Schlagwort: Elektromobilität

03.06.2013 - 14:00

Video-Interview: Andreas Knie, DB Rent.

CMS Hasche SigleAndreas Knie, Bereichsleiter für Intermodale Angebote der DB Rent, macht sich als Sozialwissenschaftler und Mobilitätsforscher schon seit Jahren für eine elektromobile Verkehrswende stark. Und im Video-Interview auf der MobiliTec im Rahmen der Hannover Messe 2013 legt er die „herbeigeschriebene Depression“ der Elektromobilität zu den Akten. „Wenn wir den Verkehr nicht regeln, haben wir auch keine Energiewende“, sagt Knie im Gespräch mit electrive.net-Herausgeber Peter Schwierz. In wortgewaltigen fünfeinhalb Minuten erklärt Andreas Knie, wie man die beschränkte Reichweite von Elektroautos zur Chance umdeuten kann. Und wie zufrieden ist der Bahn-Vertreter mit den Fahrzeugen, die er im Elektro-CarSharing e-Flinkster schon anwenden kann? „Das ist erst der Anfang“, sagt Andeas Knie ohne Umschweife. Die deutsche Industrie müsse jetzt ihre Versprechen einlösen und funktionierende, erschwingliche und vor allem verfügbare Elektoautos liefern! Ob der Verkehrsvordenker dann auch mit einer Kaufprämie für Stromer rechnet, erfahren Sie im Video.

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22.05.2013 - 16:13

Video-Interview: Uwe Hahner, Swarco Traffic Systems.

CMS Hasche SigleUwe Hahner rüstet als Bereichsleiter „Parking und E-Mobility“ von Swarco Traffic Systems das Elektro-CarSharing von Car2Go in Stuttgart aus: 300 Ladesäulen hat Swarco für den Energieversorger EnBW dort aufgestellt – und damit sozusagen den Nährboden für die Elektromobilität im Ländle gelegt. „Wir sind in Baden-Württemberg sehr aktiv im Schaufenster“, sagt Uwe Hahner im Video-Interview mit electrive.net auf der MobiliTec im Rahmen der Hannover Messe 2013. Mit der Produktlinie ChargeLine liefert Swarco zudem eine interessante Lösung für die Parkraumbewirtschaftung: Nämlich den kombinierten Verkauf von Parkzeit und Ladestrom. Am Horizont hat Uwe Hahner bereits die nächsten Zielgruppen ausgemacht: Parkhaus-Anbieter und Flottenbetreiber. Denn: „Wir sehen uns nicht als klassischen Ladesäulen-Hersteller. Das ist ein Teil von einer Lösung.“ Hahner will die „City von morgen“ mit intelligenten Rechnersystemen vernetzen. Und das Laden ist dabei ein Aspekt. Wohin die Reise geht, skizziert der Verkehrstechnik-Spezialist im Video.

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15.05.2013 - 18:54

Video-Interview: Matthias Felten, Siemens.

CMS Hasche SigleMit dem Elektroauto von Leipzig nach München oder umgekehrt? Was bisher mangels Reichweite undenkbar schien, will Matthias Felten von Siemens nun möglich machen. Zusammen mit den beteiligten Partnern betreut Felten als Projektleiter die Schnellladeachse entlang der A9. Das Projekt ist einer der Leuchttürme im gemeinsamen Schaufenster von Sachsen und Bayern. Es soll eine „erweiterte Erfahrbarkeit der Elektromobilität“ ermöglichen, wie es Matthias Felten im Video-Interview mit electrive.net auf der MobiliTec im Rahmen der Hannover Messe 2013 beschreibt. Dazu entstehen Schnellladesäulen im Abstand von 40 bis 90 Kilometern. Interessanter Nebeneffekt: Die Achse soll die Markteinführung des Combo-Steckers beschleunigen, der auf der A9 dank Schnellladetechnik seine Fähigkeiten ausspielen soll. Im Gespräch skizziert Matthias Felten zudem auch die perfekte Rezeptur für die Ladeinfrastruktur der Zukunft und beleuchtet die Chancen des induktiven Ladens. Für knappe fünf Minuten mit dem Siemensianer bitte einfach ins Video klicken.

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13.05.2013 - 19:59

Video-Interview: Gerold Leppa, Metropolregion.

