27.03.2018 - 14:49

CityQ stellt in Berlin gleichnamiges E-Leichtfahrzeug vor

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Das norwegische Unternehmen CityQ präsentiert im April in Berlin sein gleichnamiges elektrisches Leichtfahrzeug. Bei dem Modell handelt es sich um eine Mischung aus E-Bike und Auto. Der Marktstart ist noch für dieses Jahr geplant.

++ Dieser Beitrag wurde aktualisiert. Sie finden die neuen Infos ganz unten. ++

Das sogenannte LEV (Light Electric Vehicle) verfügt über vier Räder, Platz für bis zu drei Personen plus Gepäck und ein 48-Volt-Antriebssystem inklusive Elektromotor mit 250 bis 500 Watt Leistung, der eine Maximalgeschwindigkeit von 25 km/h möglich macht.

Laut Herstellerangaben hat das CityQ eine Reichweite von 70 bis 100 km und schafft dank optionaler Solarpanels auf dem Dach noch den ein oder anderen Kilometer mehr. Geladen wird das Fahrzeug über die Schuko-Steckdose.

„Die Städte in Nordeuropa können nicht einfach erwarten, dass die Menschen ihr Auto gegen das Rad eintauschen, wenn es an so vielen Tagen im Jahr Regen und Frost gibt“, vergegenwärtigt Morten Rynning, Geschäftsführer von CityQ. Damit ein dauerhaftes Umsteigen attraktiv werde, müsse Radfahren das ganze Jahr über trocken und bequem sein. Folglich kann das CityQ bei Bedarf zusätzlich mit Seitentüren nachgerüstet werden. Alles in allem nimmt es mit einer Breite von 87 cm nicht mehr Platz weg als ein Motorroller. Da das Modell als E-Bike klassifiziert ist, kann es ohne Führerschein bewegt werden und auch auf Radwegen verkehren.

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Die norwegischen Macher haben bei der Entwicklung des 60 Kilo schweren E-Fahrzeugs darauf geachtet, dass es sich auch für Miet- und Leasing-Services sowie spontane und stationäre Sharing-Angebote eignet. Eine entsprechende App für das Smartphone gibt es bereits.

Ins Rampenlicht rückt es wie oben erwähnt am 11. und 12. April auf der Konferenz Electric Vehicles: Everything is Changing in Berlin. Noch vor Jahresende sollen dann die ersten Exemplare für rund 6.000 Euro in den Handel kommen.

Update 22.06.2020: Die Ziele für den Produktionsstart und den Kaufpreis konnte CityQ nicht halten. Wie das norwegische Unternehmen jetzt bekannt gegeben hat, können Kunden das Leichtfahrzeug nun gegen eine Gebühr von 99 Euro vorbestellen. Der Kaufpreis soll dann bei 7.490 Euro (zzgl. MwSt. und Fracht) liegen, also rund 1.500 Euro mehr als angepeilt. Ein Termin für den Start der Auslieferung ist noch nicht bekannt.

Seit unserem letzten Bericht hat CityQ auch das Management verstärkt: Inzwischen arbeitet der frühere norwegische Verkehrsminister Solvik Olsen für das Unternehmen und ist neben Morten Rynning ein weiterer Geschäftsführer. „Radfahren ist gesund und nachhaltig für die Umwelt und wird für den innerstädtischen Pendelverkehr immer wichtiger und effizienter“, sagt Olsen. „CityQ macht das Radfahren bei jedem Wetter bequemer und attraktiver.“
pressebox.de, cityq.biz, cityq.biz (technische Daten), pedelec-elektro-fahrrad.de, cityq.com (beide Update)

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