01.10.2018 - 10:12

Audi stellt neue Plug-in-Hybrid-Generation in Aussicht

audi-q5-symbolbild

Audi bringt nach Informationen von „Autocar“ nächstes Jahr einen neuen Plug-in-Hybrid mit 20 bis 30 Prozent mehr Elektro-Reichweite auf den Markt. Als erstes Modell werde eine neue PHEV-Version des Audi Q5 vom neuen Antrieb profitieren, die Anfang 2019 auf den Markt kommen soll.

Der Bericht beruft sich dabei auf Informationen von Siegfried Pint, bei Audi für den Bereich Antriebsstränge zuständig. Ebenfalls geplant sind demzufolge e-tron-Varianten der Audi-Modelle A6 und Q3. Sie sollen sich zu den bereits im Markt befindlichen Audi A3 e-tron und Q7 e-tron gesellen. Deren elektrische Reichweite beschränkt sich aktuell noch auf 50 km. Addiert man dazu das in Aussicht gestellte knappe Drittel mehr Reichweite, landet man bei rund 65 km für die neue PHEV-Generation.

Der Q5 e-tron wurde in den USA bereits bei Testfahrten gesichtet. Er wird laut „Autocar“ Audis 188 kW starken 2,0-Liter-Benzinmotor EA888 mit einem 80-kW-Elektromotor und einem Siebengang-Automatikgetriebe kombinieren. Voraussichtlich wird der Benzinmotor die Vorderräder antreiben, während der elektrische Antriebsstrang an der Hinterachse sitzt.

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Namentlich nicht genannten Quellen zufolge könnte der Q5 e-tron noch vor Jahresende – kurz nach seinem kommenden Konkurrenten, dem BMW X3 xDrive40e – enthüllt werden. Erste Lieferungen stehen für Anfang 2019 im Raum.

Die baldige Präsentation des Q5 e-tron könnte die Plug-in-Hybride von Audi mal wieder positiv in die Schlagzeilen bringen, denn zuletzt lief es alles andere als rund: Anfang Juni bestätigten die Ingolstädter auf Anfrage, dass der A3 e-tron und der Q7 e-tron für 2018 ausverkauft und deshalb nicht mehr bestellbar sind. Bei Audi dürfte der Plug-in-Bestellstopp neben den begrenzten Produktionskapazitäten auch die Umstellung auf das WLTP-Verfahren zur Ursache haben: „Bei beiden Modellen werden wir die neuen Motorisierungen jeweils zum Generationenwechsel bzw. zur Produktaufwertung im Jahr 2019 einführen“, hieß es dazu aus Ingolstadt. Außerdem geht die  Münchner Staatsanwaltschaft seit Kurzem dem Verdacht nach, dass Audi auch bei seinen Plug-in-Hybriden betrogen haben könnte. Der Autobauer soll manipulativ eingegriffen haben, so dass die PHEVs bei Abgasmessungen „die Batterie möglichst leerfahren“ und so einen geringeren Verbrauch und damit einen niedrigeren CO2-Ausstoß vortäuschen.
autocar.co.uk

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4 Kommentare zu “Audi stellt neue Plug-in-Hybrid-Generation in Aussicht

  1. Eine Hybrid- Version des e-tron wäre interessant, also ein BEV mit Range-Extender. Die Batterie ist für den Alltag ausgelegt, also ca. 90—95% aller Fahrten. Unter der Woche muss es rein elektrisch rechen und der Verbrenner kommt nur bei den langen,, aber eben sehr seltenen Fahren zum Einsatz. Ich denke, dass 200 km elektrische Reichweite den meisten reicht. So spart man viel Masse und Kosten.

    • B.L.

      Der e-tron ist für 100% aller Fahrten ausgelegt, deshalb der große Akku und die hohe Ladegeschwindigkeit. Warum sollte man das Fahrzeug künstlich beschränken? Ein REX-Betrieb würde das Fahrzeug nur in den Schildkrötenmodus zwingen, denn >150kW über einen Benziner bereitzustellen, würde einen sehr großen Motor erfordern der mit dem ganzen zusätzlichen „Krempel“ (Motor-Nebenaggregate, Tank, Auspuff usw.) deutlich mehr Platz braucht also den Akku einfach doppelt so groß auszulegen. Das Fahrzeug würde irrsinnig komplex werden (deshalb sind die PHEVs auch teilweise teurer als BEVs) – und für was? Damit man weiter Benzin schnüffeln darf?

      • Strobl

        … dazu ein Benzinmotor deshalb, dass ich nicht von Ladestelle zu Ladestelle fahren muss, um irgendwann mal anzukommen.

        Die nahe Zukunft, bis das Brennstoffzellenauto soweit ist, wäre ein sparsamer Diesel und ein 20KWh Plug in Hybrid.
        In der Stadt elektrisch fahren ohne Abgase und auf der Autobahn und Landstraße mit Diesel, weil viel effektiver als ein Benziner.
        Währernd der Dieselfahrt wird der Akku aufgeladen. Das merkt der gar nicht im Gegensatz zum Benziner, welcher gleich 2 Liter mehr braucht.

        • M.Lang

          Ander Sie wissen doch : Diesel ist böse und passt so gar nicht zum Ökoimage des E-Antriebes.

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01.10.2018 10:12