30.11.2020 - 12:33

E.On führt an Ladesäulen kWh-basiertes Tarifmodell ein

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E.On stellt sein Fahrstrom-Angebot für Privatkunden „E.On Drive“ ab dem Jahreswechsel von einem Pauschaltarif auf einen kWh-basierten Tarif um. In diesem Zuge werden die Ladekarten hinfällig. Ladevorgänge können ab dem 1.1.2021 nur noch über die zugehörige App gestartet werden.

Für bestehende Kunden ist vor dem Hintergrund der Änderungen formal der Abschluss eines neuen Vertrages notwendig. Wie E.On in einer uns vorliegenden E-Mail an die betroffenen Nutzer hinweist, werden bisherige Verträge zum 31.12.2020 gekündigt. Soll heißen: Wer nicht aktiv wird, kann ab 2021 mit „E.On Drive“ nicht mehr laden.

Das neue Tarifmodell gestaltet sich wie folgt: An AC-Ladepunkten kostet die Kilowattstunde künftig 39 Cent, an DC-Säulen 49 Cent und an HPC-Ladepunkten 59 Cent (alle Preise inkl. 19% MwSt.). Hinzu kommt die auch bisher geltende monatliche Grundgebühr in Höhe von 4,95 Euro (ab 2021, bis Jahresende sind es 4,83 Euro mit 16% MwSt). Bisher zahlten Kunden des Angebots „E.On Drive Easy“ via Ladekarte oder App an AC-Ladepunkten pauschal 5,95 Euro je Ladevorgang, an DC-Ladepunkten 8,95 Euro. Zwischen DC und HPC unterscheidet der aktuelle Tarif nicht.

Wie E.On ausführt, gilt grundsätzlich – wie bisher – immer der Preis, der vor Beginn des Ladevorgangs in der „E.On Drive“”-App an einem Ladepunkt angezeigt wird. Das betont der Energiekonzern, da er an einigen Ladepunkten, die keine eichrechtskonforme kWh-scharfe Abrechnung ermöglichen, gezwungen sei, weiterhin nach Session Fee, also mittels Pauschale, abzurechnen. Nach wie vor ist der Vertrag monatlich kündbar.
Quelle: Infos per E-Mail

 

 

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15 Kommentare zu “E.On führt an Ladesäulen kWh-basiertes Tarifmodell ein

  1. Detlef Grote

    Warum muss man den immer erst eine app haben um Strom zu tanken macht es wie an den Tankstellen wo die Preise sichtbar sind und normal mit Karte oder Bargeld bezahlbar sind
    und lasst endlich diese Preis Unterschiede Strom ist Strom und nicht Diesel oder Super

    • Christoph

      Es ist nicht immer ein Laden neben einer Ladesäule. Und natürlich muss Strom Laden teurer sein als dein Haus Strom, für die Ladeinfrastruktur wie Akku und Ladesäule.

    • klaus große

      ja leute, erst locken dann zocken

  2. Ingo Kroon

    Dies ist einer der Gründe, wieso bei mir noch ein guter alter Smart Diesel in der Garage steht. Wenn ich damit durch die Gegend fahre, sehe ich auf einen Blick was der Sprit kostet, auch ohne Handy. Ich kann überall mit ec Karte bezahlen und ganz wichtig ich muss nicht daran denken “habe ich mein Ladekabel dabei”.
    Ja ich weiß wo von ich rede, ich fahre nebenbei noch ein PHEV. Ganz auf E-Mobilität steige eben nicht auf Grund der genannten Dinge um.

    • Micha

      Am schlimmsten sind diese unverschämten Monatsbeträge. Da es bei allen Anbitern aber zu wenige Säulen gibt, sind zusätzliche
      Verträge nötig. Hoffentlich haut denen bald jemand auf die Finger. Kundenbindung geht nur bei kompletter Abdeckung des Landes.

  3. eFahrer

    Hier erleben wir, wie ein Unternehmen das lange schon kundenunfreundlich in seinem Kerngeschäft (Stromverkaufen) agiert,
    dies auch noch verschärft. Für den ADAC bedeutet das, dass er nun Batterien zum nachladen von Smartphones mitführen darf. Soviel zur bundesweiten Versirgungssicherheit. Daumen nach unten, Karte in den Eimer.

    • Riepl Stephan

      Kein Wunder das die emobilität stockt. Was will ich mit meine Prius plug in mit so einem Vertrag wenn die stromkosten wesentlich teurer sind als die für Benzin.

    • JJ

      Die Preisangabenverordnung macht solche Schritte der Anbieter erst nötig. Die Ladekarte muss nur deswegen bei weg.

      Wer zahlt denn die Umrüstung der ganzen Säulen und wer übernimmt die Abrechnung der ganzen Einzelsäulen vom Hotel oder Bürgermeister? Ihr macht es euch immer so einfach, Eichrecht und staatliche Vorschriften machen‘s für die EMPs und CPOs unmöglich ohne Draufzahlen noch kundenfreundlich zu bleiben.

  4. Andy Bie

    Vielen Dank eon für die Info da werden wir woll wo änderst aufladen super macht weiter so geht Fortschritt auf Wiedersehen e Ladestation eon.

  5. ZOE Lover

    Wenn wir einen gescheiten Verkehrsminister hätten, wäre die Preisanzeigepflicht schon lange angeordnet.
    Und eine Bezahlung mit ec Karte, die ja jeder hat, müsste auch überall möglich sein. Hoch lebe die CSU

  6. Floschi

    Auch so wird eOff immer noch auf der schwarzen Liste stehen.
    Seit der Einführung von Abrechnungen ist es mir nicht mehr gelungen eine eOff Station zum Laden zu bewegen.
    Die Dinger meide ich genauso wie das Ionity Netz.

  7. Wolfgang Mueller

    So und jetzt hat eon wieder einen kunden verloren

    Hoffentlich unternimmt die regierung bald mal was gegen diesen wildwuchs das ist eine schande was hier abgeht

  8. Gerd

    einmal mehr: SchuKo Steckdose überall

    und schon läuft das.

  9. Hagen Bötcher

    Ja genauso ,erst die hochgelobte E Mobilität propagieren und dann abzocken .Mal sehen was unser “hochintelligente ” Verkehrsminister dazu sagt .Ach so der hängt ja eh am Strom Lobbyisten Zapfhahn .Also wird es aus dieser Richtung nix Neues geben .

  10. Hans Hüppe

    Das alleine sind die Gründe, das so viele Leute Tesla fahren. Dab weiß man wo man daran ist.

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Gefunden bei electrive.net
https://www.electrive.net/2020/11/30/e-on-fuehrt-an-ladesaeulen-kwh-basiertes-tarifmodell-ein/
30.11.2020 12:15