Schlagwort: Johanna Wanka

05.04.2017 - 22:12

Synthetische Kraftstoffe parallel zur Elektromobilität?

Die vielen Ankündigungen der deutschen Autohersteller für neue Elektro-Modelle hatten zuletzt den Anschein erweckt, die Industrie würde nun auf E umschalten. Doch der Technische Kongress des VDA in Berlin offenbart: Elektromobilität ist nur Kopfkino. Das Herz der Branche hängt am Verbrenner.

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06.07.2015 - 07:32

Johanna Wanka und Klaus Fröhlich.

Johanna-Wanka„Wir müssen ein erschwingliches Preisniveau bei Elektrofahrzeugen erreichen. Die Herstellung von Elektrofahrzeugen muss kostengünstiger werden. Darauf zielt unsere Förderung. Wir setzen auf Innovation, nicht auf vom Steuerzahler finanzierte Kaufprämien.“

So begründet Bundesbildungsministerin Johanna Wanka ihre Strategie hinter den geförderten eMobility-Projekten HV Modal, VisioM, EMiLE und GIGA-LIB. Ein paar Elektroautos im bislang elektro-befreiten Fuhrpark der Ministerin würden den großen Anspruch vielleicht in einem noch helleren Licht aufleuchten lassen.
bmbf.de

Klaus-Froehlich„Wir erforschen und bauen seit mehr als 30 Jahren Antriebstechnik auf Wasserstoffbasis. Wer jetzt behauptet, wir sind bei der Brennstoffzelle ganz spät aufgestanden, ist auf dem Holzweg.“

Mit diesen Worten will BMW-Entwicklungschef Klaus Fröhlich seinen Arbeitgeber offenbar auf den Pfad der Erleuchtung führen. Eine Entschuldigung für das gestorbene Hydrogen 7-Projekt vermutet die „Welt“.
welt.de

24.02.2015 - 08:37

Johanna Wanka, Henning Kagermann.

– Zitate von der Nationalen Bildungskonferenz Elektromobilität –

Johanna-Wanka„Jetzt kriegen Sie keinen Schreck: Wir denken, dass die Anschubphase bald geschafft ist. Dann muss man sehen, wie es weitergeht.“

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka hatte mit dieser Aussage gestern prompt die volle Aufmerksamkeit. Bezogen war sie auf die Forschungs- und Bildungslandschaft, nicht auf die Leitmarkt-Fähigkeit. Zur Beruhigung aller schob sie nach: „Wir werden Weiterbildung weiter fördern.“

Henning-Kagermann„Für mich ist die Brennstoffzelle nichts anderes als der bestmögliche Range Extender.“

NPE-Chef Henning Kagermann wollte von einem Zweikampf zwischen Batterie und Brennstoffzelle nichts wissen. Zudem gab er erneut zu Protokoll, sein eigenes Elektroauto (BMW i3) nur an der Schukosteckdose zu laden. Vielleicht sollte er mal die Vattenfall-Hotline anrufen, siehe Textanzeige oben. Alternativ wartet noch die Wallbox von The Mobility House.

Quelle für beide Zitate: Peter Schwierz für electrive.net vor Ort in Berlin

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The Mobility Summer Sale

06.02.2015 - 09:23

Johanna Wanka, Stephan Kühn, Christian Becker, Gunnar Fehlau.

Johanna-Wanka„Das Ziel steht. Und ich halte es auch für richtig, mit ambitionierten Vorgaben an den Start zu gehen.“

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka hält demonstrativ am Millionenziel fest und nennt die fehlende Produktion von Batteriezellen in Deutschland „grotesk“: „Wir müssen die Lücke zwischen Forschung und Produktion schließen.“
auto-motor-und-sport.de

Stephan-Kuehn„Wenn Elektroautos künftig Busse ausbremsen können, dann hat Dobrindt dem Image von Elektroautos in der Öffentlichkeit mehr geschadet als genützt.“

Stephan Kühn, Sprecher für Verkehrspolitik der Grünen Bundestagsfraktion, im Kontext der von seiner Partei beantragten Kaufprämien für E-Autos. Die seien dringend nötig, denn „keiner wird sich ein E-Auto kaufen, nur weil er irgendwo kostenlos parken kann“.
stephankuehn.com, gruene-videos.de (Antrag der Grünen im Wortlaut als PDF)

