20.06.2018 - 09:47

Porsche beteiligt sich an Sportwagenschmiede Rimac

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Einen Anteil von zehn Prozent hat Porsche jetzt an der kroatischen Technologie- und Sportwagenfirma Rimac Automobili übernommen. Vor dem Hintergrund der Elektro-Offensive strebt Porsche eine Entwicklungspartnerschaft an. 

Für Rimac sei diese Partnerschaft laut Geschäftsführer Mate Rimac ein sehr wichtiger Schritt. Deren Ziel es ist, Modul- und Systemlieferant für Automobilhersteller in den Bereichen Elektrifizierung, Konnektivität und Fahrerassistenzsysteme zu werden.

„Mit der Entwicklung der rein elektrischen zweisitzigen Supersportwagen wie dem ‚Concept One‘ und ‚C Two‘ sowie innovativer Fahrzeugkomponenten hat Rimac seine Kompetenz im Bereich Elektromobilität eindrucksvoll bewiesen“, sagt Lutz Meschke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Vorstand Finanzen und IT von Porsche.

Zuletzt hatte Rimac auf dem Genfer Autosalon sein Elektro-Fahrzeug „C Two“ präsentiert. Der Zweisitzer leistet wahnwitzige 1.408 kW und kommt auf eine Spitzengeschwindigkeit von 412 km/h. Er schafft eine Reichweite von 650 NEFZ-Kilometern und kann durch ein 250 kW-Schnellladesystem innerhalb von einer halben Stunde auf 80 Prozent SOC geladen werden. Darüber hinaus entwickelt und produziert das Unternehmen elektrische Hochleistungsantriebe und Batteriesysteme.

Update 06.09.2019: Porsche hat inzwischen einen Medienbericht bestätigt, wonach das seine Anteile an der auf E-Fahrzeuge spazialisierten Technologie- und Sportwagenfirma Rimac Automobili auf 15,5 Prozent erhöht hat. Porsche hatte im Juni 2018 zehn Prozent an Rimac übernommen. „Porsche begleitet Rimac seit einem Jahr in seiner positiven Entwicklung“, sagt Lutz Meschke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Vorstand Finanzen und IT der Porsche AG. „Uns war schnell klar, dass Porsche und Rimac viel voneinander lernen können. Wir sind von Mate Rimac und seiner Firma überzeugt, deshalb haben wir jetzt unsere Anteile erhöht und bauen unsere Zusammenarbeit im Bereich der Batterietechnologie aus.“
automobilwoche.de, porsche.de, porsche-newsroom.com (Update)

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