Audi, Renault, Coda, BioRace, Emil, Fraunhofer IAO.

– Marken + Namen –

Audi R10 als Diesel-Hybrid? Das Drama um den Audi R8 e-Tron ist noch nicht ganz verdaut, da geistern Gerüchte über einen Hybrid-Flitzer aus Ingolstadt durchs Netz. Die Rede ist von einem Audi R10, der mit den Hybrid-Genen des Le-Mans-Rennwagens R18 e-Tron quattro (siehe Bild) ausgestattet sein könnte. Zudem hat Audi offenbar eine Art teilelektrisiertes Ein-Liter-Auto auf der Basis des A1 in der Mache.
autocar.co.uk (R10), autocar.co.uk (Ein-Liter-Auto)

Bundesrat winkt Steuervergünstigungen durch: Die Verlängerung der Steuerfreiheit für Stromer von fünf auf zehn Jahre hat der Bundesrat am Freitag abgenickt. Sie gilt für E-Autos, die zwischen dem 18. Mai 2011 und 31. Dezember 2015 zugelassen wurden/werden. Ab 2016 sind wie bisher fünf Jahre frei.
autohaus.de, newfleet.de

Hybrid-Offensive von Renault? Offenbar arbeiten die Franzosen an mehreren bezahlbaren Hybrid-Modellen. Genauere Angaben oder Daten zur Präsentation von Fahrzeugen gibt es aber noch nicht.
technologicvehicles.com

Coda unter Druck: Dem US-Startup fehlt offenbar noch Geld, um die Produktion seiner E-Limousine hochzufahren, berichtet Matthias Hohensee für die „WirtschaftsWoche“ aus Kalifornien. Dabei hat Coda seit 2009 schon 230 Mio Dollar eingesammelt. Nun soll ein weiterer Investor aufgetrieben werden.
„WirtschaftsWoche“, Ausgabe 48/2012, Seite 12

VW Jetty Hybrid im Fahrbericht: Jens Meiners und Thomas Günnel loben „mehr als konkurrenzfähige“ Fahrleistungen der Kombination aus Turbo-Benziner und Hybrid-Modul. Als einziger Makel wird die ruckende Rekuperationsbremse genannt. Dennoch sei der Jetta dem Toyota Prius überlegen.
automobil-industrie.vogel.de

– Zahl des Tages –

Stolze 50,2 Mrd Euro will VW in den kommenden drei Jahren in Innovationen investieren – Rekord. So langsam wird auch klar, wofür das Geld verwendet wird: Rund eine Milliarde fließt beispielsweise ins VW-Werk in Baunatal, wo u.a. ein Hybridgetriebe produziert werden soll.
automobilwoche.de (Überblick), hna.de (Baunatal)

– Forschung + Technologie –

Elektro-Rennwagen von Domteknika: Die Schweizer haben eine kühne Vision eines Rennwagens entwickelt, der auf drei Rädern und rein elektrisch unterwegs sein soll. Die Batterien reichen für 30 Minuten Rennspaß, der E-Motor leistet 80 kW und die Karosserie soll recycelbar sein. Da passt es auch ins Bild, dass Domteknika das Konzept BioRace nennt.
technologicvehicles.com

Emil startet in die Umsetzungsphase: Das Förder-Projekt „Elektromobilität mittels induktiver Ladung“ zur Einrichtung einer elektrischen Buslinie mit automatischer Ladung in Braunschweig will im Frühsommer 2013 den ersten E-Bus auf die Straße schicken. Vorab gibt’s schon mal ein neues Logo.
newstix.de, braunschweiger-verkehrs-ag.de

Induktives Laden von E-Fahrzeugen zeigt auch die University of British Columbia (UBC). Und zwar am Beispiel eines Forschungsprojekts auf dem Campus in Vancouver. Dort sind vier kabellose Ladestationen für kleine Nutzfahrzeuge installiert. Und sie funktionieren, wie ein Video zeigt.
green.autoblog.com (mit Video), ev-olution.org

Elektro-Sound im Praxistest: In Stuttgart haben rund 70 Blinde und Sehbehinderte Bekanntschaft mit zwei E-Autos von Daimler gemacht. Ob der für einige erschreckenden Lautlosigkeit wünschen sie sich ein unverkennbares Geräusch. Die Vereinten Nationen arbeiten an einer internationalen Lösung.
stuttgarter-nachrichten.de

– Feedback –

Meistgeklickter Link am Freitag war die Meldung zum Audi A5, der mit der nächsten Generation Ende 2015 auch als Plug-in-Hybrid mit rund 50 km Elektro-Reichweite kommen soll.
welt.de

– Zitat des Tages –

„Ich bin überzeugt, dass die Batteriedichte und damit die Fahrleistung von heute ungefähr 100 bis 120 Kilometern verdoppelt werden kann. Und schrittweise wird der Elektroantrieb dann deutlich attraktiver, wenn es um CO-freie Stadtmobilität geht.“

Bis dahin schwenkt Audi-Chef Rupert Stadler auf die Konzernstrategie ein und setzt auf Plug-in-Hybride mit rund 50 km E-Reichweite.
suedkurier.de

– Flotten + Vertrieb –

BaWü-Landesfuhrpark im E-Check: Jedes dritte Fahrzeug der zentralen Fahrbereitschaft des Landes könnte problemlos ein elektrisches sein. Zu diesem Ergebnis kommt das Fraunhofer IAO, das im Auftrag des Landes den Fuhrpark untersucht hat. Nun sollen weitere Teile des Fuhrparks analysiert werden.
e-mobility-21.de

Nissan e-NV200 als Taxi: Die Japaner wollen ihren E-Transporter ab 2013 in Barcelona als Taxi einsetzen. Die Wahl der spanischen Stadt kommt nicht von ungefähr, denn die Elektro-Version des NV200 rollt ganz in der Nähe vom Band.
focus.de, hybridcars.com

CarSharer schaffen ihre Autos ab: CarSharing-Nutzer verkaufen über kurz oder lang ihre eigenen Privatautos, hat eine Umfrage des Bundesverbands CarSharing unter rund 2.800 Neukunden ergeben. Man darf gespannt sein, ob sich dieser Trend auch beim Elektro-CarSharing fortsetzen wird.
newfleet.de

E-CarSharing von Toyota nimmt Gestalt an: Die ersten vier Verleihstationen des neuen Service Ha:mo (Harmonious mobility network) wurden gerade in Betrieb genommen. Dort gibt’s den Toyota COMS.
technologicvehicles.com (mit Video)

— Textanzeige —
Kraftstrom für Ihren Mediaplan: Mit Textanzeigen, Bannerwerbung oder Stellenanzeigen bei „electrive today“ landen Sie auf den Bildschirmen von über 3.900 Fach- und Führungskräften mit dem Fokus Elektromobilität. Profitieren Sie von unserer Reichweite und nehmen Sie „electrive today“ in Ihren Marketingplan 2013 auf. Hier gibt’s die Mediadaten zum Download: www.electrive.net (PDF)

– Service –

Video-Tipp I: Den Audi A1 mit Range Extender von Mahle zeigt ein neues Video. Allerdings wird die Technik des Demonstrationsfahrzeugs ohne Ton vorgestellt.
youtube.com (Video, 1:48 Minuten)

Video-Tipp II: Thomas Scherer, Executive Vice President R&D/Production bei Kostal Kontakt, erklärt eine Ladelösung, bei der die Stromzufuhr automatisch über ein System am Nummernschild abläuft.
energie-und-technik.de (Video, 2 Minuten)

– Rückspiegel –

Spritsparen am Oldie-Stammtisch: Die Kollegen von „Auto Bild Klassik“ haben die Großväter der Straße auf ihren Spritverbrauch hin untersucht. Und siehe da: Unter den Benzinvernichtern von damals gibt es sogar Kostverächter – etwa den Mercedes 190 oder den Opel Kapitän.
autobild.de

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