CMS Hasche SigleGerold Leppa hat als Geschäftsführer der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg GmbH die anspruchsvolle Aufgabe, das Schaufenster für Elektromobilität in Niedersachsen zu koordinieren. Doch wie bekommt man die Wünsche vier ambitionierter Städte und der umliegenden Regionen unter einen Hut? „Das funktioniert bei uns ziemlich gut“, sagt Gerold Leppa im Gespräch mit electrive.net-Herausgeber Peter Schwierz auf der MobiliTec im Rahmen der Hannover Messe 2013. Den ländlichen Raum zwischen den vier großen Städten und die dementsprechend „intensiven Pendlerverflechtungen“ will Leppa „stark mit einbeziehen“ – und vor allem eine „einheitliche Ladeinfrastruktur aufbauen“. Daraus resultieren sollen laut Leppa auch konkrete Leitfäden für den Aufbau von Ladetechnik, die später auch andere Kommunen nutzen könnten. Ob im Windenergie-Standort Niedersachsen irgendwann große Mengen erneuerbarer Energie in Elektro-Fahrzeugen gespeichert werden? Diese Antwort gibt Ihnen Gerold Leppa am besten selbst.

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07.05.2013 - 19:40

Video-Interview: Martin Wietschel, Fraunhofer ISI.

CMS Hasche SigleProf. Dr. Martin Wietschel, Leiter des Geschäftsfelds Energiewirtschaft am Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung (ISI), fordert: Runter mit den Scheuklappen! Was meint er damit? Den deplatzierten Fokus auf Privatkunden. „Die Beschränkungen der Elektromobilität spielen in vielen gewerblichen Einsatzzwecken gar keine Rolle“, sagt Martin Wietschel im Video-Gespräch mit electrive.net-Herausgeber Peter Schwierz auf der MobiliTec im Rahmen der Hannover Messe 2013. „Ganz wichtige Erstmärkte“ für Elektroautos werden seiner Meinung nach im Flottenbereich entstehen. Sein Team am Fraunhofer ISI stellt nicht zuletzt deshalb ein kleines und leichtes Fahrzeugkonzept mit batterie-elektrischem Antrieb und einer Brennstoffzelle auf Methanol-Basis auf die Räder. Wann dieses fahrbereit sein wird und warum ausgerechnet Methanol die beschränkte Reichweite aufheben soll, erklärt Martin Wietschel im Video!

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30.04.2013 - 04:25

Video-Interview: Christopher Mennekes, MENNEKES.

CMS Hasche SigleWie viele Sektflaschen wurden im Sauerland geköpft, als man bei Mennekes von der Empfehlung der EU-Kommission für Typ 2 als Standard-Ladestecker in Europa gehört hat? Gar keine! Denn im Sauerland trinkt man nun mal Bier, berichtet Christopher Mennekes im Interview mit electrive.net auf der MobiliTec 2013. „Wichtig ist, dass man bei der Steckerfrage jetzt Investitionssicherheit hat“, sagt der Geschäftsführende Gesellschafter von Mennekes Elektrotechnik. Das Unternehmen hatte das System und die Standardisierung maßgeblich mit vorangetrieben. Den Schub für den Zieleinlauf brachte jedoch ein technischer Trick: Mit einem optionalen Shutter konnten die „Bedenken in den südeuropäischen Ländern“ gegen den Typ 2 letztlich ausgeräumt werden. Produzieren kann das System nun jeder Hersteller von Steckverbindern. Deshalb setzt Mennekes vor allem auch auf Ladesysteme. Hierbei erwartet der Junior-Chef eine Umkehr des Marktschwerpunktes von den derzeit gefragten öffentlichen Systemen hin zu privaten und halböffentlichen Lösungen. Von der Laterne als Ladesäule hält Christopher Mennekes dagegen nichts. Warum, erklärt ein Klick ins Video.

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24.04.2013 - 20:51

Video-Interview: Holger Bock, Volkswagen.

