Schlagwort: Andreas Pyka

01.03.2016 - 06:55

Verkehrsministerium, Andreas Pyka, Ferdinand Dudenhöffer.

anonym„Die Gespräche über das Thema Elektromobilität laufen noch zwischen den beteiligten Ressorts, und die sind noch nicht abgeschlossen.“

Ein Sprecher des Verkehrsministeriums dementiert die kolportierte Einigung zu Kaufprämien für Elektroautos zwischen den Ministerien für Wirtschaft, Umwelt und Verkehr. Derweil wartet mancher in der Branche inzwischen so nervös auf eine Entscheidung wie der Junkie auf den nächsten Schuss.
faz.net

Prof-Andreas-Pyka„Die Automobilindustrie fährt derzeit Rekordgewinne ein. Wenn sie nun die Kaufpreisprämie vollständig übernehmen würde, könnte die Politik diese Maßnahme sinnvoll ergänzen, indem sie Forschung und Infrastrukturausbau unterstützt.“

Prof. Andreas Pyka, Innovationsökonom an der Universität Hohenheim, kritisiert die Verteilung der möglichen Kaufprämie. Die Forderungen der Autoindustrie wirken auf ihn wie der Drang nach kurzfristiger Gewinnmaximierung anstelle einer strategischen Starthilfe für die neue Antriebsstrategie ab. Daher sei die kolportierte Kostenbeteiligung von 40 Prozent seitens der Wirtschaft viel zu niedrig.
idw-online.de

Ferdinand-Dudenhoeffer„Der halbherzige Weg mit den Hybriden wurde gewählt, weil man sich nicht getraut hat, eine echte Durchbruchinnovation in den Markt zu bringen.“

Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer von der Uni Duisburg-Essen keilt erneut gegen die Plug-in-Hybriden der deutschen Hersteller. Milliarden wurden dafür ausgegeben – und doch die Antriebsrevolution verpasst, so Dudenhöffer. Das sei so, als hätte Apple beim iPhone die Touch-Technik nur für das Einschalten genutzt und ansonsten auf herkömmliche Tasten unterm Display gesetzt.
welt.de

18.01.2016 - 08:58

Steffen Seibert, Olaf Lies, Andreas Pyka.

Steffen-Seibert„Es gibt dazu noch kein einheitliches Meinungsbild in der Bundesregierung.“

So fasst Regierungssprecher Steffen Seibert den Streit zwischen den Ministerien für Wirtschaft, Verkehr und Finanzen zur eMobility-Förderung gewohnt diplomatisch zusammen. Gleichzeitig drängt die Autobranche, in Vertretung der vier Gesamtbetriebsratsvorsitzenden des VW-Konzerns, weiterhin auf eine schnelle Entscheidung für die finanzielle Hilfen. Langfristig müsse auch Deutschland ein E-Mobilmarkt werden und dafür brauche es jetzt Kaufanreize, betonen die Arbeitnehmer-Vertreter.
rp-online.de

Olaf-Lies„Um vorwärts zu kommen, wäre es sinnvoll, wenn die deutschen Automobilhersteller über ihren Schatten springen und sich bei der Batteriefertigung gemeinsam aufstellen würden. Ziel muss sein, dass im Jahr 2030 jedes dritte Neufahrzeug mit einem Elektromotor unterwegs ist.“

Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies fordert die Branche zu mehr Tempo und Zusammenarbeit beim Ausbau der Elektromobilität und der einheimischen Batterieproduktion auf. Spätestens in zehn Jahren sollten zwischen Elektro- und Dieselfahrzeugen vergleichbare Kaufpreise bestehen, so Lies.
niedersachsen.de

Prof-Andreas-Pyka„Solange der Ölpreis so niedrig ist, wird es schwierig Kostenvorteile gegenüber den herkömmlichen Antriebsarten zu generieren. Eine Subventionierung müsste daher höher sein und würde relativ kostspielig werden.“

Prof. Andreas Pyka von der Universität Hohenheim hält eine Subventionierung von E-Autos aufgrund des niedrigen Ölpreises derzeit für ungünstig. Er plädiert dafür, sich auf den Markt zu verlassen, da neue Technologien anfänglich immer etwas schwächeln würden, um dann doch sehr dynamisch zu wachsen.
idw-online.de

Gefunden bei electrive.net
https://www.electrive.net/2016/03/01/verkehrsministerium-andreas-pyka-ferdinand-dudenhoeffer/
01.03.2016 06:48