25.06.2018 - 15:03

Coup testet E-Roller-Sharing im „kleinen“ Tübingen

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Boschs Elektroroller-Sharing Coup startet nun auch in Tübingen. 30 E-Roller werden ab Ende dieses Monats im Rahmen eines Pilotprojekts in der Universitätsstadt bereitstehen. Dabei kooperiert die Bosch-Tochter mit den Stadtwerken Tübingen und dem Carsharing-Anbieter teilAuto.

Coup debütierte im August 2016 in Berlin, seitdem konzentrierte sich der Sharing-Anbieter auf europäische Großstädte. Seit Sommer 2017 ist er mit seinen E-Rollern in Paris und seit Kurzem auch in Madrid am Start.

Mit Tübingen folgt nun eine Kommune in der Größenordnung von „nur“ rund 100.000 Einwohnern. Deshalb bezeichnet Coup die Expansion diesmal auch als „Pilotprojekt“. Das Konzept passt das Unternehmen entsprechend an und setzt u.a. erstmals auf lokale Kooperationspartner. So  wird der bereits vor Ort etablierte Sharing-Anbieter teilAuto beispielsweise in das Flottenmanagement und die Organisation eingebunden, indem er etwa beim Austausch und Aufladen der Akkus mit anpackt.

„Nicht nur Großstädte wie Berlin, Paris oder Madrid haben mit Verkehrsproblemen zu kämpfen. Auch in Tübingen kennt man Stau und Parkplatznot“, vergegenwärtigt Thomas Mauer, CFO der Coup Mobility GmbH. Deshalb sei man sehr interessiert, auch dort urbane Mobilität in den Alltag der Menschen zu integrieren.

Aus Sicht von Stadtwerke-Geschäftsführer Ortwin Wiebecke schließt das E-Scooter-Sharing eine wesentliche Lücke im Mobilitätsangebot der Stadt. „Nun gibt es alle denkbaren Optionen, um ohne eigenes Auto in der Stadt kostengünstig mobil und flexibel zu sein: TüBus, teilAuto, Coup und auch nextbike – wer in Tübingen mobil sein möchte, hat von nun an die breite Auswahl.“

Der Ausleih-Modus funktioniert wie gehabt: Per App können sich Nutzer registrieren und anschließend E-Roller per Smartphone aufsuchen und entriegeln. Eine 30-minütige Fahr kostet drei Euro, jede weiteren zehn Minuten wird ein weiterer Euro fällig. Nach der Nutzung können die Elektroroller gemäß dem Free-Floating-Prinzip innerhalb des rund fünf Quadratkilometer großen Tübinger Geschäftsgebiets abgestellt werden.
welt.de, swtue.de

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25.06.2018 15:03