22.12.2016 - 12:12

Fahrverbote in den Städten lösen die Probleme nicht

stadt-smog-feinstaub-symbolbild-pixabay

Fahrverbote in den Städten lösen für Gerd Landsberg, Chef des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, die Probleme nicht. Straßen seien die Lebensadern der Städte. Beschränkungen würden vor allem Lieferanten, Handwerker und Pendler treffen. 

„Es war falsch, die E-Autoprämie für private Nutzer zu schaffen. Sinnvoller wäre eine Förderung für den Lieferverkehr und für das Handwerk gewesen. Ein weiterer Punkt: Die Busflotten müssen auf Elektroantriebe umgestellt werden. Das Gleiche gilt für Taxis und Stadtwerke.“

Kritisch mahnt Landsberg zudem auch die Umweltzonen und die vielen Ausnahmen an, die mit einem großen bürokratischen Aufwand eingeführt wurden, aber nichts bringen. Er fordere einen Masterplan zur Reduzierung der Schadstoffe in den Städten.
svz.de

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