01.09.2017

These des Monats: Stromnetz nicht fit für Elektromobilität?!

Ist das deutsche Stromnetz auf die schnelle Verbreitung von Elektroautos nicht vorbereitet? Diese Sorge hatte kürzlich die Energiewirtschaft in den Autoländern Bayern und Baden-Württemberg geschürt. Wir greifen dieses Thema auf und bitten im Rahmen der These des Monats zur Abstimmung.

Lanciert wurden die Bedenken u.a. vom Verband der bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft (VBEW), der mit einem steigenden Strombedarf rechnet. Angeblich würden elektrisch betriebene Wärmepumpen und Elektromobilität zu „deutlich höheren Spitzenlasten vor Ort führen als wir sie derzeit haben“, sagt auch Torsten Höck, der Geschäftsführer des baden-württembergischen Schwesterverbands VfEW. Um die verfügbare Strommenge soll es hier gar nicht gehen, sondern vielmehr um die Spitzenlast, die manches Ortsnetz tatsächlich an seine Grenzen bringen könnte. Und doch wirkt es, als würden hier mit gewissem Kalkül die Bedenken vorgebracht, um höhere Investitionen in die Netze zu provozieren. Gerade im Technologieprogramm „IKT für Elektromobilität III“ und seinen Vorgänger-Programmen haben sich schon viele Projekte mit dem intelligenten Lastmanagement befasst, um genau diese Spitzenbelastungen zu vermeiden. Deshalb bitten wir Sie im September zur Diskussion folgender These des Monats:

„Ein schneller Markthochlauf der Elektromobilität in Deutschland ist nicht möglich, weil das Stromnetz darauf nicht eingestellt ist.“

Hinweis: Die Online-Bewertung der These ist bis zum 30. September 2017 geöffnet. Das Format der „These des Monats“ bietet electrive.net im Rahmen der Begleitforschung des Technologieprogramms „IKT für Elektromobilität III“ an.




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