24.05.2022 - 15:30

Xpeng liefert im Q1 2022 fast 35.000 Fahrzeuge aus

In den ersten drei Monaten des Jahres konnte Xpeng seine Fahrzeug-Verkäufe gegenüber dem Vorjahresquartal steigern. Insgesamt lieferte der chinesische Elektroauto-Hersteller in diesem Zeitraum 34.561 Fahrzeuge aus.

Die im ersten Quartal ausgelieferten Fahrzeuge stellen eine Steigerung von 159 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal dar. Konkret brachte der Hersteller im ersten Quartal des aktuellen Jahres 19.427 Einheiten der Sportlimousine P7 zu Kunden – ein Wachstum von 144 Prozent im Vergleich zu den 7.974 Fahrzeugen im gleichen Zeitraum des Jahres 2021. Im März wurden erstmals mehr als 9.000 Exemplare des P7 ausgeliefert.

Nach der Markteinführung der Familienlimousine P5 im Oktober 2021 lieferte der Hersteller im ersten Quartal 2022 fast 10.500 Einheiten dieses Fahrzeugmodells aus. Zudem hat Xpeng sein Vertriebsnetz ausgebaut: Zum 31. März 2022 umfasste es den Angaben zufolge insgesamt 366 Geschäfte in 138 Städten. Das Netz der von Xpeng selbst betriebenen Ladestationen sei auf 933 Stationen erweitert worden, darunter 757 Schnelllade-Stationen und 176 Destination-Charging-Stationen (Stand: 31. März 2022).

Der Quartalsumsatz belief sich auf rund 7,45 Milliarden Yuan (1,18 Milliarden US-Dollar), was einer Steigerung von 152,6 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Jahres 2021 und einem Rückgang von 12,9 Prozent gegenüber dem 4. Quartal 2021 entspricht. Der Umsatz aus Fahrzeugverkäufen betrug im ersten Quartal 2022 6.999 Millionen Yuan (1.104,0 Millionen US-Dollar), ein Anstieg von 149,0 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2021 und ein Rückgang von 14,5 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2021. Unterm Strich stand ein Nettoverlust von 1,7 Milliarden Yuan (268,3 Millionen US-Dollar), verglichen mit 786,6 Millionen Yuan im Vorjahresquartal und 1,29 Milliarden Yuan im 4. Quartal 2021.

„Unsere Ergebnisse des ersten Quartals markieren einen starken Start in das Jahr 2022. Die Nachfrage nach unseren hochwertigen EV-Produkten war robust, und unsere firmeneigenen Technologien sind weiterhin führend in der Branche“, sagte He Xiaopeng, Chairman und CEO von Xpeng. „Dank unserer überragenden internen Technologieentwicklungskapazitäten und unseres proaktiven Lieferkettenmanagements konnten wir die Herausforderungen der Lieferkette effizienter bewältigen. Wir sind zuversichtlich, unseren Marktanteil trotz der Auswirkungen von Halbleiterknappheit und COVID-19 weiter auszubauen.“

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Im gesamten vergangenen Jahr lieferte Xpeng, wie berichtet, 98.155 E-Autos aus, 263 Prozent mehr als 2020. Der Umsatz lag 2021 bei 20,99 Milliarden Yuan (2,99 Milliarden Euro) und damit 259,1 Prozent höher als 2020. Der Nettoverlust für das Jahr belief sich 4,86 Milliarden Yuan (690 Millionen Euro), gegenüber 2,73 Milliarden Yuan (390 Millionen Euro) im Jahr 2020. Der Verlust war also um 78 Prozent gestiegen.

Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Xpeng für den weiteren Ausbau seiner Geschäftsaktivitäten von der Agricultural Bank of China eine Kreditlinie in Höhe von bis zu 7,5 Milliarden Yuan erhält, was umgerechnet 1,08 Milliarden Euro enspricht. Mit dem Geld soll das Wachstum des Herstellers unterstützt werden, wie es in einer chinesischen Pressemitteilung der Agricultural Bank of China (ABC) heißen soll, aus der das Portal „CN EV Post“ zitierte. Das Wachstum soll auch zunehmend im Ausland stattfinden. Erst im März hatte Xpeng mit dem Marktstart seiner E-Limousine P5 in Dänemark, den Niederlanden, Norwegen und Schweden seine Expansion in Europa vorangetrieben.
businesswire.com

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