15.09.2011 - 07:34

Infiniti, Renault, Daimler, PSA-GE, TÜV Süd, E.ON.

– Marken + Namen –

Infiniti plant eigenes Elektroauto: Nissans Nobelmarke will ein rein batteriebetriebenes E-Auto auf den Markt bringen – allerdings frühestens in drei Jahren. Das Gefährt soll auf der Plattform das Nissan Leaf basieren und durchaus sportliche Ambitionen hegen. Eine erste Studie soll nächstes Jahr auf dem Genfer Autosalon stehen. Bislang gibt’s nur eine Skizze.
focus.de, technologicvehicles.com

Renaults Elektro-Fahrplan: Renault-Vize Jerome Stoll hat gestern auf der IAA die genauen Starttermine der neuen E-Modelle bekannt gegeben. Demnach kommt der elektrische Kangoo  im November nach Deutschland, der Fluence im Januar und der kleine Twizy erst im März.
kfz-betrieb.vogel.de

PSA und General Electric kooperieren: Nach Siemens steigt der nächste Elektronik-Riese ins Geschäft mit E-Autos ein. GE und PSA Peugeot Citroën wollen in Europa „ein neues Elektromobilitätsangebot“ entwickeln, womit B2B-Kunden die Nachteile von E-Fahrzeugen (Reichweite, Ladezeit) überwinden können sollen, wie es recht schwammig heißt. Zudem will GE 1.000 elekrische PSA-Fahrzeuge kaufen.
automobil-industrie.vogel.de

Daimler und Renault vertiefen Partnerschaft: Neue Motoren mit Range Extender von Renault-Nissan sollen ab 2014 in der B-Klasse eingesetzt werden, Nissans Nobelmarke Infiniti nutzt dafür die Basis der B-Klasse. Ein weiterer Tausch von Komponenten könnte bei elektrischen Lieferwagen folgen.
handelsblatt.com, faz.net

Weitere IAA-News kurz & knapp: Hyundai schickt den kleinen Stromer i10 Blue On 2013 in Serie. ++ Mercedes‘ neue B-Klasse E-Cell Plus gibt’s auf der Fahrt zur IAA auch im Video. ++ Fisker bringt den Cabrio-Karma 2013 als „Sunset“ auf den Markt.
auto-medienportal.net (Hyundai), youtube.com (B-Klasse E-Cell), technologicvehicles.com (Fisker Sunset)

– Zahlen des Tages –

Satte 92 Prozent der Inder, 88% der Chinesen und 85% der Italiener signalisieren Bereitschaft zum Kauf eines Elektroautos, hat der TÜV Rheinland bei einer Umfrage in 12 Ländern ermittelt. Deutschland rangiert bei der „Global E-mobility Survey 2011“ mit 57% nur im Mittelfeld. Global wird erstaunlicherweise Toyota als beliebteste E-Auto-Marke gesehen, obwohl die Japaner gar kein reines Elektroauto im Programm haben. Deutsche Käufer favorisieren allerdings Volkswagen.
automobilwoche.de, car-it.automotiveit.eu

– Forschung + Technologie –

Ladesysteme im Sicherheitstest: TÜV Süd und E.ON kommen nach mehrmonatigen Tests zu dem Schluss, dass kabelgebundene wie induktive Ladesysteme sicher und marktreif sind. Beim kabellosen Laden werde ein Wirkungsgrad von über 90 Prozent erzielt und eine Gefährdung der Gesundheit durch elektromagnetische Strahlung sei ausgeschlossen.
automobilwoche.de, tuev-sued.de

Virtuelle Batterien und neue E-Antriebe entwickeln derzeit Fraunhofer-Forscher an den Instituten IWES und IISB. Mithilfe virtueller Batterien können die Wissenschaftler die Prozesse in echten Speicherzellen am Computer vorausplanen. Ein zentraler Einzelrad-Achsantrieb soll derweil mittels Einzelradgetrieben eine freie Drehmomentverteilung auf beide Antriebsräder einer Achse ermöglichen.
iwr.de

Neues Werk für Lithium-Ionen-Akkus: Die Lübecker Firma OMT baut in Geesthacht bei Hamburg eine Fabrik für E-Auto-Akkus und liefert u.a. die Zellen für den Stadtstromer Streetscooter. OMT-Chef Detlef Repenning glaubt, dass die Akku-Preise noch vor 2015 auf 250 Euro pro Kilowattstunde sinken.
wiwo.de (letzter Absatz)

