Thomas Hausch, Olaf Scholz, Claudi Kemfert.

Thomas-Hausch„Wir werden unsere Unterstützung nicht komplett zurücknehmen, wenn die staatliche Kaufprämie kommt. Das verspreche ich.“

Sagt Nissans Deutschland-Chef Thomas Hausch in einem bemerkenswerten Interview mit dem „Manager Magazin“. Darin nennt er eine Industriebeteiligung an Kaufprämien in Höhe von 50 Prozent „absolut tragbar“ und plädiert (zumindest als eine Option) für innerstädtische Fahrverbote für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Hört, hört!
manager-magazin.de

Olaf-Scholz„Wenn wir verhindern wollen, dass schon in diesem oder dem nächsten Jahr ein Teil der Pkw-, Lkw- und Busflotte nicht mehr durch unsere Städte fahren darf, dann muss ein großer Teil der Flotte ganz ohne oder fast ohne Emissionen betrieben und zwar nicht irgendwann, sondern schnell.“

Drohende Fahrverbote treiben auch Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz um. Es müssten „in kürzester Zeit zu bezahlbaren Preisen emissionsfreie Busse, Taxen und Lieferfahrzeuge“ eingesetzt werden, doch es fehle an entsprechenden Angeboten der Autoindustrie. „Wir kaufen die Busse. Das können wir zusagen“, so Scholz.
nahverkehrhamburg.de

Claudia-Kemfert„Eine Kaufprämie einzuführen, ohne aber die Mobilität als Ganzes auf Nachhaltigkeit auszurichten, ist wenig durchdacht und zu kurzsichtig.“

Claudia Kemfert, Energieexpertin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, nennt die deutsche Verkehrspolitik „rückwärtsgewandt“. Es fehle eine klare Strategie zur nachhaltigen Mobilität, Kaufprämien für E-Autos alleine könnten wenig ausrichten.
automobilwoche.de

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