Oberhausen: STOAG nimmt 16 BYD-Elektrobusse in Betrieb

Die STOAG Stadtwerke Oberhausen haben 16 neue Elektrobusse von BYD in den Linienbetrieb integriert. Damit wächst die Busflotte des Verkehrsunternehmens auf 35 Batterie-elektrische Solobusse. Zudem stehen sieben weitere Gelenkbusse von VDL kurz vor der Inbetriebnahme.

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Bild: STOAG

Das ÖPNV-Unternehmen beschafft ihre Fahrzeuge im Rahmen offener, europaweiter Ausschreibungen. Bewertet würden dabei unter anderem technische Eignung, Wirtschaftlichkeit, Lebenszykluskosten, Umweltaspekte und Lieferfähigkeit. Den Zuschlag erhält jeweils das wirtschaftlichste Angebot.

Der chinesische Hersteller BYD konnte die Kriterien offenbar erfüllen. Und so sind seit Mitte April die 16 neuen BYD B12 im Stadtliniennetz von Oberhausen im Einsatz. Zur genauen Antriebskonfiguration der Fahrzeuge macht die STOAG keine Angaben. Genannt werden lediglich Ausstattungsdetails für den Fahrgastbetrieb. So verfügen die Busse über drei Türen, USB-Ladeanschlüsse an jedem Platz sowie größere Flächen für Rollatoren, Kinderwagen und Rollstuhlfahrende.

Die neuen Fahrzeuge ergänzen die bisherige E-Bus-Flotte der STOAG. Diese besteht nun aus vier VDL Citea aus dem Baujahr 2019, 15 VDL Citea der neuen Generation aus dem Jahr 2024, die allerdings bereits 2022 bestellt wurden, sowie den 16 BYD-Exemplaren aus dem laufenden Jahr. Insgesamt kommt die STOAG damit nach eigenen Angaben auf 35 Batterie-elektrische Solobusse. Der Anteil der Elektrobusse an der Gesamtflotte steigt auf rund 30 Prozent.

Dabei bleiben soll es aber nicht. Sieben Citea-Gelenkbusse der neuen Generation von VDL sollen kurz vor der Abnahme stehen. Die Inbetriebnahme ist für das dritte Quartal 2026 vorgesehen, soll jedoch noch von der finalen Lieferung einzelner Komponenten abhängen. Die technische Abnahme eines ersten Fahrzeugs erfolgte bereits im VDL-Werk im belgischen Roeselare.

Ferner planen die Stadtwerke Oberhausen im Rahmen eines Fördermittelantrags des Bundes, weitere Elektrobusse zu beschaffen. Es geht um 22 Solo- und neun Gelenkbusse mit Batterie-elektrischem Antrieb, die für das Jahr 2028 bestellt werden könnten. Allerdings hänge der konkrete Umfang der Beschaffung vom Ergebnis des Förderverfahrens ab, heißt es.

lokalklick.eu

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