18.01.2019 - 10:59

Fake News bringen Elektromobilität in Misskredit

tesla-supercharger

Mit Falschinformationen wird immer wieder versucht, die E-Mobilität in Misskredit zu bringen. Ein gutes Beispiel ist das seit dem vergangenen Jahr kursierende Bild einer Tesla-Ladestation, neben der angeblich ein Dieselstromerzeuger steht.

Die spätere Richtigstellung, dass es sich nur um eine Pelletheizung des benachbarten Hotels handelt, scheint kaum noch jemanden zu interessieren.
correctiv.org

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3 Kommentare zu “Fake News bringen Elektromobilität in Misskredit

  1. notting

    Und was ist mit den ganzen Pro-E-Auto-Fakenews?!

    Also z. B. die häufige sehr pauschale Behauptung „Reichweite reicht für die meisten“ obwohl:
    – offensichtl. von einem brandneuen Akku ausgegangen wird, also nicht mal wenige % Akkudegaradation eingerechnet sind. Die Akku-Mindestkapazitätsgarantie ist im besten Fall oft nur 75…80% und da zahlt man oft schon deutl. drauf und/oder hat eher wenig Reichweite.
    – in angebl. Statistiken wieviel Reichweite die Leute brauchen wird meist mind. eines der folgenden Sachen unterschlagen. Z. B. ob da einfach die Jahres-Fahrleistungen gemittelt wurden[1], ob da wirkl. nur Autos reingenommen wurde, es werden keine Umwege bzw. höhere Verbräuche im Winter (wo man nicht laden kann kann man auch nicht aus dem Stromnetz vorklimatisieren!) bzw. bei typ. AB-Geschwindigkeiten bei längeren Strecken berücksichtigt etc.
    – keiner gefragt hat ob derjenige daheim laden kann bzw. ob er gewillt ist immer ewig an meist teuren öffentl. Säulen zu warten bzw. was ist wenn das Laden über Nacht warum auch immer nicht geht bzw. schiefgeht.
    – niemand fragt, ob das „Zweitfahrzeug“ für ein Familienmitglied das Erstfahrzeug ist bzw. zeitw. als Erstfahrzeug herhalten muss.

    Dazu wird meist unterschlagen, dass es meist keine AHK für Anhänger in den Preislisten der Hersteller gibt. Die meisten die ich kenne habe aber mind. ein Fahrzeug mit AHK. Teilw. hat das auch oder nur das Zweitfahrzeug.

    notting

    [1] Die Reichweite die man am Stück braucht ist halt ganz anders wenn man die Jahresfahrleistung als tägl. oder WE-Pendler zurücklegt bzw. bei so Zwischendingen wie Fahrgemeinschaften wo man nur ab und zu die ganze Strecke aber dann mit Umwegen fahren muss.

    • Simon Maier

      Ich gehe davon aus dass jeder der über den Kauf eines elektrischen Fahrzeugs nachdenkt sich vor dem Kauf darüber informiert ob das gewünschte Auto die persönlichen Anforderungen erfüllen kann oder nicht. Wer schwere Anhänger fährt, dann noch öfters längere Autobahn-Strecken und keine Lademöglichkeit zu Hause hat lässt es in den nächsten paar Jahren am Besten bleiben. Dies ist aber ziemlich sicher keine repräsentative Fahrweise, die ganzen Kleinwagen die so rumfahren haben meistens keine AHK (würde eh nicht viel bringen, außer für Fahrradträger) und fahren meist nicht täglich 100 km.

      Um die E-Mobilität wirklich massentauglich zu machen muss noch einiges getan werden, für viele Probleme gibt es aber bereits Lösungen. Man kann ein Problem als Problem sehen, oder als Herausforderung. D hat seinen Platz in der Welt in der Vergangenheit durch Organisation und gute Produkte erarbeitet. Wenn man früher so rumgejammert hätte wie jetzt, wäre D nicht das was es jetzt ist. Früher hat D noch Herausforderungen angenommen und gemeistert.

      • notting

        – Gerade weil sich dann Leute mit Hilfe derartiger „News“ informieren werden, ist das schlecht.
        – Mir geht’s nicht um schwere AH, sondern dass überhaupt AH angehängt werden können.
        – AHKs kann man auch abnehmen und die Steckdose wegklappen! Kenne viele auch Kleinwagen mit AHK. Gerade bei Kleinwagen ist man ja eher mal in der Situation, dass man extra Ladevolumen braucht (z. B. beim Möbelkauf, AH-Miete ist da z. T. sogar gratis), ergo für Kleinwagen umso wichtiger. Ein paar 100kg zGM (auch ungebremst) reichen da oft völlig.
        – Gerade wer viel AB fährt hat eher einen DIesel und landet erfahrungsgemäß eher in Städten die gerade an Dieselfahrverboten von Euro5 oder gar schon Euro6b(/c?)-Fahrzeugen rummachen.
        – Die Frage ist nicht, ob man tägl. 100km fährt, sondern ob man regelm. 100km fährt. Kenne verdammt viele die am WE >=100km pendeln und auch einige die quasi tägl. zu ihrer Arbeitsstelle fahren, die mind. 70-90km entfernt ist.
        – Vor allem das Problem mit der AHK wurde durch Weglassung künstl. erzeugt, es war ja schon gelöst und das ist das Problem!

        notting

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Gefunden bei electrive.net
https://www.electrive.net/2019/01/18/fake-news-bringen-elektro-mobilitaet-in-misskredit/
18.01.2019 10:42