20.02.2019 - 12:46

Silence verkauft seinen E-Roller S01 nun auch Privatkunden

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Der spanische Elektroroller-Hersteller Silence bietet sein bisher nur an Firmen geliefertes Modell S01 nun auch Privatkunden an. Der bis zu 100 km/h schnelle S01 leistet 6 kW und wird mit einem austauschbaren 5-kWh-Akku angeboten. Die Reichweite liegt bei 115 Kilometern. 

Die ersten 500 Exemplare, die gegen eine Anzahlung von 600 Euro vorbestellt werden können, sind für spanische Kunden bestimmt und kosten jeweils 5.995 Euro. Später soll der S01 zum Preis von 6.600 Euro aber auch in anderen Ländern Europas verkauft werden.

Eine Besonderheit ist das Wechselbatteriekonzept. Durch seine Kapazität von 5 kWh kommt der Akku auf ein Gewicht von 30 Kilogramm. Anders als bei anderen Elektro-Rollern, wird der Akku bei Silence von der Seite eingeschoben. Ein Teleskopgriff und Rollen sollen das Hantieren mit dem schweren chemischen Speicher erleichtern.

Das vergleichsweise hohe Gewicht kommt dadurch zustande, dass das Ladegerät bereits integriert ist. Das Kabel muss nur abgewickelt und in eine Steckdose gesteckt werden. Und noch eine Besonderheit gibt es: Ein Wechselrichter ist ebenfalls integriert, der 12-V- und 24-V-Gleichstrom sowie 220-V-Wechselstrom liefert. Bei einem Picknick kann der Akku also auch den Elektrogrill bestromen.
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8 Kommentare zu “Silence verkauft seinen E-Roller S01 nun auch Privatkunden

  1. Wie lange würde der Elektrogrill wohl dem Strom bekommen und wie groß ist die Wahrscheinlichkeit dass ich das Ding dann nach Hause schiebe

    • Benny

      5kWh Kapazität. Kleinerer Elektrogrill so bei ca. 2000 Watt Leistung. Also nach 1 Stunde permanenten grillsen wären noch über 50% Kapazität im Akku.

      Das ist natürlich nur ganz einfach gerechnet. Da Wirkungsgrad des Wechselrichters und maximale Ausgangsleistung nicht bekannt sind. Aber selbst mit Verlusten und aufgerundet dürfte es so ca. Bei maximal 50% Verlust der Ladekapazität nach einer Stunde Dauerbetrieb des Grills sein.

      Also ich finde das okay. Grob 25km Wegstrecke zum Picknick, eine Stunde Dauergrillen und dann 25km zurück nach Hause dürften praxisgerecht und im Sommer realistische Werte sein.

      • Tommy

        Der eGrill braucht die 2000 watt zum aufheizen, nicht zum hitze halten. damit vergrössert sich die Reichweite oder Grilldauer 😉
        Vergleich: mein 1000 watt kontaktgrill verbraucht im schnitt 300 watt auf 30 minuten – länger haben wir den bei grillgut für 2 personen selten an 😉

        • E - Veggi

          Und wenn wir dann noch dazu übergehen auf dem Grill KEIN Fleisch mehr zu grillen, sondern Gemüse, Tofu, Seitan Würstchen, dann schaffen wir wirklich eine Energie und Ressourcenwende. Den nachfolgenden Generationen und den Tieren und der Umwelt zuliebe

    • Megamarcel

      Rainer K.
      is doch ganz einfach.
      Wenn man rechnen kann.
      Das geht schon
      Find das super, so kann man den Akku auch für
      andere Dinge verwenden.
      Is ne super Sache, Top weiter so.
      In die Richtung muss es gehen

  2. Renate möller

    Es wird Zeit das die e Scooter endlich zugelassen weden Deutschland hinkt in allem hinterher. Von den vielen Autos und dem Gestank kann man kaum noch atmen ich wohne in der Innenstadt. Die meisten Verkehrstoten kommen ja wohl von den Autos. Im letzten Sommer 2018 nicht ein Fahrverbot bei der langanhaltenden Hitze. Politiker wacht auf handelt endlich oder muss die Bevölkerung handeln.

    • Özgür Senses

      Dann fehlen dem Start doch die Steuereinnahmen bei dem ganzen gesparten Sprit!

      • Oliver

        Wieso? Kennt jemand den Unterschied zwischen Heizöl und Dieselkraftstoff? Es gibt nur zwei: Diesel ist eingefärbt und zigfach höher mineralölbesteuert. Hach ja, und die Mehrwertsteuer kommt ja auf den Nettopreis, der bereits die Mineralölsteuer beinhaltet. Cool, eine Steuer auf eine Steuer. Nicht umsonst fahren tausende Dieselfahrer mit Heizöl im Tank rum… Nichts einfacher als Ladestrom für Elektrofahrzeuge ebenso zu besteuern… Dann habt Ihr die Wahl: Eure 100 KW Batterie 3 Tage und Nächte lang zu Hause laden mit Billigstrom aus der Steckdose, oder an eine Wallbox oder Ladesäule, mit entsprechender „Mineralstromsteuer“…

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