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VW-Einheitszelle jetzt aus Salzgitter: Produktion bei PowerCo gestartet

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Wir schauen vor Weihnachten noch auf einen Meilenstein für die europäische Elektromobilität im Allgemeinen und für den Volkswagen-Konzern im Besonderen: Denn in Salzgitter ist nun etwas gestartet, worüber seit Jahren gesprochen wird: die industrielle Batteriezellfertigung eines heimischen Unternehmens.

PowerCo ist die Batterie-Tochter des Volkswagen Konzerns. Und sie hat vor ein paar Tagen ihre Gigafabrik in Salzgitter in Betrieb genommen. Und das ist mehr als nur ein symbolischer Start. Dort sind nun bereits die ersten Einheitszellen vom Band gelaufen. Diese Batteriezellen gehen jetzt an die verschiedenen VW-Marken und werden in Fahrzeugen getestet. Der erste Serieneinsatz ist dann für kommendes Jahr vorgesehen, und zwar in der Electric Urban Car Family des VW-Konzerns. Zu der gehören künftige Modelle wie der Volkswagen ID. Polo und der Skoda Epiq. Für den Konzern ist das ein strategischer Schritt mit Signalwirkung.

9 Kommentare

zu „VW-Einheitszelle jetzt aus Salzgitter: Produktion bei PowerCo gestartet“
Zeynel Özdemir
25.12.2025 um 17:18
Viel Glück ich hoffe das kann richtig Schwung geben für Elektro Auto
banquo
25.12.2025 um 22:11
Auch von mir viel Glück von der Zellebene bis zur eibaufertigen Bodengruppe
Bela
26.12.2025 um 08:34
Aber mit Hilfe aus China.
Thorsten
26.12.2025 um 23:38
Das ist richtig, es wurden sowohl Hunderte Mitarbeiter nach Gotion China geschickt als auch andersherum. PowerCo hat so viel Kompetenz aufgebaut, dass jetzt sogar Quantumescape beim Aufbau einer GW-Anlage geholfen wird.Was hier wichtig ist: 1. Die Anlagen gehören PowerCo. 2. Lieferketten ex China: Kanada, Indonesien, Australien oder Finnland. Kathoden-Vor-Material vom eigenen JV mit Umicore hier "Ionway" Meine Beteiligung über "PMET" 3Die Energiewende muss unabhängiger von China werden, sonst passiert ein zweites Russland!
Martin Seiler
27.12.2025 um 16:36
Schöne Worte finden sich schnell, die gute Praxis ist um vieles schwieriger. Über die gute Meldung freuen wir uns, wir wollen aber auch einmal sehen, ob die Produktionseffizienz bei VW einen vergleichbaren Wert aufweist, etwa wie der auf dem chinesischen Markt. In einem großen Konzern lassen sich ungeplante Unkosten, wie sie zuletzt bei Northvolt aufgetreten sind, leichter verstecken. Es ist auch nicht unbedingt falsch, wenn man mit dem Weltmarkt nicht mithalten kann, denn Volkswagen darf sich die strategische Unabhängigkeit etwas kosten lassen. Nur für die Bewertung des technologischen deutschen Vermögens und einen Vergleich der Produktionseffizienzen wäre in absehbarer Zeit eine genauere Analyse von Interesse für die Öffentlichkeit.
Martin0815_2
30.12.2025 um 11:40
Es ist wichtig, dass VW hier standhaft bleibt und die Investition konsequent aufrechterhält. Die Fähigkeit, Batteriezellen in Europa selbst zu entwickeln und zu fertigen, ist eine zentrale strategische Kompetenz. Ohne eigene Zellproduktion verlieren europäische Hersteller langfristig an technologischer Relevanz, Kostenkontrolle und Innovationsfähigkeit.
Klaus
02.01.2026 um 22:51
Ich wünsche viel Erfolg mit der neuen Zellfertigung ! Hoffentlich ist die Belieferung mit den erforderlichen Rohstoffen ist alles andere als sicher. Ohne Kobalt, Lithium, Graphit etc. wird die Fertigung zum Erliegen kommen. Wir sollten uns keiner Illusion hingeben und vor der weltpolitischen Lage die Augen verschließen.
Matthias
14.01.2026 um 14:14
Tja, jetzt ist VW da wo Daimler mit Litec bereits 2011 war. Bis 2015 wurden Zellen und ganze Akkupakete für den Smart gefertigt. Allerdings wurde dann die Zellfertigung eingestellt da sich keine weiteren Investoren fanden.
Egon Kohler
19.01.2026 um 15:52
Gut so. Die Kompetenz für Zell- und Batteriefertigung muss in Europa aufgebaut werden, und wenn die Chinesen dabei helfen - umso besser. Die europäischen Autobauer haben nämlich auch jahrelang geholfen, mit ihren (Zwangs-) JointVentures den chinesischen Automobilbau rasch auf das aktuelle Niveau zu bringen. Win-Win sozusagen.

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