15.03.2019 - 05:33

Tesla präsentiert das Model Y / Marktstart: Herbst 2020

Tesla hat im kalifornischen Hawthorne soeben den SUV-Ableger des Model 3 enthüllt. War das Model 3 ein kleines Model S, kommt nun ein geschrumpftes Model X. Überraschender als Design und technische Daten ist, dass das Model Y optional als 7-Sitzer angeboten wird.

Beim Äußeren des Tesla Model Y gibt es eigentlich keine Überraschungen: Das Elektroauto basiert bekanntermaßen auf dem Chassis des Model 3 – und das sieht man dem SUV-Ableger auch deutlich an. Ebenso wie das Model 3 wird das Model Y mit einem Panorama-Glasdach ausgestattet. Die vielleicht größte Neuerung ist, dass das relativ kompakte SUV, dessen cW-Wert Tesla analog zum Model 3 mit 0,23 beziffert, optional mit sieben Sitzen erhältlich sein wird.

Auch bei der Einführung der Modellvarianten des Model Y verfolgt Tesla einen ähnlichen Ansatz wie beim Model 3. Ab dem Herbst 2020 sollen zunächst die höherpreisigen Versionen ausgeliefert werden, ehe im Frühjahr darauf die Basis-Version folgt. Für Deutschland, Österreich und die Schweiz gilt hingegen derzeit ein Auslieferungsstart für die höherpreisige Version von Anfang 2022.

Nun zu den technischen Daten und Preisen des Model Y: Die Basis-Version „Standard Range“ wird laut Tesla 39.000 Dollar kosten (Nettopreis). Der Basis-Preis liegt somit 4.000 Dollar über dem des Model 3. Die Reichweite nach dem relativ realitätsnahen EPA-Zyklus soll bei 230 Meilen (370 Kilometern) liegen. Als Höchstgeschwindigkeit für die Einstiegsversion nennt Tesla 120 mph (193 km/h), der Sprint von 0 auf 60 mph soll in 5,9 Sekunden gelingen. In punkto Fahrdynamik versprach Tesla-CEO Elon Musk bei der Präsentation: „Es hat die Funktionalität eines SUV, aber wird sich fahren wie Sportwagen.“

Die bis zu 130 mph (209 km/h) schnelle Version „Long Range“ des Model Y wird es auf 300 Meilen (483 km) Reichweite bringen, in 5,5 Sekunden von 0 auf 60 mph beschleunigen und 47.000 Dollar kosten. Und natürlich wird es auch das Model Y mit Allradantrieb geben. Die zweimotorige Version startet bei 51.000 Dollar, bietet einen Top-Speed von 135 mph (217 km/h), eine Beschleunigung von 0 auf 60 mph in 4,8 Sekunden und eine voraussichtliche EPA-Reichweite von 280 Meilen (451 km). Letztere gilt auch für die 60.000 Dollar teure Performance-Version des Allrad-Model-Y, die bis zu 150 mph (241 km/h) schnell ist und in 3,5 Sekunden von 0 auf 60 mph sprinten soll. Die Daten ähneln denen vom Model 3.

Tesla-Chef Elon Musk erwartet übrigens, vom Model Y mehr Einheiten verkaufen zu können als vom Model 3, Model S und Model X zusammen.

Der Online-Konfigurator für das Tesla Model Y ist bereits freigeschaltet, auch in Deutschland. Tesla verlangt eine Anzahlung in Höhe von 2.000 Euro und listet alle Varianten außer dem Basis-Modell „Standard Range“. Die „Long Range“-Version des Hecktrieblers ist in Deutschland für 55.000 Euro erhältlich, die zweimotorige Allrad-Version mit „Longe Range“-Batterie kostet 59.000 Euro (mit Performance-Paket: 67.000 Euro). In Österreich ruft Tesla einen Preis von 56.000 bzw. 60.000 Euro (mit Performance-Paket: 68.000 Euro). Hinzu kommen bei allen Modellen jedoch noch Bearbeitungsgebühren in Höhe von 980 Euro. In der Schweiz startet die „Long Range“-Version mit Heckantrieb bei 57.000 Schweizer Franken. Die Allradversion mit größter Batterie beginnt bei 61.000 Schweizer Franken bzw. mit Performance-Paket bei 70.000 Schweizer Franken. Auch hier kommen noch die Bearbeitungsgebühren in Höhe von 990 Schweizer Franken hinzu.
tesla.com

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