05.02.2019

These des Monats: Tempolimit fördert Antriebsgerechtigkeit

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Gesunden Menschenverstand stellt Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer den Befürwortern eines generellen Tempolimits auf Autobahnen in Abrede. Doch könnte in dem Vorstoß nicht auch die Chance auf einen fairen Wettbewerb zwischen den Antriebsarten liegen? Das wollen wir mit Ihnen diskutieren!

Die Perspektive der Elektromobilität wurde in der völlig überdrehten Debatte um das Tempolimit bisher noch gar nicht diskutiert. Denn bei höheren Geschwindigkeiten, das wissen Elektroautofahrer aus Erfahrung, sinkt die Reichweite rapide. Deshalb sind Tesla-Fahrer auch gern auf der rechten oder mittleren Spur zu finden, während die Verbrenner-Fraktion links dahinrast und den steigenden Kraftstoffverbauch dank riesiger Tanks ungerührt in Kauf nimmt. Würden jedoch alle Autos gleich schnell fahren, wäre der Reichweiten-Vorteil des Verbrennungsmotors weniger groß – und die Effizienz könnte in den Vordergrund rücken. Wäre das nicht genau jene Technologieoffenheit, die Politiker stets fordern? Die Debatte ist hiermit eröffnet! Das Technologieprogramm „IKT für Elektromobilität III“ und der Branchendienst electrive.net laden Sie im Februar zur Abstimmung über folgende Aussage ein:

„Ein generelles Tempolimit auf Autobahnen ist sinnvoll, da es den fairen Wettbewerb der Antriebsarten fördert.“

These des Monats

Hinweis: Die Online-Bewertung der These ist bis zum 28. Februar 2019 geöffnet. Das Format der „These des Monats“ bietet electrive.net im Rahmen der Begleitforschung des Technologieprogramms „IKT für Elektromobilität III“ an.




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05.02.2019 10:55