Laden bei den Stadtwerken Heidelberg nun kostenpflichtig

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Das Abrechnungssystem an allen Ladepunkten der Stadtwerke Heidelberg wird zum 4. Mai umgestellt. Ab diesem Tag koordiniert ein neues Backend-System die Ladevorgänge und der Ladestrom wird kostenpflichtig. In der nun zu Ende gehenden Testphase war der Strom noch gratis.

Die Kosten für Ladevorgänge setzen sich ab sofort aus einer Startgebühr, einem Kilowattstunden-Preis und abhängig vom Standort der Ladesäule aus einer zeitabhängigen Gebühr zusammen. Kunden der Stadtwerke, die sich für den Tarif heidelberg KLIMA emobil entschieden haben, laden zu günstigeren Konditionen. Grundsätzlich stehen die Ladepunkte weiterhin allen Elektroautofahrern offen. Der Ladevorgang lässt sich per App starten und abrechnen.

Heidelberg bemüht sich bereits seit Jahren um mehr Elektromobilität in der Stadt. Dazu hat sie erst zum 1. März 2020 ihr Förderprogramm „Umweltfreundlich mobil“ erweitert. Unternehmen erhalten seitdem bis zu 500 Euro je Pedelec. Zudem gewährt die Stadt eine Förderung von 1.000 Euro für die Installation privater Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Im Rahmen des Förderprogramms werden bereits die Beschaffung von Hybrid-, reinen Batterie- und Brennstoffzellenfahrzeugen oder auch die Einrichtung öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur bezuschusst.
swhd.de

1 Kommentar

zu „Laden bei den Stadtwerken Heidelberg nun kostenpflichtig“
Jakob
04.05.2020 um 09:42
Warum lese ich hier: "Heidelberg bemüht sich bereits seit Jahren um mehr Elektromobilität in der Stadt." Aber alles andere ist aus der Kiste der Klassiker für maximale Abschreckung. Anstatt pro Kilowattstunde abzurechnen wird zusätzlich eine Startgebühr erhohben und je nach Standort auch noch per Zeit abgerechnet. Dann wird auch noch alles per App geregelt, was m.E. in vielen Fällen nur schlecht bis gar nicht funktioniert. Und selbst wenn die App funktioniert, dann ist es das deutsche Netz was einem Probleme macht. Das ist maximale Intransparenz! Das Verkehrministerium hatte ja letztens noch verkündet bei der Preisintransparenz an Ladesäulen keinen Handlungsbedarf zu sehen. Und was die 1000 € Förderung angeht vermute ich mal, dass es sich nur um fest installierte Wallboxen handelt. Mobile Wallboxen werden mal wieder unter den Tisch fallen gelassen, wie in NRW.

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