nm Drehmoment. Damit fährt der i8 etwa 35 km rein elektrisch. Die Akkus für beide Modelle liefert das Joint-Venture von Samsung und Bosch.
“Es wird nicht nur den einen Antrieb geben.”
“Betriebswirtschaftlich führt der Hybridantrieb sicher nicht zu Jubelstürmen.”
“Die Elektromobilität fordert uns massiv heraus – und mit „uns“ meine ich nicht nur die Automobilindustrie, sondern auch die Politik, die Energieerzeuger und natürlich die Gesellschaft.”




