Huber+Suhner zeigt neue Hochvolt-Batteriekabel

Der Kabel-Hersteller Huber+Suhner hat seine neue Hochvolt-Batteriekabelserie „RADOX screened FLEX“ für die Autoindustrie vorgestellt. Die Kabel sollen vor allem flexibler sein und so besser in Fahrzeuge eingebaut werden können.

Die neuen Kabel sind laut Anbieter um 15 bis 30 Prozent flexibler, insbesondere bei Querschnitten größer als 70 Quadratmillimetern. Das ermögliche eine aufwandsarme Kabelverlegung und damit eine schnellere Installation der Leitungen im Hochvolt-Bordnetz. „Damit erfüllt das Kabel den Anspruch der Automobilindustrie nach mehr Flexibilität und Handlichkeit“, so das Unternehmen in der Mitteilung.

Die Kabel sollen besonders beständig gegen Abrieb, Verschleiß, Vibration und Chemikalien sein. Entwickelt wurden die neuen Kabel mit neuem Leitertyp für die Verbindung von Batteriesystemen, Umrichter und Elektromotor – als für Spannungslagen zwischen üblicherweise 400 und 800 Volt. Die Serie soll Querschnitte von 16 bis 120 Quadratmillieter abdecken, zum Start seien vier Querschnitte verfügbar, so Huber+Suhner.

„Das Hochvoltkabel ‚RADOX screened FLEX‘ bietet alle Vorteile unserer bekannten Batteriekabel bei erhöhter Flexibilität, um die einfache Handhabung und Installation zu ermöglichen, die von Nutzfahrzeugherstellern, vor allem bei Lastkraftwagen und Bussen, gefordert wird“, sagt Sertac Tekin, Produktmanager Automotive im Geschäftsbereich Niederfrequenz.

Unter dem Produktnamen „RADOX“ bietet Huber+Suhner auch ein Ladekabelsystem an. Neben den Automotive-Kabeln verfügt das Schweizer Unternehmen unter anderem auch über Spezialkabel für Rechenzentren, die Raumfahrt oder Medizintechnik.
hubersuhner.com

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