CMS Hasche SigleWar das Ein-Liter-Auto VW XL1 nur eine Fingerübung der VW-Ingenieure? Nein, sagt Gesamtprojektleiter Holger Bock im Video-Interview mit electrive.net-Herausgeber Peter Schwierz auf der Hannover Messe. Bock will mit der Erfahrung quasi den gesamten Konzern bestäuben und die Plug-in-Hybrid-Technik dadurch einer „Demokratisierung“ unterziehen, wie er es nennt. Zugleich ruft Holger Bock das Jahr der Elektromobilität bei Volkswagen aus. Schließlich stehen allein bei VW die Modelle e-Up, E-Golf und Twin-Drive in den Startlöchern. Ob Bocks Kollegen bei Volkswagen inzwischen mehr Strom als Benzin im Blut haben? Die Antwort gibt’s im Video!

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04.12.2012 - 20:35

Video-Interview: Ingrid Tobie, Renault.

CMS Hasche SigleFür Ingrid Tobie ist die Produktion von Elektroautos allein nicht genug: Um wirklich umweltfreundlicher fahren zu können, sei es auch wichtig, die Herstellung so klimafreundlich wie möglich zu gestalten. Eine Revolution sei die Fertigung von Stromern allerdings nicht – auch wenn manche Prozesse angepasst werden mussten. „Es ist immer noch ein Auto mit einem Rahmen, einer Karosserie und einer Farbe“, sagt die Projektmanagerin von Renault im Interview mit electrive.net am Rande des Technologietags von e-mobil BW in Stuttgart. Dass Ingrid Tobie bei jenem Konzern arbeitet, der in Sachen E-Mobilität derzeit die größten Ambitionen hat, ist klar. Doch werden die Franzosen das Rennen um die Elektroautos am Ende auch gewinnen? Die erstaunliche Antwort gibt’s im Video, welches unsere Redakteurin Carla Westerheide ins Deutsche übersetzt hat.

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26.11.2012 - 21:54

Video-Interview: Martha Loleit, Fraunhofer IAO.

CMS Hasche SigleMartha Loleit ist guter Dinge in Sachen Elektromobilität: „Von Depression kann gar keine Rede sein“, sagt die Wissenschaftlerin aus dem Competence Team Mobility Innovation am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation in Stuttgart. Der Wille zur Gestaltung einer nachhaltigen Vernetzung von Verkehr und Mobilität sei weiterhin da. Im Interview mit electrive.net am Rande des e-mobil BW Technologietages spricht Loleit gar von einer „Aufbruchstimmung“ im Hinblick auf die Schaufenster für Elektromobilität, die das Fraunhofer IAO wissenschaftlich begleiten wird. „Von Seiten der Automobilindustrie ist ein großer Wille da, jetzt auf die Straße zu gehen und Erfahrungen zu sammeln“, ergänzt Martha Loleit. Ihrer Ansicht nach könnte die junge und digital vernetzte Generation der E-Mobilität zum Durchbruch verhelfen. Welchen Stellenwert Autos und Smartphones für Martha Loleit haben – ein Klick ins fünfminütige Video verrät’s.

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14.11.2012 - 18:19

Video-Interview: Thomas Schnepf, Stadtwerke Karlsruhe.

CMS Hasche SigleThomas Schnepf glaubt an E-Mobilität – auch wenn aktuell mit dem Betrieb von Ladesäulen noch kein Geschäft zu machen ist. „Wir gehen davon aus, dass das in den nächsten Jahren noch ein starkes Zuschussgeschäft bleiben wird“, sagt der Strategie-Chef und Prokurist der Stadtwerke Karlsruhe im Video-Interview mit dem Branchendienst electrive.net am Rande des Technologietags der e-mobil BW in Stuttgart. Bei einem Umsatz von 1 bis 5 Euro pro Ladevorgang wird auch auf lange Sicht mit Elektrofahrzeugen kaum Geld zu verdienen sein: „Die öffentliche Ladeinfrastruktur ist zwar nötig – aber eher aus psychologischen Gründen“, glaubt Thomas Schnepf. Der Bedarf sei deutlich geringer als zunächst angenommen. Denn: Geladen wird vor allem zuhause. Warum die E-Mobilität für einen regionalen Energieversorger dennoch Zukunft hat? Nach knapp fünf Minuten mit Thomas Schnepf im Gespräch mit Carla Westerheide wissen Sie mehr!

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12.11.2012 - 18:48

Video-Interview: Dr. Christian Hahner, Daimler.

