29.12.2020 - 12:45

BMW will 2023 zu 20 Prozent E-Autos verkaufen

BMW strebt an, in den Jahren 2021 bis 2023 „eine viertel Million mehr Elektro-Autos zu bauen als ursprünglich geplant“. Den Anteil elektrifizierter Fahrzeuge am Absatz will der Autobauer mehr als verdoppeln – von etwa acht Prozent in diesem Jahr auf rund 20 Prozent in 2023.

Das sagte Vorstandschef Oliver Zipse in einem Interview mit der „Augsburger Allgemeinen“. Noch unter Zipses Vorgänger Harald Krüger wurden 25 elektrifizierte Modelle der BMW Group bis 2023 als Ziel festgezurrt – mehr als die Hälfte davon vollelektrisch. Der Absatz von elektrifizierten Fahrzeugen solle parallel bis 2025 jährlich um durchschnittlich über 30 Prozent steigen, hieß es Mitte 2019.

Bekannt ist zudem folgende, bereits unter Zipse publik gewordene Ziffer: Bis 2030 sollen mehr als sieben Millionen elektrifizierte Fahrzeuge der BMW Group auf die Straßen kommen – davon etwa zwei Drittel mit vollelektrischem Antrieb. Und bis Ende 2021 wollen die Münchner fünf rein elektrisch betriebene Modelle im Handel haben, im Einzelnen den i3, den Mini Cooper SE, den iX3, den iNEXT sowie den i4.

Eine interessante Fußnote in diesem Zusammenhang: Anfang November machte BMW publik, seine Elektro-Strategie zu ändern und jetzt doch eine eigene E-Auto-Plattform zu entwickeln, die ab 2025 im neuen Werk in Ungarn zum Einsatz kommen soll. Mit dieser Ankündigung rückt BMW von der bisherigen Philosophie ab, auf je einer Plattform und auf einem Produktionsband Modelle mit allen Antrieben zu bauen.
augsburger-allgemeine.de

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4 Kommentare zu “BMW will 2023 zu 20 Prozent E-Autos verkaufen

  1. David

    Das wären sehr erstaunliche Vorgänge im Hause BMW. Jetzt wüsste ich nur zu gerne, mit welchen Autos sie 20 % ihrer Käufer auf BEV bringen könnten? Antwort: Mit keinen. Das ist nur ein neuer rhetorischer Trick, um Plug-in Hybride positiv zu quatschen….elektrifiziert…nichts haben sie rein elektrisch im Petto, was irgendwie attraktiv ist.

    Das wird für BMW noch richtig bitter 2023. Denn Mercedes hat bis dahin eine sehr attraktive Flotte begehrter reiner Elektrofahrzeuge am Start.

    • Gerry

      Mercedes sind doch dieselben Schlafmützen.
      Da traue ich BMW noch mehr zu.
      Bei beiden völlig daneben ist, dass man die plug-in-Krücken weiter forciert.

      • BEV

        Ja, aber Daimler kauft sich den Antriebsstrang ein und ist dadurch schnell im Geschäft ..

  2. Gerd

    In der Überschrift steht ja “BMW will…verkaufen”.
    Sollen sie wollen.
    Ob die Kunden umgebaute Verbrenner oder das Design eines iNext tatsächlich in nennenswerter Stückzahl kaufen – ich wäre überrascht.

    Und mit Blick auf die täglichen Fehlermeldungen unseres I3 (die Vorklimatisierung funktioniert fast nie) müssen sie auch noch durch die Software- und Connectivity-Hölle.
    Aber auch wenn das alles noch klappen sollte: BMW hat 5 Jahre Marktentwicklung verschlafen und viele e-Kunden entsprechend bereits verloren.
    Aber vielleicht punktet BMW ja mit guten Leasingkonditionen. Da sieht es bei Tesla, Polestar, Hyundai &Co eher düster aus. Einzig Audi ist da bislang ein wenig offensiv.

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29.12.2020 12:58