- Marken + Namen -
Das Elektroauto von Lada ist jetzt Realität: Auf der Moskauer Automesse stellt Hersteller AvtoVAZ heute seinen Elektro-Lada vor – als eine Art Nissan Leaf des Ostens. Der Russen-Stromer fährt bis zu 130 km/h schnell und kommt dabei bis zu 150 km weit. Der Preis: Knapp 25.000 Euro, was für russische Verhältnisse zwar teuer, für elektrische aber recht günstig ist.
greencarreports.com, insideline.com
Formel E in Rio de Janeiro und Berlin? Die Metropole am Zuckerhut wird als heißer Kandidat für das Auftaktrennen der Elektro-Rennserie gehandelt. Auch in Berlin will die FIA elektrisch starten – am liebsten auf der Straße des 17. Juni. Doch der Senat winkt wegen Sicherheitsbedenken ab und verweist auf den Lausitzring. Dabei gibt es in der Hauptstadt doch ausreichend ungenutzte Flughafen-Flächen…
green.autoblog.com (Rio), morgenpost.de (Berlin)
Mutterkonzern für Tesla und SpaceX? Der Serien-Gründer Elon Musk erwägt offenbar den Aufbau einer Holding, die seine Anteile an den beiden Unternehmen halten könnte.
autonews.com
– Textanzeige –
Gemeinsam ins E-Zeitalter: CMS Hasche Sigle und der Forum Elektromobilität e. V. bringen den Markt der Zukunft noch enger zusammen. Bei der zweiten Kooperationsveranstaltung am 05. September steht “eMobilität im Kontext der Energiewende” im Fokus. www.cms-hs.com
Nissan setzt auf Hitachi-Batterien: Obwohl Nissan zusammen mit NEC selbst ein Batterie-Joint-Venture betreibt, will sich der Konzern den Zugriff auf günstigere Konkurrenz-Technik sichern und ordert für die 2013er Hybrid-Modelle Altima und Pathfinder deshalb Lithium-Ionen-Batterien von Hitachi.
green.autoblog.com
Toyota Prius+ im Vergleich: “Auto Bild” hat den Familien-Hybriden gegen Nissan Qashqai und VW Touran antreten lassen. Fazit: Bei den Betriebskosten macht dem Toyota keiner was vor.
autobild.de
- Zahl des Tages -
Umgerechnet 3,3 Mrd Euro will Indiens Regierung innerhalb der nächsten acht Jahre in die E-Mobilität investieren, um das ambitionierte Ziel von sechs Mio Elektro- und Hybridfahrzeugen bis 2020 zu erreichen. Allerdings wird der Großteil davon wohl in Form von Zweirädern auf die Straßen kommen.
reuters.com, eco-business.com
- Forschung + Technologie -
Neue Forschungsprojekte in BaWü: Im Spitzencluster “Elektromobilität Süd-West” sind zwei weitere Vorhaben abgelaufen. InnoRobe (Innovative Regenerative On-Board Energiewandler) erforscht innovative On-board-Ladesysteme auf Basis von Brennstoffzellen oder Verbrennungsmotoren und ProBAT (Projektierung qualitätsorientierter, serienflexibler Batterieproduktionssysteme) will die Produktionsqualität von Batteriesystemen verbessern, um gleichzeitg Kosten zu sparen.
e-mobility-21.de
Weltpremiere für neuen AEG-Antrieb: Auf der Vorab-Pressekonferenz der Zweirad-Messe Eurobike hat der Elektrolux-Konzern den neuen E-Bike-Antrieb seiner Marke AEG vorgestellt. Besonderheit: Der Scheibenmotor kann seitlich an den Rahmen angesteckt werden und sitzt neben dem Tretlager. Dadurch müssen die Hersteller keine Spezialrahmen produzieren – Standardrahmen reichen aus.
ebike-news.de, radfahren.de
– Textanzeige –
VDA unterstützt Umweltpreis: Der Verband der Automobilindustrie e. V. (VDA) hat die Patenschaft der Kategorie “Mobilität” beim deutschen Umwelt- und Medienpreis, Clean Tech Media Award, übernommen. Dr. Ulrich Eichhorn, Geschäftsführer des VDA, wird bei der Gala am 07. September in Berlin als Laudator auf der Bühne stehen.
www.cleantech-award.de
Wankelmotor als Range Extender: Diese von Audi bereits erfolgreich getestete – in Wolfsburg aber wenig geliebte – Kombination könnte jetzt bei einem anderen Hersteller ins Programm kommen. Mazda-Vorstandschef Takashi Yamanouchi brachte den Wankel zuletzt in dieser Rolle ins Gespräch.