CMS Hasche Sigle„Ideologie raus und Kunde rein!“ So lautet das Credo von Dr. Christian Hahner für die Elektromobilität. „Schritt für Schritt werden wir uns in eine elektromobile Zukunft bewegen“, sagt der Director Intellectual Property & Technology Management der Daimler AG im Video-Interview mit electrive.net am Rande des Technologietags 2012 der e-mobil BW in Stuttgart. Und wo steht Deutschland im Rennen um die besten Lösungen für diese Zukunft? Bei der Batterieforschung „müssen wir uns nicht verstecken“, glaubt Christian Hahner. Und dann wären da noch die Applikation neuer Technologien und das Thema Sicherheit: „Das ist etwas, wo wir in Deutschland ganz stark sind.“ Gleichwohl wachse mit der Elektromobilität die Komplexität der Fahrzeuge. Was der Branche an dieser Stelle helfen könnte, erfahren Sie im Video, das übrigens in ganz besonderer Kulisse entstanden ist.

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07.11.2012 - 20:14

Video-Interview: Stephan Wunnerlich, EnBW.

CMS Hasche SigleStephan Wunnerlich, der bei EnBW als Senior Manager Innovationen für die E-Mobilität zuständig ist, glaubt an die Innovationskraft im Ländle: „Wir denken, dass Baden-Württemberg sehr bereit ist für die Elektromobilität„, sagt Wunnerlich im Video-Interview mit dem Branchendienst electrive.net am Rande des e-mobil BW Technologietags in Stuttgart. Wie alle Akteure in dem jungen Markt kämpft auch EnBW mit Herausforderungen wie fehlenden Standards und mäßigen Umsatzaussichten. Und doch bleibt Stephan Wunnerlich optimistisch: „Wir gehen einfach davon aus, dass es zukünftig interessante Geschäftsmodelle für die Energiewirtschaft geben wird.“ Helfen könne dabei auch Hubject, ein Joint Venture mehrerer Auto- und Energiekonzerne. „Hubject ist ein wichtiger Baustein zum Laden für alle.“ Was genau er damit meint und was Stephan Wunnerlich in zehn Jahren tankt – Benzin, Strom oder Wasserstoff – erfahren Sie im Video.

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29.10.2012 - 20:37

Video-Interview: Andy Fuchs, Toyota.

CMS Hasche SigleAndy Fuchs spricht Klartext: „Wir ziehen nicht den Stecker“, sagt der Leiter der Berliner Konzernrepräsentanz von Toyota Motor Europa im Interview mit electrive.net. Die Nachricht, Toyota bringe den iQ EV nur in einer Kleinserie, hatte die Branche zuvor schwer irritiert. „Wir finden, der Markt ist momentan für diese Fahrzeuge noch nicht bereit“, gesteht Andy Fuchs auf dem e-mobil BW Technologietag in Stuttgart und ergänzt: „Die Batteriekosten entsprechen noch nicht dem, was der Kunde bereit ist zu zahlen.“ Deshalb wolle Toyota die Elektrisierung mit Hybriden und Plug-in-Hybriden weiter vorantreiben. Während andere Hersteller in diesem Bereich noch ihre Hausaufgaben machen, lehnt sich der Toyota-Statthalter zurück: „Da wir ein hervorragendes Angebot für Kunden haben, um elektrische Mobilität darzustellen, verzögern wir jetzt einfach den Launch bis sich der Markt entwickelt hat.“ Ob der iQ mit Batterie zwischen Hybriden und der Brennstoffzelle doch noch eine Chance auf die Großserie hat, erfahren Sie nach dem Klick ins Video. Kleiner Tipp: Am Ende verrät Ihnen Andy Fuchs auch noch, warum er in Sachen E-Mobilität vom Saulus zum Paulus geworden ist.

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17.10.2012 - 19:20

Video-Interview: Heinz Hollerweger, Audi.

