01.04.2022 - 09:45

1,4 Millionen Euro Förderung für DWV-Innovationscluster zu H2-Mobilität

Der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband (DWV) erhält für das „Innovationscluster HyMobility“ eine Förderung in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro. HyMobility will ein Netzwerk und eine Innovationsplattform schaffen, um die Wasserstoff-Mobilität voranzutreiben.

Zunächst wird das Cluster drei Jahre lang an seinen Zielen arbeiten, wie aus einer DWV-Mitteilung hervorgeht. Gemeinsam sollen Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette die Markteinführung von Brennstoffzellenfahrzeugen sowie den Aufbau der entsprechenden Infrastrukturen nach vorn zu bringen. Dabei sollen Vorschläge für die Ausgestaltung von regulatorischen Rahmenbedingungen ausgearbeitet und wirtschaftlich tragfähige Marktdesigns für eine Markteinführung entwickelt werden.

„Dank der finanziellen Unterstützung für das Innovationscluster HyMobility ist es uns möglich, ein Netzwerk für den Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen den Bereichen H2-Produktion, Fahrzeughersteller und Anwender sowie Infrastruktur zu schaffen“, sagt Werner Diwald, Vorstandsvorsitzender des DWV. „Auf diese Weise verknüpfen wir die Player entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Gemeinsam wollen wir damit die erforderlichen regulatorischen Maßnahmen für den notwendigen schnellen und ambitionierten Hochlauf einer Wasserstoffmobilität, insbesondere im Schwerlastverkehr, erarbeiten und der Politik vorstellen.“

Die Förderung des Projekts erfolgt im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PTJ) umgesetzt.
dwv-info.de (PDF)

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2 Kommentare zu “1,4 Millionen Euro Förderung für DWV-Innovationscluster zu H2-Mobilität

  1. Andreas Ohlwein

    Wasserstoff an Stelle von fossilen Brennstoffen – der Kraftwerksbereich sollte gepuscht werden sowie die Lagerung von H2. Die Lausitz mit ihren kahlen Landschaften und riesigen Braunkohlegruben eignet sich doch hervorragend für (die ja nicht ganz ungefährlichen) technischen Experiment-Anlagen). Besser jedenfalls, als alles zu fluten – mit Wasser, welches nicht ausreichend zur Verfügung steht.

  2. R. Kraft

    Nicht genug das H2 für Mobilitätszwecke die reinste Energieverschwendung ist, müssen jetzt auch noch unfähige Politiker diesen ganzen Mist mit 1,4 Mio € Steuergelder finanzieren. Wer so viel Geld hat, dass er oder sie sich eine solche Verschwendung leisten kann, braucht keinerlei staatliche Subventionen.

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01.04.2022 09:19