Schlagwort: Gerd Lottsiepen

19.09.2016 - 06:31

Karl-Thomas Neumann, Michael Brecht, Gerd Lottsiepen.

Karl-Thomas-Neumann-Opel„Prämien führen letztlich nur zu einem temporären Effekt. Als Hersteller muss man den Kunden bei der E-Mobilität ein überzeugendes Angebot machen. Deshalb kommen wir mit dem Ampera-e zum richtigen Zeitpunkt.“

Sagt Opel-Chef Karl-Thomas Neumann, der den Ampera-e als „bahnbrechendes Elektroauto“ bezeichnet, „das bisher kein Wettbewerber anbieten kann“. Damit Kunden dessen 60-kWh-Akku schneller laden können, wolle Opel „in Partnerschaft mit einem spezialisierten Anbieter weitere Optionen anbieten“.
autogazette.de

Michael-Brecht„Die Zahl der Arbeitsplätze beim Elektromotor zu Verbrenner ist grob das Verhältnis eins zu zehn.“

Nach dem Willen von Daimler-Betriebsratschef Michael Brecht sollte die geplante E-Auto-Offensive der Schwaben mit einem Umbau der Produktion einhergehen. Die deutschen Daimler-Standorte müssten an der E-Strategie partizipieren – „und zwar nicht nur in der Forschung und Entwicklung, sondern auch in der Fertigung“.
handelsblatt.com

Gerd-Lottsiepen„Wenn zum Beispiel Autohersteller wie Daimler oder VW hingehen, und die erfolgreichsten Modelle, die sie als Elektrofahrzeuge haben, mal eben für mehrere Monate nicht produzieren, weil die Produktionskapazitäten für die Verbrennerfahrzeuge genutzt werden, dann stimmt das nicht mit den Sonntagsreden überein, in denen sie vorgeben, sie wollten die Elektromobilität pushen.“

Die Produktion von E-Autos treibt auch Gerd Lottsiepen, Sprecher des Verkehrsclub Deutschland (VCD) um. Er kritisiert einmal mehr, dass die propagierte Umstellung auf E-Antriebe bei deutschen Herstellern viel zu zögerlich umgesetzt werde.
swr.de

17.08.2016 - 07:37

Gerd Lottsiepen, Paul Saffo, Michael Hajesch.

Gerd-Lottsiepen„Mitten im Abgasskandal und der zweifelhaften Datenlage gibt es keine Platzierungen, keine Bewertung umweltbester Pkw.“

VCD-Sprecher Gerd Lottsiepen erklärt das bewusste Nichtveröffentlichen der Umweltliste der umweltfreundlichsten Autos in diesem Jahr. Der Diesel sei an sich diskreditiert und auch sonst entbehren die Verbrauchsangaben jeglicher Realität. Auf Basis solcher Daten könne es keine entsprechende Statistik mehr geben.
focus.de

Paul-Saffo„Kleines Gedankenexperiment: Was ist leichter? Einem Auto-Ingenieur digitale Technik beizubringen oder einem Software-Programmierer die Grundzüge des Autobaus? Ich würde sagen Letzteres.“

Zukunftsforscher Paul Saffo sieht die neuen Stars der Autowelt um Elon Musk & Co. als Unzufriedene in der aktuellen Welt. Geld könnten sie in anderen Bereich viel leichter verdienen, sie wollen jedoch die Situation selbst verändern, etwa durch elektrische und selbstfahrende Autos. Dabei liebten sie ihre eigenen „verrückten Ideen“ heiß und innig.
brandeins.de

Michael-Hajesch„Wesentlich ist, dass die Kleinstaaterei nicht zu proprietären, nicht vernetzten Insellösungen führt.“

Michael Hajesch, E-Mobilitätsexperte bei BMW, hofft auf eine flächendeckende Zusammenarbeit beim Thema Schnellladesäulen. Ansonsten würden die nur jeweils von kleinen Gruppen nutzbaren Stromstationen keinen Anreiz für die Elektromobilität liefern können.
handelsblatt.com

22.06.2016 - 07:41

Matthias Müller, Ferdinand Dudenhöffer, Gerd Lottsiepen.

