- Marken + Nachrichten -
Twizy fit für Rennstrecke: Renault Sport hat dem Stadtfloh Twizy endlich mal Beine gemacht und mit dem F1 Concept eine Renn-Variante mit KERS-Unterstützung gezimmert. Statt der üblichen 18 PS beschleunigt der Renn-Twizy mit 100 PS binnen 6 Sekunden auf Tempo 100. Zehn km/h weiter ist für den Prototyp allerdings schon wieder Schluss – Abregelung droht.
autobild.de, greenmotorsblog.de, auto-motor-und-sport.de
Audi mit E-Kleinwagen ab 2015: Audi ist offenbar zurück auf Kurs und bringt 2015 mit dem A e-tron nun doch einen elektrischen Kleinwagen an den Start, meldet die “Auto Bild” in ihrer heute erscheinenden Ausgabe. Dieser basiert auf dem VW E-Up, erscheint aber im Audi-Look. 200 Kilometer Reichweite und ein Spitzentempo von 150 km/h sollen die Kunden ködern – zu einem Preis von unter 30.000 Euro.
automobil-produktion.de, kfz-betrieb.vogel.de, autobild.de
PG Bikes vor der Pleite: Der E-Bike-Hersteller PG Trade & Sales aus Regensburg hat Insolvenz angemeldet, berichtet die “Mittelbayerische Zeitung”. Laut PG hat ein Investor seine Zusage platzen lassen, zudem sei der Antriebslieferant insolvent, weshalb länger keine Bikes mehr produziert wurden.
mittelbayerische.de
VW XL1 für 100.000 Euro? Laut Ferdinand Piëch hat VW den Preis für sein Ein-Liter-Auto festgelegt – zumindest intern. Wie die “Automobilwoche” aus “mehreren VW-Quellen” erfahren haben will, müssen Kaufinteressenten gute 100.000 Euro für den kleinen Plug-in-Hybriden berappen.
automobilwoche.de
Vauxhall übernimmt Ampera-Betriebskosten: Mit einer offensiven Kaufanreiz-Kampagne will GM den Ampera in England etablieren. Zum Paket gehören kostenlose Wartung über drei Jahre, 2.000 Pfund Benzingeld (!) und ein Extra-Zuschuss auf die öffentliche Förderung zum Kauf einer privaten Ladestation.
thegreencarwebsite.co.uk, puregreencars.com
Dicke Luft in Salzburg: Wie in vielen anderen Städten werden auch in Salzburg die EU-Schadstoffgrenzwerte überschritten, vor allem jene für Stickstoffdioxid (NO2). Grünen-Sprecherin Astrid Rössler plädiert deshalb für ein Tempolimit und den Einsatz von Hybrid-Fahrzeugen.
salzburg.com
Ford Fusion 2014 “geleakt”: Der 2014er Modelljahrgang des Ford Fusion bekommt offenbar eine preiswertere Hybrid-Variante, einen Hybrid S. Das legen im Netz veröffentlichte Bestellhinweise nahe.
autoblog.com
- Zahl des Tages -
Stolze 1,5 Mio Brennstoffzellen-Fahrzeuge will die britische Regierung bis 2030 auf ihren Straßen sehen. Was als ziemlich ambitioniertes Ziel klingt, erscheint den Briten nach Veröffentlichung der Daten der ersten Testphase des Projekts UKH2Mobility offenbar als durchaus erreichbar.
smmt.co.uk, gov.uk, thegreencarwebsite.co.uk
- Forschung + Technologie -
Detroit Electric paktiert mit Geely: Die Amerikaner wollen in einer strategischen Allianz mit dem chinesischen Konzern Elektromobile für China entwickeln. Die Stromer sollen unter der Geely-Marke Emgrand ab 2014 vermarktet werden und in nur drei Jahren Stückzahlen von rund 30.000 Fahrzeugen erreichen. In Shanghai ist mit dem Emgrand EC7-EV gerade auch schon das erste Fahrzeug sichtbar.
forbes.com, greencarcongress.com
Mechanische Rekuperation: Volvo will künftig KERS anstelle von Batterien zur Energiegewinnung bei Mild-Hybriden nutzen. Erste Tests mit einem Schwungrad aus Kohlefaser im S60 waren erfolgreich.
