Gestatten: Auroras Leichtbau-Solarflugzeug Odysseus

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Der Boeing-Ableger Aurora Flight Sciences stellt ein autonomes Leichtbau-Solarflugzeug namens Odysseus vor. Es soll dank fortschrittlicher Solarzellen, die 250 Watt liefern, „praktisch unbegrenzt“ in großen Höhen in der Luft bleiben können und im Frühjahr 2019 erstmals abheben.

Die Spannweite des Solarflugzeugs umfasst enorme 74 Meter, die Nutzlast gibt der Hersteller mit 25 kg an – ebenfalls ein beachtlicher Wert für einen Leichtbau-Solarflieger. Der rein mit Sonnenenergie angetriebene Luftkörper soll vor allem Klima- und Wetterforschern gute Dienste leisten, indem er ihnen langandauernde, hochauflösende Beobachtungsmöglichkeiten bietet.

John Langford, Präsident und Geschäftsführer von Aurora sagt, dass die Gründung des Unternehmens auf die Überzeugung zurückgeht,  dass Technologie und Innovation zur Lösung schwieriger Probleme beitragen könne, die die gesamte Menschheit betreffen. Odysseus ist vom 1988 verwirklichten Projekt Daedalus inspiriert, einem Flieger der seinerzeit 72 Meilen zurücklegte. „Odysseus bietet Ausdauer wie kein anderes Solarflugzeug seiner Art“, ist Langford überzeugt.

Gegründet wurde Aurora im Jahr 1989. In jüngerer Zeit arbeitete die Belegschaft u.a. an Projekten für Uber und dem US-Verteidigungsministerium. So beauftragte Letzteres die Flugzeugspezialisten 2016 beispielsweise mit der Entwicklung eines senkrecht startenden und landenden Fluggeräts mit teilelektrischem Antrieb erhalten. Im April 2017 wurden die Flugtests mit einem verkleinerten Prototypen abgeschlossen. Ebenfalls 2017 übernahm der Luftfahrtkonzern Boeing das Unternehmen, seitdem ist es eine Tochtergesellschaft der Boeing Engineering, Test & Technology.
flugrevue.de, oekonews.at, aurora.aero

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