Hyundai elektrifiziert Balis Nahverkehr mit zehn County Electric
Im April dieses Jahres unterzeichneten das südkoreanische Ministerium für Klima, Energie und Umwelt und die indonesische Regierung eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit bei der Umgestaltung des balinesischen Nahverkehrssystems. Als Teil dieser Initiative leitete das Global Green Growth Institute (GGGI) im Auftrag der indonesischen Regierung im August ein Ausschreibungsverfahren zur Lieferung von Elektrobussen ein.
Aus der Ausschreibung ging nun Hyundai Motor als Gewinner hervor. Der Hersteller soll mit der Wettbewerbsfähigkeit seiner Elektrofahrzeuge, dem Kundendienst und der Erfahrung mit umweltfreundlichen Entwicklungshilfeprojekten überzeugt haben. Im Zuge dessen wird Hyundai zehn E-Busse vom Typ County Electric an die indonesische Insel Bali liefern.
Das Modell wurde 2020 eigentlich nur für den südkoreanischen Markt vorgestellt. Der County Electric bietet je nach Konfiguration zwischen 15 und 33 Sitzplätzen. Mit der 128 kWh großen Batterie sollen laut Hyundai bis zu 250 Kilometer zurückgelegt werden können. Ist die Batterie leer, kann diese innerhalb von 72 Minuten vollständig aufgeladen werden.
„Es ist von großer Bedeutung, Bali, ein Reiseziel für Menschen aus aller Welt, mit Elektrobussen auszustatten“, so Kim Seong-nam, Executive Vice President und Leiter der Asien-Pazifik-Regionalzentrale von Hyundai Motor. Doch bis wann die zehn Elektrobusse auf Bali eintreffen sollen, wird nicht genannt.
Es ist nicht das erste Mal, dass Hyundai seinen Elektrobus nach Indonesien liefert. Bereits im November letzten Jahres wurde der County Electric an Surabaya, die zweitgrößte Stadt Indonesiens, geliefert. Dabei bleiben soll es offenbar nicht: „Wir planen, den Aufbau umweltfreundlicher öffentlicher Verkehrsmittel in den indonesischen Großstädten kontinuierlich und umfassend zu unterstützen“, äußert sich Kim Seong-nam.





0 Kommentare