greencarreports.com
Karbonrahmen mit integriertem Antrieb: Das ultraleichte VIVAX Beta CF Rahmenset von Gruber ist die perfekte Lösung für alle, die zwar ein E-Bike fahren, die E-Unterstützung aber verheimlichen wollen. Motor und Akku verschwinden in einem extrem leichten Karbonrahmen, der weniger als drei Kilo wiegt.
ebike-news.de
- Feedback -
Meistgeklickter Link am Donnerstag waren die Bilder vom VW XL1 im Hitzetest.
green.autoblog.com
- Zitate des Tages -
“Im Fall der Elektromobilität sind Subventionen im Grundsatz gerechtfertigt, um alternative Mobilitätskonzepte zur Produktionsreife zu bringen. Porsche muss aber seinen Rekordgewinn nun auch in die Elektrofahrzeuge reinvestieren, damit die erhaltenen Subventionen zurückgefahren werden können und Früchte tragen.”
Christoph Lütge, Wirtschaftsethiker an der TU München, sieht Porsches Ruf als innovatives Unternehmen angesichts der Millionen-Subventionen sonst in Gefahr.
autobild.de
“Alle komplett doof, weltweit und über Jahre – das, liebe Hype-Skeptiker, ist doch ein eher seltenes Phänomen in der jüngeren Industriegeschichte.”
Wirtschaftsredakteur Martin Seiwert fasst seine Sicht auf die Dinge folgerichtig so zusammen: “Der E-Hype ist tot, es lebe das E-Auto”.
wiwo.de
- Flotten + Vertrieb -
Rekordmonat für Chevy Volt: Die Bänder stehen zwar bald still, doch der August wird wohl der absatzstärkste Monat für den GM-Stromer überhaupt sein. Etwa 2.500 Exemplare wird General Motors in den USA im August absetzen können.
plugincars.com, greencarreports.com
Hybrid-Hilfe für Wohnungsbaugesellschaften: Das britische Verkehrsministerium weitet sein Subventionsprogramm für CO2-arme Fahrzeuge auf Wohnungsbaugesellschaften aus. Diese können dadurch Hybrid-Transporter zum Preis eines Diesel-Modells erwerben. Die Differenz zahlt der Staat.
fleetnews.co.uk
Diesel weiter führend: Laut dem Center for Automotive Research (CAR) der Uni Duisburg-Essen war der Diesel-Anteil nie so hoch wie heute – 48,1 Prozent aller Neuwagen kommen mit dem Selbstzünder daher. Elektrische, hybride und gasbetriebene Autos kommen zusammen auf 1,3 Prozent Marktanteil.
handelsblatt.com
- Service -
Lese-Tipp: Holger Dambeck nimmt im Fahrwasser der Eurobike den dichter werdenden Dschungel elektrischer Fahrräder unter die Lupe und gibt ein paar Tipps für den Kauf des richtigen Pedelecs.
spiegel.de
Termine der kommenden Woche: ruhrmobil-E Netzwerktreffen (03. September, Bochum) ++ Dortmunder Elektromobilitätstage (04./05. September, Dortmund) ++ NRW-Kongress Infrastruktur und Netze / Elektromobilität (05. September, Dortmund) ++ M2M Summit (05. September, Düsseldorf) ++ Kooperation Elektromobilität (05. September, Berlin) ++ Low Carbon Vehicle Event 2012 (05./06. September, Millbrook, UK) ++ Salon Privé 2012 (05.-07. September, London, UK) ++ Clean Tech Media Award (07. September, Berlin).
electrive.net (alle Termine des Jahres im praktischen Überblick)
- Rückspiegel -
Laufrad für Erwachsene: Als Berliner sieht man Kinder mit Laufrädern an jeder Straßenecke. Man fragt sich, warum Erwachsene das Konzept nicht nutzen. Und siehe da: Mit dem FLIZ-Bike wird genau das möglich! Allerdings gibt es eine Hängevorrichtung anstelle eines Sattels. Das schont zwar die Hüften, doch bequem sieht anders aus!
treehugger.com, fliz-concept.blogspot.ca

“Im Fall der Elektromobilität sind Subventionen im Grundsatz gerechtfertigt, um alternative Mobilitätskonzepte zur Produktionsreife zu bringen. Porsche muss aber seinen Rekordgewinn nun auch in die Elektrofahrzeuge reinvestieren, damit die erhaltenen Subventionen zurückgefahren werden können und Früchte tragen.”
“Alle komplett doof, weltweit und über Jahre – das, liebe Hype-Skeptiker, ist doch ein eher seltenes Phänomen in der jüngeren Industriegeschichte.”