Leo Motors baut Werk in Südkorea: Der koreanische Hersteller mit den großen Plänen hat mit der Provinz Chollanamdo und der Stadt  Yeonggwang eine Absichtserklärung zum Bau einer Fabrik unterzeichnet. Dort sollen Komponenten und ganze E-Fahrzeuge zusammengebaut werden.
automotive-business-review.com

– Feedback –

Meistgeklickter Link am Mittwoch waren die Details zum elektrischen VW Up. Der Stadtstromer kommt 2013 mit 60 kW Motor und 130 km Reichweite.
autobild.de (letzter Absatz)

– Zitate des Tages –

„Wir beleuchten jetzt ganz genau, wie wir dieses Produkt in die Serie übertragen können.“

Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke will den elektrischen Einsitzer Opel Rak E am liebsten früher als später auf die Straße bringen.
handelsblatt.com (2. Seite)

„Wenn hier was schief geht, wackelt das ganze Thema Elektromobilität.“

Ruth Werhahn, Leiterin des Bereichs Elektromobilität bei E.ON, rät E-Mobilisten von der heimischen Steckdose ab und empfiehlt die Nutzung professioneller Ladestationen.
Quelle: electrive.net vor Ort bei der Pressekonferenz auf der IAA

„In zehn bis 15 Jahren. Bis dahin wird der Verbrennungsmotor immer noch die Hauptantriebsquelle sein.“

BMW-Chef Norbert Reithofer auf die Frage, wann der elektrische Durchbruch kommt.
kleinezeitung.at

– Marketing + Vertrieb –

E.ON startet mit Ladetechnik durch: E.ON bläst im Rahmen der IAA zum Vermarktungsstart seiner neuen Heimladebox und setzt im öffentliche Raum auf Schnellladesäulen mit Gleichstrom. Zudem will E.ON ein induktives System von SEW Eurodrive als Premium-Lösung für die Hausgarage anbieten.
Quelle: electrive.net vor Ort, eon-energie.com

Ladesäulen-Boom: Daimler bietet den Käufern seiner E-Autos künftig die Ladestationen des österreichischen Herstellers KEBA an. Nissan will seine gerade in Japan gestartete Schnellladesäule auch weltweit in den Markt drücken und dazu bis 2016 insgesamt 5.000 öffentliche Ladepunkte u.a. bei Nissan-Händlern, vor Einkaufszentren und Tankstellen aufstellen – auch in Deutschland.
motor-traffic.de

TomTom zeigt Navi für Renault-Stromer: Das neue System Carminat TomTom Z.E. LIVE gehört zur Standardausstattung des Renault Fluence Z.E. und stellt auch den Ladezustand des Akkus dar. Dadurch soll das Navi den Fahrer quasi auch noch zur letztmöglichen Ladesäule lotsen können.
newfleet.de

— Textanzeige —
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www.electrive.net/werbung

Carsharing mit E-Autos in der Schweiz: Ab kommende Woche hat der Schweizer Carsharing-Anbieter Mobility auch den Think City im Programm. Die Tagesmiete beträgt pauschal 70 Franken.
eco-way.ch

Citroën bringt Multicity nach Deutschland: Anfang 2012 soll die Online-Plattform, mit der Nutzer die jeweils verkehrsgünstigste, preiswerteste, schnellste oder umweltverträglichste Route für jede individuelle Reise planen können, auch bei uns starten. In Frankreich zählte Citroën bislang 10.000 Multicity-Nutzer.
autohaus.de

Car2Go soll Geld verdienen: Daimlers CarSharing-Angebot soll in drei Jahren die Gewinnschwelle erreichen, sagte Entwicklungsvorstand Thomas Weber am Rande der IAA. Noch dieses Jahr startet das Angebot in Amsterdam und San Diego mit jeweils 300 Elektro-Smarts.
heise.de

– Rückspiegel –

Mit dem E-Auto in die U-Bahn: Wenn Sie häufiger mal mit der Osloer U-Bahn unterwegs sind, könnte dort durchaus ein Elektroauto Ihren Weg kreuzen. Das sogenannte Kenguru, ein kleines und 45 km/h schnelles E-Auto speziell für Rollstuhlfahrer, passt dort nämlich ganz hervorragend rein.
zukunft-mobilitaet.net

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15.09.2011 07:24