CMS Hasche SigleHeinz Hollerweger lässt sich vom medialen Pessimismus in Sachen Elektromobilität nicht anstecken: „Davon lassen wir uns nicht beirren, das kommt wieder“, sagt der Leiter Entwicklung Gesamtfahrzeug der Audi AG im Video-Interview mit dem Branchendienst electrive.net und ergänzt: „Es ist wichtig, dass man sich verantwortungsvoll mit den neuen Technologien auseinandersetzt.“ Audi habe sich schon vom Hype nicht beeindrucken lassen, sondern „zuerst sauber geordnet, was technologisch sinnvoll ist“, so Hollerweger auf dem e-mobil BW Technologietag in Stuttgart. Bei Audi stehen nun alle Zeichen auf Plug-in-Hybrid: „Für die nächsten 15 bis 20 Jahre wird die Kombination von Verbrennungs- und Elektromotor die Zukunft bestimmen“, ist Heinz Hollerweger überzeugt. Doch sind die Kunden von Audi für den elektrischen Ampelstart überhaupt schon bereit? Die Antwort gibt’s nach dem Klick ins Video! Viel Vergnügen mit unserer dritten Interview-Stallel.

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04.06.2012 - 19:33

Interview: Felix von Borck, Akasol Engineering.

CMS Hasche SigleFelix von Borck glaubt an den Batteriestandort Deutschland: „Wir haben große Zukunft hier“, sagt der Geschäftsführer von Akasol Engineering im Gespräch mit dem Branchendienst electrive.net am Rande der MobiliTec. Und ergänzt: „Wir müssen sie auch nutzen!“ Zwar hätten die Asiaten „bei der Zellherstellung mehr Erfahrung“, doch enge Kooperationen könnten gute Batterien hervorbringen. Akasol hat sich mit High Performance Anwendungen eine eigene Nische gesucht – etwa Batterie-Lösungen für Nahverkehrszüge, Busse und Straßenbahnen. Ein Fahrzeug mit Akasol-Speichern könnte noch dieses Jahr präsentiert werden, stellt Verkäufer von Borck in Aussicht. Und er will noch mehr: „Die Großserie reizt“, sagt der Akasol-Chef selbstbewusst. Wie die Darmstädter dergleichen wuppen wollen, erklärt Felix von Borck im Video.

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23.05.2012 - 19:05

Interview: Maik Manthey, Linde Material Handling.

CMS Hasche SigleMaik Manthey hat etwas, wonach momentan die gesamte Automobilwelt trachtet: erprobte Kernelemente für Elektromobilität. Motoren und Leistungsmodule, tausendfach bewährt in Gabelstaplern – „genau diese DNA wird benötigt für die Elektromobilität in der Automobilindustrie“, sagt Manthey. Der Bereichsleiter Elektronische Systeme und Antriebe bei Linde Material Handling würde dieses Erbgut gerne mit Autobauern teilen. Doch die ignorieren ihn. Noch. Dabei haben Manthey und Linde mit Karabag längst bewiesen, dass sie auch Autos können. „Der Elektroantrieb im Gabelstapler hat genau die Leistungsanforderung, die auch der Karabag New 500e benötigt“, sagt Manthey im Interview mit dem Branchendienst electrive.net auf der MobiliTec. Und fordert im Video auch einen Batterie-Schulterschluss zwischen Herstellern aller Art. Und welches Auto würde der Linde-Mann als nächstes gerne unter Strom setzen? Tipp vorab: Es kommt aus Zuffenhausen.

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09.05.2012 - 18:43

Interview: Gernot Lobenberg, Berliner Agentur für Elektromobilität.

CMS Hasche SigleGernot Lobenberg hat – man kann es kaum glauben – noch keinen Champagner auf das Berliner E-Schaufenster getrunken. Weil der Chef der Berliner Agentur für Elektromobilität „vom Zeitpunkt der Entscheidung überrascht wurde“, mussten ein paar Flaschen Sekt „aus der Nachbarschaft“ zunächst mal genügen. Und wie geht’s jetzt weiter? „Wir sind dabei, die einzelnen Projekte rund zu machen“, erklärt Gernot Lobenberg im Video-Interview mit electrive.net auf der MobiliTec im Rahmen der Hannover Messe. Beim Berliner Schaufenster stellt sich Lobenbergs Mannschaft eine zentrale Frage: „Wie können wir Flottenbetreiber überzeugen, mit dem Thema E-Mobilität zu starten?“ Der Bevölkerung will Lobenberg elektrisches Fahren dagegen vor allem mittels CarSharing schmackhaft machen. Für electrive.net-Gründer Peter Schwierz hat Gernot Lobenberg im Interview sogar noch eine Überraschung parat. Welche das ist – ein Klick ins Video verrät’s.

