Tesla-Aktionär Baillie Gifford investiert auch in Nio

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Die britische Investmentfirma Baillie Gifford, das nach Elon Musk der größte Aktionär von Tesla ist, hat sich nun auch beim chinesischen Elektroauto-Startup Nio eingekauft. Die Briten haben sich für rund 515 Millionen Dollar 11,4 Prozent der Nio-Anteile gesichert. 

Der Aktienwert von Nio stieg nach Bekanntgabe des Einstiegs von Baillie Gifford um 22 Prozent. Zur Erinnerung: Erst vor gut einem Monat ging Nio an die Börse. Baillie Gifford ist jedoch nicht das einzige Unternehmen, welches in Tesla und gleichzeitig Nio investiert. Auch der chinesische Konzern Tencent reiht sich ein.

Die Investition von Baillie Gifford gelte als Vertrauensbeweis für den in Shanghai ansässigen Elektroauto-Hersteller, welcher seinen US-Hauptsitz in San Jose (Kalifornien) hat. Und dies. obwohl erst am Montag Analysten Nio kein gutes Zeugnis ausstellten. Denn bisher hat der Autobauer erst deutlich unter 1.000 Fahrzeuge verkauft. Die Auslieferungen lagen Ende August sogar nur bei 481 Exemplaren. Hinzu kommt, dass das Startup die Fahrzeuge nicht selbst produziert, weil es noch keine Lizenz der chinesischen Regierung dafür besitzt. Beeindruckt hat dies den schottischen Investor aber wenig. Wenn Peking Nio sein Vertrauen schenkt und eine Produktionslizenz erteilt, könnte der Hersteller bei der Fertigung Fahrt aufnehmen. Genau darauf spekuliert Gifford.

Darüber hinaus haben im August Changan und Nio die Gründung eines Joint Ventures in China namens Changan Nio New Energy Vehicle Technologie bekanntgegeben. Ziel ist offenbar der Aufbau einer neuen Marke, unter der rein elektrische Modelle und Plug-in-Hybride für das Reich der Mitte entstehen sollen. Das neue Unternehmen soll es Nio und Changan ermöglichen, Technologien und Dienstleistungen für sogenannte New Energy Vehicles (NEV) auch Dritten bereitzustellen. Bereits Anfang des Jahres hatte sich Nio mit der Guangzhou Automobile Group (GAC) zusammengetan. Geplant sei die Kooperation in einer Reihe von Bereichen. Darunter sind auch die Erforschung und Entwicklung von vernetzten Fahrzeugen mit Elektro- und Plug-in-Hybridantrieben sowie die gemeinsame Produktion von Komponenten.
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