Matthias-Mueller„Vor Tesla habe ich Respekt, aber keine Angst. Die gehen sehr forsch an die ganze Sache heran. Die trauen sich etwas, worüber bei uns erst lange diskutiert wird. (…) Und Tesla hat den riesigen Vorteil, dass sie technologisch auf der grünen Wiese anfangen konnten und nicht mehrere Bälle gleichzeitig in der Luft halten müssen. Aber wir kennen das bei Volkswagen: Schon oft in unserer Geschichte waren wir Second-Follower und haben es dann am Ende besser gemacht.“

VW-Konzernchef Matthias Müller gesteht Tesla noch einen technologischen Vorteil bei den E-Antrieben zu. Langfristig sieht er seinen Konzern u.a. aufgrund der eigenen Ingenieursexzellenz aber wieder vorne.
noz.de

Ferdinand-Dudenhoeffer„Deutschland ist das Schlusslicht weltweit bei der Elektromobilität, weil hier falsche Signale gegeben wurden beim Dieselkraftstoff. Die Steuererleichterung beim Diesel von 18 Cent pro Liter muss endlich fallen.“

Ferdinand Dudenhöffer von der Uni Duisburg-Essen hält die zu langsame Elektrifizierung des deutschen Straßenverkehrs zum Teil für hausgemacht. Finanzielle Anreize bei Kraftstoffen müssten endlich in die richtige Richtung gehen. Der nötige Umschwung bei VW immerhin sei durch die neue Führung unter Matthias Müller schon voll im Gange, lobt Dudenhöffer.
ndr.de

Gerd-Lottsiepen„Unterhalb der Passat-Klasse werden Diesel schon sehr bald nicht mehr zu verkaufen sein.“

Gerd Lottsiepen vom ökologisch orientierten Verkehrsclub VCD sieht den Diesel als Antrieb im preiswerten Segment vor dem Aus. Wirksame Abgasreinigungssysteme würden sich bei Kleinwagen schlicht nicht mehr rechnen. Zudem könnte die Diskussion um einen Wegfall der Steuererleichterung auf den Kraftstoff zu Verunsicherung führen.
automobilwoche.de

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Mahle

14.08.2015 - 08:08

Christoph M. Schwarzer, Gerd Lottsiepen.

anonym„Während umgebende Staaten wie die Niederlande, Dänemark, Frankreich und Österreich ihre Elektromobilitätsmärkte entwickeln, fallen Belgien und Deutschland zurück.“

Konstatiert die Europäische Union laut einem aktuellen Artikel von Christoph M. Schwarzer in der „Zeit“. Die EU halte 8.000 Schnellladesäulen in Deutschland für erforderlich – gerade mal 400 sollen bekanntlich im Rahmen des Schnellladenetzes für Achsen und Metropolen (SLAM) entstehen.
zeit.de

Gerd-Lottsiepen„Wir halten die Konzentration der deutschen Autoindustrie auf das Premiumsegment für wirklich gefährlich. Sie verdient damit zurzeit gutes Geld. Aber in 20 Jahren wird das sicherlich nicht mehr so sein.“

Warnt Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD. An Autokäufer appelliert er, sich die Frage zu stellen, „ob es nicht auch eine Nummer kleiner tut“.
wiwo.de

31.10.2014 - 09:09

Klaus Stricker, Andreas Lassota, Gerd Lottsiepen.

Klaus-Stricker„Die Autobauer müssen sich verbünden. Dieser Umbruch ist so teuer, dass ihnen keine andere Wahl bleibt.“

Rät Autoexperte Klaus Stricker von Bain & Company angesichts der neuen Herausforderungen, die auf die klassischen Autobauer zukommen. Gemeint sind die geforderte Abgassenkung bzw. Elektrifizierung, aber auch kapitalstarke Angreifer wie Google und Apple.
manager-magazin.de

Andreas-Lassota„In unserer Entwicklung entstanden die ersten E-Fahrzeuge bereits in den 1970er Jahren. Bis vor kurzem gab es aber noch nicht die richtigen Rahmenbedingungen für eine Markteinführung. (…) Wir haben die Zeit intensiv genutzt, um die Technik zu perfektionieren.“

Andreas Lassota, Leiter E-Mobilität in Vertrieb und Marketing bei Volkswagen, beschwört das inoffizielle Mantra seines Arbeitgebers: Man müsse nicht unbedingt zuerst loslaufen, um als Erster anzukommen.
electrodrive-salzburg.at

Gerd-Lottsiepen„Die Brennstoffzelle ist eine feine Technik. Es steht aber nicht genügend regenerative Energie zur Verfügung, um größere Mengen Wasserstoff zu erzeugen. Ich glaube auch nicht, dass sich in nächster Zeit daran etwas ändern wird.“

Gerd Lottsiepen vom Öko-Verkehrsclub VCD hält es für wenig hilfreich, Wasserstoff mithilfe von „schmutziger“ Energie zu gewinnen. Vielleicht sollte er sich mal die Strompreise im solaren Mittagspeak an sonnigen Tagen anschauen. Da gibt es bereits jetzt Strom zum Schnäppchenpreis in Hülle und Fülle.
zeit.de

Gefunden bei electrive.net
https://www.electrive.net/2016/09/19/karl-thomas-neumann-michael-brecht-gerd-lottsiepen/
19.09.2016 06:48