car-it.com, focus.de
China will Standards definieren: Das chinesische Ministerium für Industrie und IT hat ein Team von knapp 40 Experten mit der Entwicklung von Standards für Elektro-Fahrzeuge beauftragt. Die Gruppe setzt sich aus Vertretern von Autoherstellern, Energiekonzernen und Wissenschaftlern zusammen.
autonews.gasgoo.com
Pulsgesteuertes E-Bike kommt: Kalkhoff will das weltweit erste pulsgesteuerte Pedelec schon in Kürze auf den Markt bringen. Der Clou: Optional überwacht ein Brustgurt den Puls des Fahrers. Übersteigt der den zuvor definierten Wert, schaltet sich der E-Motor zu. Das Impulse Ergo soll 3.000 Euro kosten.
handelsblatt.com, allgemeine-zeitung.de
50 Volvo Hybrid-Trucks sind seit 2011 in Europa im Einsatz. Mit den Ergebnissen ist Volvo zufrieden. Die Fahrzeuge hätten sich als spritsparend, zuverlässig und im Stadt-Betrieb angenehm leise erwiesen.
thegreencarwebsite.co.uk
- Feedback -
Meistgeklickter Link am Donnerstag war das Video mit XL1-Gesamtprojektleiter Holger Bock über 2013 als “Jahr der Elektromobilität” bei Volkswagen und die Demokratisierung des Plug-in-Hybrid.
electrive.net (Video in bester Qualität), youtube.com (mobile Version)
- Zitate des Tages -
“Der Plug-in-Hybrid ist die klare Nummer 1 in Sachen alternative Antriebe. Und zwar nicht in ferner Zukunft, sondern jetzt.”
Volkswagen-Chef Martin Winterkorn schwört seine Aktionäre auf der Hauptversammlung in Hannover auf das Stecker-Zeitalter ein.
automobilwoche.de, motor-traffic.de
“Aus Sicht eines Batterieexperten ist es jedenfalls wenig überzeugend, eine offenbar fehleranfällige Batteriezellentechnik einfach in ein stärkeres Gehäuse zu packen und die Betriebsparameter einzuschränken.”
Olaf Wollersheim vom KIT wundert sich über die amerikanische Flugaufsichtsbehörde, die den Dreamliner von Boeing wieder fliegen lässt.
energie-und-technik.de
- Flotten + Infrastruktur -
Solar-Ladestation in Freiberg: Die Teamtechnik-Gruppe hat am Hauptsitz in Freiberg im Rahmen des Spitzenclusters Elektromobilität Südwest eine autarke Photovoltaikanlage nebst Speicherbatterie von Gildemeister für 100 kWh aufgebaut, welche die Ladestation auf dem Firmengelände mit Strom versorgt.
maschinenmarkt.vogel.de, lkz.de
Taxi-Stromer für Klagenfurt: Für Taxiunternehmer in Klagenfurt werden ab dem 8. Mai fünf Nissan Leaf als Testfahrzeuge bereit stehen. Das Angebot ist Teil des EU-Projekts “Cemobil”, im Rahmen dessen von der Stadt zuvor bereits u.a. 33 E-Autos und zehn Pedelcs angeschafft wurden.
kleinezeitung.at
300 DBT-Lader in Europa: Das Netzwerk an Schnellladesäulen des französischen Herstellers DBT ist auf 300 Stationen angewachsen. Sie stehen nicht nur in Frankreich, sondern auch in UK, Italien, Belgien.
motornature.com (mit Karte)
Migros hat Platz für Velos: Die schweizer Supermarktkette testet in Bern zwei Systeme für Kunden mit Pedelecs. Für Kurzzeitparker hängen Kettenschlösser an einem Ständer und auch Boxen zum Aufladen der Akkus stehen bereit. Wer länger braucht, kann einen vollautomatischen E-Bike-Tower nutzen.
blick.ch
Fahrradparkhaus für Lörrach: Im Juni beginnen die Bauarbeiten für die Velohalle, welche die Stadt 265.000 Euro kosten soll. Im Spätherbst könnten dann bis zu 100 Räder sicher im Trockenen stehen sowie E-Bike-Akkus in zehn Schließfächern geladen werden. Auch zwei E-Autos sollen laden können.
