17,5 Millionen Euro für Ladestationen in Griechenland und Zypern

Die Europäische Investitionsbank (EIB) stellt Joltie, einem griechischen Betreiber von Ladestationen, 17,5 Millionen Euro als Risikokapitalfinanzierung zur Verfügung. Mit Unterstützung des InvestEU-Programms wird die Installation von rund 2.200 Ladepunkten in Griechenland und Zypern bis 2029 finanziert.

Eib funding for joltie
Bild: EIB

Joltie wurde 2022 gegründet und ein relativ ungewöhnliches Unternehmen, denn es betreibt nicht nur Ladestationen, sondern stellt sie auch selbst her. In der Branche werden diese beide Teile der Wertschöpfungskette sonst meist getrennt abgebildet.

Seit seiner Gründung hat Joltie rund ein Drittel aller in Griechenland öffentlichen Ladestationen installiert. In Griechenland und Zypern kommt Joltie insgesamt auf mehr als 500 Ladestationen. Mit dem EIB-Darlehen hofft Joltie nun, die Versorgung auf unterversorgte Gebiete auszuweiten, darunter Städte und Inseln mit eingeschränktem Ladezugang

Laut seiner Website bietet Joltie sowohl öffentliche als auch halböffentliche Ladelösungen an, die in Griechenland von Eunice Energy, der Muttergesellschaft von Joltie, gebaut werden. Die von Joltie verkauften Ladegeräte decken das gesamte Spektrum des E-Auto-Ladens ab, von dreiphasigen Wechselstromladern und Home-Wallboxen bis hin zu Schnellladegeräten mit zwei Anschlüssen und einer Leistung von bis zu 240 kW. Es ist unklar, wie diese mithilfe der neuen Finanzierung verteilt werden und ob DC-Schnellladegeräte gegenüber AC-Ladern Vorrang erhalten oder nicht.

EIB-Vizepräsident Yannis Tsakiris erklärte: „Die EIB engagiert sich für die grüne Wende und nachhaltige Mobilität in Europa. Unsere Partnerschaft mit Joltie wird die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Griechenland und Zypern stärken und dazu beitragen, Elektromobilität zugänglicher und erschwinglicher zu machen. Unterstützt durch InvestEU wird diese Finanzierung private Investitionen mobilisieren und die lokalen Kapazitäten zur Erreichung unserer Klimaziele stärken.“

Der Joltie-CEO George Pechlivanoglou sagt dazu: „Elektromobilität ist nicht die Zukunft – sie ist bereits da. Die Investition der EIB ist eine institutionelle Anerkennung unseres vollintegrierten Modells und beschleunigt den Aufbau eines hochverfügbaren Ladenetzes.“

eib.org

Dieser Artikel von Ciaran Daly ist zuerst auf unserer englischsprachigen Seite electrive.com erschienen.

1 Kommentar

zu „17,5 Millionen Euro für Ladestationen in Griechenland und Zypern“
Gerhard
16.09.2025 um 11:22
Griechenland kann wegen guter Steuereinnahmen die Steuern für die Bevölkerung senken und Europa (mit Deutschland als größten Nettozahler) finanziert Ladesäulen. Finde den Fehler.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert