07.03.2017 - 13:25

Genf: Kia Niro und Optima als Plug-in-Hybrid vorgestellt

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Auf dem Genfer Autosalon präsentiert Kia gleich zwei neue Plug-in-Hybride. Zum einen den Crossover Niro und zum anderen den Kia Optima Sportswagon, einen Mittelklassekombi. Beide werden im Herbst 2017 europaweit eingeführt. 

Der Kia Niro Plug-in-Hybrid verfügt über eine 8,9 kWh große Lithium-Ionen-Polymer-Batterie und ermöglicht eine rein elektrische Reichweite von bis zu 55 km. Der Elektromotor mit 44,5 kW und der 1,6-Liter-Benziner mit 77 kW kommen gemeinsam auf eine Systemleistung von 103,6 kW (141 PS). Die maximale Geschwindigkeit liegt bei 172 km/h.

Zum Einsatz kommt mit dem „Eco DAS“-System ein Assistent, der den Fahrer darauf hinweist, wie er unter den jeweiligen Bedingungen effizienter fahren kann. Das Fahrzeug bietet zwei Assistenten, mit denen je nach Fahrsituation Energie gesparet oder zurückgewonnen werden kann: den Coasting-Assistenten (CGC) und den vorausschauenden Energieeffizienz-Assistenten (PEC).

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So signalisiert der CGC etwa wann der Fahrer den Fuß vom Gas nehmen sollte und arbeitet dabei mit dem Navigationssystem zusammen. Beim Festlegen eines Fahrziels wird dieser automatisch aktiviert. Der Energie-Effizienz-Assistent (Predictive Energy Control, PEC) nutzt neben der Navigation auch die Geschwindigkeitsregelanlage, um Steigungen oder Kurven in der Fahrstrecke zu antizipieren. Das System entscheidet, wann sich die Batterie am besten aufladen lässt und wo die Energie für den rein elektrischen Vortrieb genutzt werden kann.

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Der Kia Optima Sportswagon Plug-in-Hybrid schafft sogar bis zu 60 km rein elektrisch. Dafür ist der Mittelklassekombi mit einer Lithium-Ionen-Polymer-Batterie mit einer Kapazität von 11,26 kWh ausgestattet. Der Elektromotor mit 50 kW und der 2,0-Liter-Benziner mit 115 kW bringen eine Systemleistung von 151 kW (205 PS) auf die Straße. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 192 km/h.

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Die Kia-Herstellergarantie über sieben Jahre, die für jeden Kia-Neuwagen in Europa gilt, schließt auch die Antriebsbatterie mit ein. Produziert werden die Plug-in-Versionen von Niro und Optima für den europäischen Markt im Kia-Werk in Hwasung (Korea). Nach ersten Informationen von Kia verfügt der Optima Sportswagon allerdings nicht über die beiden oben genannten Systeme CGC und PEC. Preise für beide Modelle gibt es zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht.

Beide verfügen über einen Typ 2-Ladeanschluss. Während es beim Kia Optima Sportswagon rund 3,1 Stunden dauern soll und somit mit 3,6 kW lädt, gibt es für die Zeit und Leistung beim Kia Niro noch keine finalen Angaben seitens des Herstellers. Es ist aber davon auszugehen, dass auch dieser mit 3,6 kW laden dürfte.
auto-presse.de, presseportal.de

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07.03.2017 13:57