05.11.2019 - 10:29

Hyperloop-Alternative von einer Teenagerin?

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Die 13-jährige New Yorker Schülerin Caroline Crouchley hat möglicherweise eine wirtschaftlichere Alternative zu dem von Elon Musk erdachten Hyperloop-Konzept erfunden und damit den zweiten Platz bei der jährlichen 3M Young Scientist Challenge gewonnen.

Ihr Konzept sieht eine Vakuumröhre direkt neben vorhandenen Gleisen vor. Darin fährt gewissermaßen der Triebwagen, der über einen Magnetarm mit dem Zug verbunden ist und diesen antreibt. Die Passagiere werden also nicht wie bei Musks Hyperloop-Konzept direkt in der Vakuumröhre befördert, sondern fahren im Zug auf den bereits vorhandenen Gleisen. Lediglich der Triebwagen befindet sich in der Röhre.

Das soll die Sicherheit erhöhen (falls es Probleme mit der Vakuum-Röhre gibt) und die Kosten für den Aufbau senken, da vorhandene Infrastruktur weiter genutzt werden kann. Das System läuft mit Ökostrom.

Einer der Nachteile: Da die Waggons weiterhin auf den Gleisen fahren, ist die Höchstgeschwindigkeit deutlich geringer als bei den bislang getesteten Hyperloop-Lösungen.
edition.cnn.com, fastcompany.com, youngscientistlab.com

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Ein Kommentar zu “Hyperloop-Alternative von einer Teenagerin?

  1. konrad

    Ist ja nett, dass hier eine junge Ingenieurin gefördert wird. Aber die Idee, so wie sie hier präsentiert wird, ist doch völlig hanebüchen.

    Der Trick beim Hyperloop ist die Reduzierung des Luft- und Rollwiderstands auf nahezu null um energieeffizient und schnell reisen zu können.

    In der dargestellten Lösung hat:
    – Der Waggonzug hat dann immer noch genauso viel Luftwiderstand wie ein Zug mit Triebwagen, es kommt aber noch ein Magnetarm dazu.
    – Der Rollwiderstand ist lediglich um den Anteil des Triebwagens gesenkt, die vielen Waggons laufen immer noch auf der Schiene

    Der Aufwand der hier für einen minimalen Effekt betrieben wird erscheint mir absolut uninteressant.

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05.11.2019 10:16