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03.05.2012 - 13:57

Interview: Peter Sallandt, Gemeinsame Geschäftsstelle Elektromobilität der Bundesregierung (GGEMO).

CMS Hasche SigleDr. Peter Sallandt glaubt, dass die vier geförderten Schaufenster-Regionen „ein wichtiger Schritt sind, um Elektromobilität real zu machen“. Das sagt der Leiter der Geschäftsstelle Elektromobilität der Bundesregierung im Interview mit dem Branchendienst electrive.net auf der MobiliTec im Rahmen der Hannover Messe. Die Schaufenster sollten „Elektromobilität für den Bürger erlebbar und für die Wirtschaft praktikabel machen“, so Sallandt. Zugleich wolle die Politik „Erfahrungen daraus ziehen“. Es gebe einen „breiten Kanon von Fragen, die beantwortet werden müssen“. Das Ziel der Bundesregierung, bis 2020 eine Million Elektroautos auf die deutschen Straßen zu bringen, hält der deutsche Oberaufseher in Sachen E-Mobilität für eine wichtige „Wegmarke“, mit der „sich alle identifizieren können“. Ob Peter Sallandt einen Plan B in der Schublade hat, falls der allgemeine Pessimusmus das Thema noch abwürgt, erfahren Sie mit einem Klick ins Video.

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23.11.2011 - 20:31

Video-Umfrage zur Elektromobilität 2020 in Deutschland.

Die Zahl ist elektrisierend: 1 Million! So viele E-Autos, rein oder zumindest teil-elektrisch, sollen 2020 über deutsche Straßen rollen. Doch ist das Ziel der Bundesregierung und der Nationalen Plattform Elektromobilität realisitisch? Wir haben die Branche gefragt! Erleben Sie als Abschluss unserer Video-Reihe von der eCarTec 2011 alle neun Interview-Partner in unserer großen Video-Umfrage. Mit dabei: Jörg Grotendorst (Continental), Ingo Alphéus (RWE Effizienz), Michael Schloßbauer (mia electric), Heiko Herchet (EDAG), Guido Woeste (Delphi), Volker Blandow (TÜV SÜD), Klaus Dieter Frers (paragon), Hartmut Friedrichs (Smiles) und Julian Lienich (E.ON E-Mobility). Viel Vergnügen und ein großes Dankeschön an die neun Experten fürs Mitmachen!

Video verpasst? Alle Interviews finden Sie in unserem Channel bei Vimeo oder auf YouTube!

16.11.2011 - 20:33

Video-Interview: Guido Woeste, Delphi.

CMS Hasche SigleGuido Woeste schraubt am BOmobil: Als Projektleiter E-Mobility Solutions beim Zulieferer Delphi ist er direkt an der Entwicklung des regionalen E-Transporters beteiligt. „Wir wollen Trends damit setzen“, sagt Guido Woeste im Interview mit dem Branchendienst electrive.net auf der eCarTec 2011. Das Projekt wird von der Hochschule Bochum gesteuert und neben Delphi ist selbst Opel mit an Bord. Das wichtigste Anliegen von Guido Woeste ist neben dem Bordnetz die Bodengruppe, welche die Batterie sowie die komplette Leistungs- und Signalverteilung aufnimmt. Die Kooperation mit einem Autobauer ist für den Delphi-Vordenker dabei nur von Vorteil: „Das Rad muss nicht neu erfunden werden“, sagt Woeste und spielt damit auf die Verwendbarkeit existierender Komponenten an. Und wann baut Opel das BOmobil dann in Serie? Guido Woeste bleibt diplomatisch: Die Möglichkeit bestehe, doch konkret sei noch nichts. Klar ist dagegen, dass die Projektpartner schon 2013 zwischen 200 und 1.000 Fahrzeuge auf die Straße bringen wollen. Mit 150 km Reichweite sei das BOmobil „für die Region sehr interessant“, sagt Woeste. Schließlich gibt’s im Pott viel zu verteilen! Welche Energie so ein E-Projekt entfalten kann, beschreibt Guido Woeste nach einem Klick ins Video. Und erklärt darin auch, wie er mit einem normalen Verbrenner im Hybrid-Modus fährt.

