10.11.2017

Jamaika-Sondierer wollen Umweltbonus deutlich erhöhen

autobahn

Bei den Jamaika-Sondierungen zeichnen sich Medienberichten zufolge Kompromisse bei den umstrittenen Themen Verkehr und Kohleverstromung ab. Laut der „Süddeutschen Zeitung“ einigte sich eine Fachgruppe auf ein Paket für mehr Klima- und Umweltschutz im Verkehr. 

Dieses sieht vor, dass besonders schmutzige Dieselautos auch bei der Hardware nachgerüstet werden. Und die überraschende Info betrifft die Elektromobilität: Der Umweltbonus soll auf bis zu 6.000 Euro erhöht werden, um den Kauf von E-Fahrzeugen attraktiver zu machen. Diese Information wurde aus Kreisen des Umweltministeriums auch electrive.net zugetragen. Für viele Beobachter kommt der Schritt unerwartet, hatte die FDP die Kaufprämie doch stets heftig kritisiert. Womöglich ist die Option eine direkte Reaktion auf den Verzicht der Grünen auf ein Verbotsdatum für Verbrenner.

Ein weiteres Thema betrifft die Elektrifizierung des Stadtverkehrs: Taxi-Unternehmer, so wird kolportiert, könnten bei der Anschaffung von Neuwagen zum Umstieg auf E-Autos gezwungen werden. Die „WirtschaftsWoche“ berichtet derweil über einen möglichen Kompromiss beim Kohleausstieg: Demnach könnte eine Jamaika-Bundesregierung die Menge des Kohlendioxids vorgeben, das Kohlekraftwerke noch emittieren dürfen. Die Erzeuger würden dann selbst über das Aus einzelner Kraftwerke entscheiden.
sueddeutsche.de (Verkehr), wiwo.de (Kohle)

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