badische-zeitung.de
Pedelec-Ladestationen für Euskirchen: Am Bahnhof der nordhein-westfälischen Stadt Euskirchen wurde jetzt eine Bike-and-ride-Ride-Anlage mit 125 überdachten Stellplätzen und 42 abschließbaren Boxen für Fahrräder eröffnet. Vier der Boxen sind mit einem Stromanschluss für E-Bikes ausgestattet.
ksta.de
- Service -
Video-Tipp: In ziemlich genau einem Jahr startet die Formel E. Der Testfahrer und ehemalige Formel-1-Pilot Lucas di Grassi wagt schon mal ein paar Drifts in einem Stromer-Boliden auf den Straßen von L.A.
green.autoblog.com
Termin der kommenden Woche: E-mobility meets Contracting (02. Mai, Hohenlohe).
electrive.net/terminkalender (alle Termine für 2013 im praktischen Überblick)
- Rückspiegel -
Kleine Geschichtsstunde zum Wochenende: Der 29. April war ein wichtiger Tag für die E-Mobilität. Siemens stellte an diesem Tag im Jahre 1882 den ersten elektrischen Oberleitungsbus, die Electromote, vor. Genau 17 Jahre später, also 1899, brach der E-Rennwagen La Jamais Contente den Tempo-Rekord für Landfahrzeuge von 100 km/h. Mal schauen, was der kommende Montag an Erkenntnissen bringt.
elektromobilitaet-praxis.de

“Der Plug-in-Hybrid ist die klare Nummer 1 in Sachen alternative Antriebe. Und zwar nicht in ferner Zukunft, sondern jetzt.”
“Aus Sicht eines Batterieexperten ist es jedenfalls wenig überzeugend, eine offenbar fehleranfällige Batteriezellentechnik einfach in ein stärkeres Gehäuse zu packen und die Betriebsparameter einzuschränken.”

“Derzeit sehen die meisten Modelle aus wie Alte-Leute-Räder. Das muss ich ehrlich zugeben.”
Der Renault Zoe und die Steckdosen: Die Meldung, dass der ambitionierte Stromer aus Frankreich nicht an einer Haushaltssteckdose geladen werden kann, hat gestern für einige Fragezeichen in der Branche gesorgt. Wir haben uns deshalb von Renault aufklären lassen: Rein technisch ist der Zoe dazu natürlich in der Lage. Doch das nötige Ladekabel mit Schukostecker kommt frühestens sechs bis neun Monate nach dem Marktstart, weil Renault mit dessen Ladezeiten noch nicht zufrieden ist. Käufer müssen also auf die serienmäßige Wallbox setzen, die übrigens Renault-Partner RWE bei den Kunden installieren wird.

“Viele fragen nach Elektromobilität, aber wenn es ans Bezahlen geht, will kaum einer wirklich unterschreiben.”
“Wir können davon ausgehen, dass in etwa 20, 30, 50 Jahren die motorisierte Mobilität weitgehend elektrifiziert abläuft. Den wichtigsten Teil der Elektrifizierung haben wir schon: die Bahn.”
Renault Zoé kommt ab Juni: Mindestens 21.700 Euro kostet der kleine Stromer. Obendrauf kommt die monatliche Batteriemiete: Je nach Laufzeit und -leistung zwischen 79 und 122 Euro pro Monat. Auch eine Wallbox liefert Renault mit. In Großbritannien wird diese auch gleich kostenlos von British Gas installiert.
“Die CO2-Grenzwerte, die uns die EU vorgibt, stehen. Diese kann BMW nur erreichen, wenn wir batteriegetriebene Fahrzeuge und Plug-In-Hybride im Programm haben.”
“Der Klima- und Energiefonds ist im Moment ziemlich leer. Ich halte es für dringend notwendig, dass wir eine Not-OP machen.”
Audi A3 e-tron kommt nach Genf: Nach dem Abschied von rein elektrischen Fahrzeugen präsentiert Audi auf dem Autosalon in Genf nun einen Vorstoß in die Plug-in-Hybrid-Welt. Der Audi A3 e-tron kommt mit 204 PS Systemleistung, Tempo 222 in der Spitze und fährt bis zu 50 Kilometer rein elektrisch. Verkauft wird er ab 2014 für vermutlich rund 32.000 Euro.
Noch ein Faltstromer aus Spanien: Der Hiriko könnte Konkurrenz bekommen – und zwar im eigenen Land. Die spanische Casple Group hat mit dem Designer Francisco Podadera einen elektrischen Kleinstwagen entworfen, der seine Hinterräder so einklappen kann, dass er beim Parken sogar kürzer wird als ein Smart fortwo.
