05.01.2022 - 00:04

BMW iX M60 startet bei 130.200 Euro

BMW hat sein erstes von Beginn an für die Elektromobilität konzipiertes M-Modell vorgestellt. Der iX M60 ist die dritte, nochmals leistungsstärkere Modellvariante und wurde nun im Rahmen der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas vorgestellt. Die weltweite Markteinführung ist für Juni 2022 geplant.

„Der BMW iX M60 kombiniert ein konsequent auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Fahrzeugkonzept mit dem Design eines modernen Sports Activity Vehicle und faszinierend dynamischen Fahreigenschaften“, schreibt BMW in einer Pressemitteilung. Der Basispreis für Deutschland liegt bei 130.200 Euro. Den parallel zum iX eingeführten i4 gibt es zwar schon als i4 M50, allerdings basiert der i4 auf der Mischplattform CLAR – und nicht wie der iX auf einer reinen eMobility-Plattform.

Das Fahrzeug weist den Angaben zufolge eine Leistung von 455 kW (619 PS) auf und ist mit jeweils einem Elektromotor aus der fünften Generation an der Vorder- und Hinterachse ausgestattet. Das Drehmoment gibt BMW mit 1.015 Nm im Sport Mode an, bei aktivierter Launch Control mit 1.100 Nm. In 3,8 Sekunden kommt das Fahrzeug aus dem Stand auf Tempo 100. Der kombinierte Stromverbrauch liegt zwischen 24,7 und 21,7 kWh pro 100 Kilometer. Die Reichweite beträgt bis zu 566 Kilometer.

Bei der fünften Generation der BMW-E-Antriebe handelt es sich um stromerregte Synchronmotoren. Neben der Effizienz hebt BMW hervor, dass diese Motoren eine gleichbleibende Leistungsentfaltung haben – bis zur elektronisch limitierten Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h.

Die Hochvoltbatterie erreicht einen Brutto-Energiegehalt von 111,5 kWh, entspricht also jener aus dem bekannten iX xDrive50. Die AC-Ladeleistung liegt bei 11 kW, mit Gleichstrom sind bis zu 200 kW möglich – AC- und DC-Lader sind im iX in einer „Combined Charging Unit“ verbaut. In zehn Minuten soll an einem Schnelllader Strom für bis zu 150 Kilometer nachgeladen werden können.

Das Fahrzeugkonzept des iX bietet laut BMW eine ideale Basis für ein rein elektrisch angetriebenes SAV (Sports Activity Vehicle) mit „Hochleistungscharakteristik“. Karosseriestruktur, Konstruktionsprinzip sowie die Abstimmung des Fahrwerks sind darauf ausgerichtet, „souveränen Fahrkomfort mit sportlichen Handlingeigenschaften zu kombinieren“. BMW nutzt bei dem Modell ein Carbon Cage mit carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK) im Dach-, Seiten- und Heckbereich. CFK wurde bereits 2003 im BMW M3 CSL genutzt und kommt in zahlreichen aktuellen High-Performance-Sportwagen der BMW M GmbH zum Einsatz.

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Der iX M60 greift auf die selben Baukästen in den Bereichen automatisiertes Fahren, Bedienung, Vernetzung und digitale Services wie die bekannten iX-Ableger zurück – erste Eindrücke davon haben wir in unserem Fahrbericht zum iX xDrive50 zusammengefasst. Das Modell verfügt über „die umfangreichste jemals bei BMW eingesetzte Serienausstattung im Bereich der Fahrerassistenzsysteme“. Eine neue Sensorgeneration, ein neuer Software-Stack und eine leistungsstarke Rechenplattform bieten zudem Potenzial für die Weiterentwicklung von automatisierten Fahr- und Parkfunktionen.

Produziert wird der iX M60 im BMW-Werk im bayrischen Dingolfing, wo auch weiteren Modellvarianten des rein elektrischen Sports Activity Vehicle (SAV) entstehen.
bmwgroup.com

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7 Kommentare zu “BMW iX M60 startet bei 130.200 Euro

  1. Karl Seins

    konsequent auf Nachhaltigkeit ausgerichtete und die Eckdaten passen absolut nicht zusammen.
    wie viel weniger würde die „hässliche Burg“ mit 500 kg weniger benötigen?
    wie viel weniger mit leistungsstärkeren Motoren?
    konsequent nachhaltig wäre eine Strategie die Menschen dazu bringt Autos nach Bedarf zu kaufen und nicht als Prothese…

    • H. Ebel

      Premiummodell und potthässlich – muss an erstmal hinbekommen. Gibt es denn keine Designer mehr mit Visionen wie beim i8? Hat BMW wohl vergrault. Und für den Preis so eine schwache Leistung dazu. Das bekommt z.B. Hyundai mit dem Kona electric für weniger hin.

  2. Karl Seins

    leistungsschwächeren Motoren, sry typo

  3. Andi66

    Ach nur 130tsd und dann dieses Heck, grausam.

    • Simon Saag

      Schon interessant, wie unterschiedlich Geschmäcker sein können. Das Heck finde ich die beste oder genauer gesagt am wenigsten schlimme Ansicht. Die Front geht gar nicht 🙂

  4. D-Tric

    @Karl Seins
    was ist dann gewonnen? Dann bleibt der potentielle Kunde nämlich lieber beim Verbrenner.

  5. fibopf

    Supernachhaltig. Chapeau! 619 PS, so gelingt die (Klima-)Wende.
    Die Premium Hersteller haben es verstanden.
    Bezahlbare E-Mobilität für Besserverdienende ist der Schlüssel zum Klimawandel. Und obendrauf gibt’s vom Staat noch angemessene Förderung.
    Und da der Normalverdiener sich diese (und andere E-Autos) Autos nicht leisten kann, steigt er (gezwungenermaßen) auf das Rad oder die Öffis um. Ziel erreicht.
    Ach ja, gebraucht sind E-Autos auch eine Wundertüte. Fragt mal nach was eine neue Batterie bei den jeweiligen Modellen kostet, wenn die alte schlapp macht (im Gegensatz zum Motor wird das eher passieren).

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