21.01.2022 - 11:45

Next.e.GO Mobile will an die Börse

Der Aachener E-Auto-Hersteller Next.e.GO Mobile plant Finanzkreisen zufolge eine Börsennotierung im ersten Halbjahr 2022. Wie der Börsengang ablaufen soll, steht wohl noch nicht fest: Angeblich kommen sowohl ein normaler Börsengang als auch ein sogenannter SPAC-Deal in Betracht.

Wie das „Handelsblatt“ unter Berufung auf mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet, soll die Firma mit rund 1,5 Milliarden Euro bewertet werden. Mit dem Börsengang wolle das Unternehmen Geld aufnehmen, um geplante Wachstumsschritte zu finanzieren. Über Expansionspläne nach Mexiko und Bulgarien hatten wir bereits berichtet.

Während die Investmentbank Citi, die laut den Insidern den Prozess organisieren soll, gegenüber dem „Handelsblatt“ eine Stellungnahme ablehnte, äußerte sich der Verwaltungsratsvorsitzende von Next.e.GO Mobile, Ali Vezvaei. „Wie bei anderen Akteuren im EV-Sektor kommt auch bei einem jungen Unternehmen wie dem unseren irgendwann der Punkt, an dem man sich von einem privaten in ein öffentliches Unternehmen umwandeln muss, um das Wachstum zu beschleunigen“, wird Vezvaei zitiert. „Dieser Zeitpunkt ist für e.GO nicht mehr weit entfernt.“

Zu der möglichen Bewertung und dem Ablauf des Börsengangs äußerte sich der Manager, der als Vertreter der Investors ND Industrial im Zuge der Übernahme im September 2020 den Vorsitz des Verwaltungsrats übernommen hatte, offenbar nicht – zumindest hat die Zeitung keine entsprechenden Zitate veröffentlicht.

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Für einen SPAC-Deal, bei dem die Next.e.GO Mobile SE mit einem bereits börsennotierten Unternehmen fusionieren würde, spricht der geplante Zeitrahmen: SPAC-Fusionen laufen meist deutlich schneller ab, weshalb eine Börsennotiz im ersten Halbjahr 2022 so möglich wäre. Allerdings ist noch nicht bekannt, an welcher Börse Next.e.GO Mobile gehandelt werden will. Da die börsennotierten Fusionspartner in der Regel genau zu diesem Zweck gegründet und als investment-Vehikel an die Börse gebracht wurden, nennt man sie auch „Special Purpose Acquisition Company“ oder kurz SPAC.

Next.e.GO Mobile wäre nicht das erste eMobility-Unternehmen, das per SPAC-Fusion an die Börse geht: Im November ist auch der Münchner Solarauto-Entwickler Sono Motors per Fusion an die US-Technologiebörse Nasdaq gegangen. Sono konnte sich über den geglückten Börsengang frisches Kapital beschaffen und eine wahrscheinliche Insolvenz abwenden.
handelsblatt.com

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21.01.2022 11:20