Christian-Becker„Wir sind kein verschnarchter Haufen, sondern können bundesweit Innovationen treiben.“

So fasste Dr. Christian Becker, Vorstand der Stadtwerke Aachen (STAWAG), drei Jahre eConnect Germany zusammen. Stadtwerke hätten als Verteilnetz-Betreiber in den meisten Ballungsräumen und dank ihrer Kundennähe „eine Verpflichtung, Elektromobilität anzunehmen“.
Quelle: electrive.net vor Ort bei der Abschluss-Pressekonferenz

Gunnar-Fehlau„Lithium und Laktat sind längst keine Gegensätze mehr.“

Mit diesen Worten bringt Gunnar Fehlau vom Pressedienst Fahrrad den E-Bike-Trend auch bei Jüngeren auf den Punkt. Er rechnet damit, dass „in zwei bis drei Jahren“ auch Rennräder mit Elektro-Unterstützung Fahrt aufnehmen werden.
zeit.de

28.01.2015 - 09:09

Johanna Wanka, Detlef Wetzel, Stephan Reil.

Johanna-Wanka„Damit Deutschland eine führende und wettbewerbsfähige Position in der Elektromobilität und Speicherung regenerativer Energien einnehmen kann, ist der Aufbau einer Großserien-Fertigung durch deutsche Unternehmen unablässig.“

Gemeint hat Bundesforschungsministerin Johanna Wanka auf dem Batterieforum damit eine großvolumige Zellfertigung für Elektroauto-Batterien. „Mit der NPE und den beteiligten Industrien“ sollen Wege diskutiert werden, „wie eine solche Fertigung in Deutschland aufgebaut und umgesetzt werden kann“.
elektromobilitaet-praxis.de

Detlef-Wetzel„Wir halten Grenzwerte für CO2-Emissionen grundsätzlich für richtig, aber wir müssen darüber reden, was technisch machbar und beschäftigungspolitisch möglich ist.“

Detlef Wetzel, Chef der IG Metall, springt der deutschen Autoindustrie zur Seite und fordert, vor 2017 keine Entscheidung über neue CO2-Grenzwerte zu fällen. Begründung: Erst dann werde man wissen, wie sich Elektrofahrzeuge durchsetzen.
sueddeutsche.de

Stephan-Reil„Wir schauen uns das Thema genau an und ich will es für die Zukunft nicht ausschließen. Aber aktuell lautet meine Antwort: nein.“

Stephan Reil, Leiter Technische Entwicklung der Quattro GmbH in Neckarsulm, auf die Frage nach einem RS-Modell mit Hybridantrieb.
kfz-betrieb.vogel.de

23.09.2014 - 08:10

Johanna Wanka, Ulrich Eichhorn.

Johanna-Wanka„Deutschland hatte in der Batterieforschung den Anschluss verloren, ist aber durch massive Förderung des Bundes auf einem guten Weg. Die Ulmer Anlage ist ein Zwischenschritt zur Erprobung neuer Produktionstechniken.“

Sagt Bundesbildungsministerin Johanna Wanka, die am Freitag das Grußwort bei der Eröffnung der Forschungsproduktionsanlage für Lithium-Ionen Batterien am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung (ZSW) in Ulm sprechen wird.
swp.de, bmbf.de

Ulrich-Eichhorn„Im Verteiler- und Lieferverkehr werden Hybridantriebe vermehrt zum Einsatz kommen. […] Schon heute sind Hybrid-Lkw für den Verteilerverkehr erhältlich, die im Vergleich zu einem herkömmlichen Antrieb etwa 10 bis 15 Prozent weniger Diesel brauchen.“

Dr. Ulrich Eichhorn, Geschäftsführer Technik und Umwelt beim VDA, hält im Fernverkehr elektrifizierte Antriebe dagegen noch nicht für geeignet. Dort bleibe der Diesel weiterhin das Maß der Dinge.
springerprofessional.de

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Gefunden bei electrive.net
https://www.electrive.net/2017/04/05/synthetische-kraftstoffe-parallel-zur-e-mobilitaet/
05.04.2017 22:10