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09.11.2011 - 17:47

Video-Interview: Heiko Herchet, EDAG.

CMS Hasche SigleHeiko Herchet hat eine höchst spannende Aufgabe: Der Leiter des Kompetenzzentrums E-Mobilität der EDAG muss „eingefleischte Entwicklungsingenieure, die Benzin im Blut haben“, in die E-Zukunft führen. Eine neue Technologie sei „nicht so einfach in Einklang zu bringen mit den alten Maximen“, gesteht Heiko Herchet im Interview mit electrive.net auf der eCarTec 2011. Und doch haben seine Mitarbeiter schon einige wegweisende Lösungen entwickelt: Etwa das Mobilitätskonzept Light Car Sharing oder das modulare Antriebssystems EDpowerdrive. Doch was sind aktuell die größten Herausforderungen? „Wir brauchen eine Serienreife und standardisierte Schnittstellen zwischen Fahrzeug und Infrastruktur“, fordert der Entwicklungsdienstleister. Und dann wäre da noch der Konflikt zwischen Conversion Design und Purpose Design: „Eigene Gene sind sehr wichtig für das Elektroauto“, glaubt der EDAG-Mann und setzt auf CarSharing als Schlüssel zur E-Mobilität. Warum Heiko Herchet sich keinen „Fixkosten-Block in die Garage stellen“ will – ein Klick ins Video verrät’s.

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14.03.2011 - 11:05

Elektromobilität: Zitate vom ITB Eco-Mobility Day.

Hochrangige Vertreter der Autoindustrie sprachen am vergangenen Freitag beim Manufacturer Roundtable des Eco-Mobility Day am Rande der Reisemesse ITB über aktuelle Fragen der Elektromobilität. Electrive.net war in Berlin dabei und erlebte eine durchaus interessante Runde. Eine echte Debatte über die bevorstehende technologische Zeitenwende wollte zwar nicht aufkommen, dennoch konnten wir ein paar knackige Zitate aufsammeln:

Michael Speh, Markendirektor Elektromobilität / Business Development, PSA:

„Wir wollen ganz neue Mobilitätskonzepte mit unseren eignen Fahrzeugen anbieten und sehen dabei großes Entwicklungspotenzial.“

Gerrit Riemer, Director Future Mobility, Adam Opel AG:

„Reine Elektroautos sind ein Produkt für urbane Regionen.“

„Wasserstoff ist für uns der Kraftstoff der Zukunft. Aber wir finden es zu früh, uns zu entscheiden. Alle Lösungen haben ihren Platz.“

Björn Dosch, Ressortleiter Verkehr beim ADAC:

„Der Verbraucher braucht sehr viele verschiedene Optionen.“

„Wir reden hier über nichts, was die Mobilität über Nacht öndern wird.“

Bernhard Grünewald, Leiter der Berlin-Repräsentanz von Toyota Motor Europe:

„Es gibt Inseln, für die ist Elektromobilität schon jetzt günstiger, als Öl auf die Insel zu karren.“

„Es gibt keinen Königsweg.“

„Der Kunde wird entscheiden, welche Lösung sich am Ende durchsetzt und unser Job ist es, das vorauszusehen.“

René Caplan, Leiter Business Development B2C E-Mobility bei RWE Effizienz GmbH:

„Wenn jeder um 18 Uhr nach Hause kommt und sein Auto an die heimische Steckdose anstöpselt, fliegen die Sicherungen raus und neun Monate später gibt’s überall kleine Kinder, weil auch der Fernseher nicht funktioniert. – Deswegen brauchen wir durchdachte Ladeinfrastrukturlösungen für Zuhause.”

„Erdgas hat nicht funktioniert, weil es imme rnur Insellösungen gab. Das wollen wir nun bei E-Mobility besser machen.“

Markus Szczesny, BMW:

„Wir sehen Hybrid als Zwischenstufe zum reinen Elektrofahrzeug.“

Gefunden bei electrive.net
https://www.electrive.net/2013/06/03/video-interview-andreas-knie-db-rent/
03.06.2013 14:35