BYD stellt neue Elektro-Studie Qin vor: Der chinesische Hersteller zeigt kommende Woche auf der Auto-Messe in Peking eine neue Limousine mit Plug-in-Hybridantrieb und wagt damit den Sprung in die zweite Generation bei dieser Technologie – ansehnliches Design inklusive. Eine 10 kWh Batterie ermöglicht 50 km rein elektrische Fahrt. Dass BYD den Qin in Serie schickt, ist zwar noch nicht bestätigt, gilt aber als sehr wahrscheinlich.

“China macht im Schnellverfahren einfach einen neuen Markt auf.”
“Die von vielen Medien geschürte Erwartung, die Autokunden in Deutschland warteten sehnsüchtig auf das Elektroauto, ist offenbar eine gewaltige Fehleinschätzung. Noch erstaunlicher ist jedoch, dass auch Vertriebs- und Marketingverantwortliche bei einigen Autoherstellern diesem Irrtum erlegen sind.”
Citroën DS9 kommt als Plug-in-Hybrid: Die Franzosen haben am Freitag Fotos und Details zu ihrer neuen Studie bekanntgegeben. So kommt das Luxusauto für die Auto China als Plug-in-Hybrid mit 70 PS E-Motor und 1,6-Liter-Benziner mit 225 PS daher. Die E-Reichweite liegt bei 50 km. 2013 könnte eine Serienversion auf den Markt kommen – inklusive Peugeot-Schwester.
Mitsubishi startet M-tech Labo: Ein 20 kW Solardach, fünf rückspeisefähige E-Autos und gebrauchte E-Auto-Akkus mit insgesamt 80 kWh Kapazität als Pufferspeicher sind die Zutaten für ein spannendes Smart-Grid-Projekt von Mitsubishi. Mit dem M-tech Labo demonstrieren die Japaner ab sofort in der Realität, wovon wir in Europa noch auf Konferenzen reden.
“Rein rationale Elektromobilität wird die Kunden nicht aus den Häusern holen.”
“Eine noch so gute Batterie wird niemals den Energiegehalt eines Kraftstofftanks bieten können.”
“Von einer Laborentdeckung auf einen baldigen Durchbruch in der Elektromobilität zu schließen, ist wohl etwas zu voreilig.”
Autonomes E-Auto auf der Cebit: Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz stellt auf der Computer-Messe Cebit mit dem EO smart connecting car ein E-Fahrzeug vor, das autonom fahren, seine Form verändern und sich zu Zügen zusammenschließen kann. Außerdem kann das 700 Kilo schwere Vehikel beim Einparken seine Räder um bis zu 90 Grad einschlagen.
“Elektroautos werden unser Denken verändern. Besitzer beginnen, Wege zu überdenken.”
“Ingenieure müssen wirtschaftlicher Arbeiten, und in globalen Netzwerken auch mit Wettbewerbern kooperieren.”
Renault will E-Autos in China bauen: Nun zieht es auch die Franzosen in das geheiligte Land der Elektromobilität powered by Kohlestrom. Renault will wie VW und Co. künftig auch in China Elektroautos bauen, gab Vorstandschef Carlos Ghosn gestern bekannt. Genaue Details zu Modellen und Partnern gibt’s aber noch nicht. Allianz-Partner Nissan arbeitet immerhin schon mit Dongfeng zusammen.
“Wir hatten vor drei Jahren noch die romantische Vorstellung, dass man innerhalb der nächsten zehn Jahre Ladesäulen aufstellen sollte, um über den Stromverkauf Geld zu verdienen. Das ist aus heutiger Sicht unrealistisch.”
“Es ist viel angekündigt worden und wenig auf die Straße gekommen. Darunter leidet die Glaubwürdigkeit.”
Bugatti EB.LA aus Studenten-Feder: Der Design-Student Marian Hilgers hat im Rahmen seiner Bachelor-Arbeit an der Hochschule Pforzheim einen schnittigen Hybrid-Bugatti entworfen, sozusagen das ökologische Gegenmodell zum Veyron. Der 24-Jährige hat seiner Studie zwei E-Motoren an den Vorderrädern und einen Schwungrad-Speicher verpasst.
“Nur in Kombination mit Ökostrom ist Elektromobilität sinnvoll.”
Opel präsentiert eigenes E-Bike in Genf: Während Opel erneut das Damoklesschwert von GM über sich schweben sieht, geht der ehemalige Fahrradhersteller zurück zu seinen Wurzeln und will mit dem “RAD e” auf dem Genfer Auto-Salon seine eigene E-Bike-Studie vorstellen. Ein 250 Watt starker E-Motor treibt das Pedelec je nach Fahrweise und Strecke 60 bis 145 km weit. Ob es in Serie geht – unklar.