“Ab 2014 werden wir den Plug-in-Hybrid-Antrieb ausrollen – nicht nur in Deutschland, sondern weltweit.”
Toyota entwickelt Twizy-Gegenspieler: Auf dem Genfer Autosalon wollen die Japaner ein neues Konzept für einen elektrischen Zweisitzer vorstellen. Der Toyota i-Road ist speziell für den Einsatz in Städten und Ballungsräumen vorgesehen – und zielt damit voll auf den Renault Twizy. Technische Details sind noch nicht bekannt, doch die Skizze der Draufsicht verrät zumindest hintereinander angeordnete Sitzplätze.
“Er fördert eine gewisse Nachfrage nach Lade-Infrastruktur und gewöhnt den Autofahrer an die Zukunft des Tankens sowie den neuen Umgang mit Reichweite und Ladestand.”

Audi R10 als Diesel-Hybrid? Das Drama um den Audi R8 e-Tron ist noch nicht ganz verdaut, da geistern Gerüchte über einen Hybrid-Flitzer aus Ingolstadt durchs Netz. Die Rede ist von einem Audi R10, der mit den Hybrid-Genen des Le-Mans-Rennwagens R18 e-Tron quattro (siehe Bild) ausgestattet sein könnte. Zudem hat Audi offenbar eine Art teilelektrisiertes Ein-Liter-Auto auf der Basis des A1 in der Mache.
Elektro-Rennwagen von Domteknika: Die Schweizer haben eine kühne Vision eines Rennwagens entwickelt, der auf drei Rädern und rein elektrisch unterwegs sein soll. Die Batterien reichen für 30 Minuten Rennspaß, der E-Motor leistet 80 kW und die Karosserie soll recycelbar sein. Da passt es auch ins Bild, dass Domteknika das Konzept BioRace nennt.
“Ich bin überzeugt, dass die Batteriedichte und damit die Fahrleistung von heute ungefähr 100 bis 120 Kilometern verdoppelt werden kann. Und schrittweise wird der Elektroantrieb dann deutlich attraktiver, wenn es um CO-freie Stadtmobilität geht.”
2013er Nissan Leaf in Japan vorgestellt: Die neue Generation des Stromers bietet 14 Prozent mehr Reichweite (228 km im japanischen Fahrzyklus JC08) – und das in allen Varianten. Der neue Motor verwendet weniger Seltene Erden und beschleunigt noch etwas schneller. Zudem kommt wie erwartet eine günstigere Einstiegsvariante mit reduzierter Ausstattung.
Hubject-Plattform startet 2013: Das Joint Venture mehrerer deutscher Automobil- und Energiekonzerne hat gestern in Berlin seine Produkte und Visionen einer Business- und Datenplattform für Elektromobilität vorgestellt. Laut Hubject-Chef Andreas Pfeiffer läuft derzeit die Validierung. Der Betrieb soll im ersten Halbjahr 2013 aufgenommen werden. Mit dem eMobility-Provider The New Motion und dem Stromnetz-Betreiber Alliander (beide aus Holland) konnte Hubject zudem die ersten Kunden außerhalb der Gesellschafter präsentieren – und damit zugleich einen europäischen Anspruch untermauern. Denn Hubject soll keine deutsche Lösung bleiben.
“Der Kunde muss Spaß haben an Elektromobilität. Das wird nur gehen, wenn es einfach ist.”
Terra Motors E-Trike heißt ein spannendes Konzept, mit dem der gleichnamige Hersteller aus Japan asiatische Märkte wie etwa die Philippinen erobern will. Das elektrische Tuk-Tuk bietet Platz für sechs Fahrgäste, 80 km Reichweite und ein Maximaltempo von 55 km/h, was in den verstopften Megastädten völlig ausreichen sollte. Terra Motors ist bislang vor allem in Japan für seinen E-Roller Bizmo bekannt.
“Ich halte nichts vom reinen Elektroantrieb. Denn ich sehe nicht, dass in absehbarer Zeit Batterien mit ausreichender Haltbarkeit zur Verfügung stehen werden.”
“Ich würde die Erwartungen da ein bisschen vergleichen mit der Euphorie und der Diskussion zu Elektroautos.”




