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Bayern hat’s ja: 117 Millionen Euro für Wasserstoff in der Mobilität

Wsdo

Wir reden mal wieder über Wasserstoff. Viele Experten kritisieren den Einsatz in der Mobilität als zu teuer und ineffizient. Das Verkehrsministerium und Bayern sehen das anders – und geben jetzt nochmals Millionen an Fördergeldern aus.

Vor wenigen Tagen haben Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder von der CDU und Vertreter aus Bayern einen Förderbescheid an BMW überreicht. Entwicklungsvorstand Joachim Post nahm die Urkunde entgegen, die dem Autobauer 273 Millionen Euro an Fördergeldern zusichert. Der Bund trägt davon rund 191 Millionen, der Freistaat Bayern rund 82 Millionen Euro. Die Mittel sind natürlich zweckgebunden, sie sind für das Projekt HyPowerDrive vorgesehen. Dessen Ziel ist es, einen Brennstoffzellen-Elektroantriebsstrang für Pkw zu entwickeln, der in bestehende Fahrzeugarchitekturen integriert werden kann.

10 Kommentare

zu „Bayern hat’s ja: 117 Millionen Euro für Wasserstoff in der Mobilität“
Phil Osovi
20.11.2025 um 18:20
Respekt, 273 Mio Steuergeld einfach so beim Fenster rauswerfen. Läuft auf der politischen Bühne gerade ein Wettbewerb um den Preis wer sich am dümmsten anstellt?
Maik
20.11.2025 um 21:23
Geldverschwendung.
Birne
21.11.2025 um 07:22
Danke, dass ich 40%+ meines Gehalts an diese Inkompetenz angeben darf!
Manfred
21.11.2025 um 07:53
Schade dass man Politiker nicht für ihre Verschwendung von Steuergeldern verantwortlich macht. Grade die Bayrischen Politiker verstehen oft die einfachsten physikalischen Zusammenhänge nicht. Ich durfte vor Jahren mal bei einem Gespräch bei einem Automobilhersteller in B.W. dabei sein. Da sagten die Techniker die bei der Entwicklung solcher Fahrzeuge dabei waren, man forsche immer solange es neue Fördergelder gäbe. Sobald es keine mehr gibt würde man das Projekt wieder einmal stoppen. Mal ist es der Bund, dann die EU und wenn gar keiner mehr dran glaubt, das Bundesland das fördert. Das arbeiten an der Technologie würde Spaß machen und man lerne täglich dazu, nur wirtschaftlich würde Wasserstoff in Straßenverkehr nie wirtschaftlich werden.
sig
01.12.2025 um 11:37
Mit NECAR 1-5 wurden alle Möglichen Systeme erforscht. Die A klasse ist umgekippt, weil nix von der BZ Technik fertig war..... Wenigstens ESP für Alle hat es gebraucht....
Simon 1
21.11.2025 um 11:45
Das schlimmste daran ist, dass durch solche fehlgeleiteten Projekte Wasserstoff insgesamt als nicht zielführend wahrgenommen wird. Dabei hat die Technologie ja durchaus ihre Berechtigung, es muss halt auf die richtigen Anwendungsfälle bezogen werden. Ob man da von so einem X5 am Ende irgendwas für stationäre Anwendungsfälle oder die Luft- und Schifffahrt ableiten kann wage ich zu bezweifeln. Das Wasserstoff auch im PKW technisch funktioniert ist durch den Toyota Mirai hinreichend bewiesen worden, dafür braucht es jetzt nicht noch einen BMW. Das ist aber gar nicht das zu lösende Problem.
Jörg
22.11.2025 um 12:40
Hatte nicht Hubsi schon einen H2 Dienstwagen von BMW, und damit eindrucksvoll bewiesen, dass die Kilometerkosten den Rahmen sprengen, was in der Masse als erträglich angesehen werden könnte?Was genau will man jetzt eigentlich noch für eine Viertel Milliarde die nächsten 3 Jahre erforschen?
LinksGrün
23.11.2025 um 13:50
So etwas funktoniert nur in Bayern (mit Hilfe einer konservativen Regierung): BMW verschwendet jede Menge Steuergeld für eine längst beantwortete Frage. Man kann Wasserstoff in PKWs nicht wirtschaftlich einsetzen.Forscht doch an Natrium-Batterien oder Wasserstoff zur Stahlherstellung oder Stromerstellung bei den berüchtigten Dunkelflauten. Das wäre alles sinnvoller als diese Geldverbrennung, die niemandem etwas bringt.
Andreas
25.11.2025 um 08:52
Hopp, hopp Wasserstoff, hopp, hopp BMW! Bayern voran!Wieso ist eigentlich die junge, blonde Dame hier nicht mehr zu sehen? Vielleicht sollten sich die Kritiker mal selbst um ihre Aussprache bemühen. Wer weiß, wie lange es die Nachrichtenvideos noch gibt. Es war schön.
Matthias
27.11.2025 um 18:38
Wärmepumpenförderung will der Söder abschaffen aber Wasserstoff-Förderung ist ok. Soll ich lachen oder weinen?

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