Elektro-Dreisitzer aus Schweden: Ein Gefährt namens Zbee will die schwedische Firma CleanMotion 2013 an den Start bringen. Das offene E-Dreirad soll mit zwei Akku-Größen für 35 bis 70 km Reichweite verfügbar sein. Damit eignet sich das Leichtgewicht (rund 150 Kilo sind angepeilt) für allem für den städtischen Verkehr und könnte sogar als kleines Taxi für zwei Fahrgäste eingesetzt werden.
“Das ist nur eine Bodenwelle auf der Straße.”
“Auf lange Sicht glaube ich nicht, dass der Hybrid ohne Stecker eine sehr große Verbreitung erfahren wird.”
Volvo stellt XC60 Plug-in-Hybrid in Detroit vor: Das für den amerikanischen Markt optimierte SUV-Konzept kombiniert einen 280 PS starken Vierzylinder-Turbobenziner für den Frontantrieb mit einem 70 PS starken E-Motor für die Hinterräder. Wie im V60 Plug-in-Hybrid wird es drei Antriebsmodi geben: Pure, Hybrid und Power. Rein elektrisch kommt der stattliche Teilzeit-Stromer bis zu 45 km weit, insgesamt sind 960 Kilometer drin.
“Wenn man kein intelligentes System benutzt, fällt die Ladezeit von Elektroautos oft in die Zeit der Spitzenlast.”
Nissan Leaf dominiert US-Markt: Nach 954 Verkäufen im Dezember kommt Nissan auf insgesamt 9.674 verkaufte Leafs im Jahr 2011, schlägt damit den Chevy Volt klar (siehe oben) und verfehlt die angepeilte 10.000er Marke nur knapp. Ford Focus Electric (bisher 8 Verläufe) und Mitsubishi “i” (immerhin 80 Verkäufe) spielen kurz nach ihren Marktstarts noch Nebenrollen.
Toyota schickt Renn-Prius zum SuperGT: Toyota macht aus seinem Vorzeige-Ökoauto Prius einen Rennwagen. Der Prius GT300 soll im kommenden Jahr bei der Super GT-Serie den Corolla Axio ablösen. Dazu müssen die Japaner ihren Hybrid-Kassenschlager von 100 auf 300 PS aufplustern. Honda schickt mit dem CR-Z ebenfalls einen Hybriden ins Rennen.
VW führt neuen Forschungsverbund: Die Wolfsburger wollen mit Ford und 12 weiteren Partner, darunter ThyssenKrupp und Hydro Aluminium, besonders leichte und vor allem großserientaugliche Multimaterial-Karosserien für E-Autos entwickeln. Das Projekt Light-eBody wird vom Bund im Rahmen des Nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität gefördert.
“Die unbeschränkte Nutzung des Autos wird der Kunde nicht einfach aufgeben.”
General Motors überdenkt Batterie-Design des Chevy Volt: Die Brände verunfallter Volt-Akkus könnten nun doch größere Folgen für die Zukunft des E-Modells von GM haben. Offenbar denkt GM-Chef Dan Akerson darüber nach, verunsicherten Kunden einen Rückkauf anzubieten. Außerdem sei eine Überarbeitung des Batterie-Designs denkbar, so Akerson. Konkrete Pläne gibt es zwar noch nicht, doch GM setzt offenbar alles daran, ein größeres PR-Debakel zu vermeiden. Die Sorgenfalten der Verantwortlichen sind gewaltig – und Auswirkungen auf die gesamte E-Mobilität nicht ausgeschlossen.
Kowa Tmusk zeigt E-Scooter der anderen Art: Der E-Antrieb erlaubt alle Freiheiten beim Design. Das japanische Joint Venture Kowa Tmusk lässt dieser Binsenweisheit Taten folgen und stellt bei der Tokio Motor Show mit dem E-Gefährt KOBOT ein Konzept für asiatische Ballungsräume vor. Drei oder vier Räder, offen oder geschlossen, ein oder zwei Sitzplätze und 30 km Reichweite – im Herbst 2012 soll der KOBOT auf den Markt kommen.
“Bei dem Thema muss uns klar sein, dass wir hier keine Pommesbude umbauen, sondern unsere komplette Kraftfahrzeugindustrie und die Zulieferer. Und wir haben im Grunde genommen nur einen Schuss.”
“Wir haben auch erkannt, dass Batterien nicht die Welt retten.”




