11.01.2019 - 11:51

Protest sorgt für zwei Ladesäulen weniger in München

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Die Stadt München baut im Stadtteil Ramersdorf zwei der dort erst im vergangenen Jahr errichteten Ladestationen für E-Autos wieder ab. Grund: Geschäftsleute und Kunden hatten sich wegen der durch die Stromspender weggefallenen Kurzzeitparkplätze beschwert.
abendzeitung-muenchen.de, sueddeutsche.de

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5 Kommentare zu “Protest sorgt für zwei Ladesäulen weniger in München

  1. notting

    Finde ich gut. Weil wg. sowas werde zumindest ich mir garantiert kein E-Auto kaufen, wenn sowas eine der wenigen Möglichkeiten in meiner Umgebung ist zu laden mangels Lademöglichkeit an meinem Stellplatz auf Privatgelände. Einerseits muss ich dann ja i.d.R. im Zweifel in der Nacht wegfahren schon wg. der Fairness ggü. anderen die laden wollen. Andererseits wenn mehr Leute da laden wollen, wird da ja öfters belegt sein = bringt mir im Zweifelfall nix. Dazu kostet das noch unnötig Geld auch wg. der Wartung bzw. dadurch gibt’s unnötige Stolperfallen in der Öffentlichkeit.

    Bin immernoch der Meinung, dass ein möglichst großer Akku und hohe Ladeleistung oder H2-REx die einzig sinnvollen Lösungen sind, zumal der Akku länger hält, wenn man nicht ständig die Reichweite ausreizt. Die hohe Ladeleistung braucht man ja nur, wenn z. B. das „Supermarkt-Laden“ & Co. nicht reicht (wo’s meist mehr Parkplätze gibt und deswegen weniger ein Problem gibt bzw. eher die Chance gibt, dass z. B. eine Ladesäule mit 2 Kabeln an 4 nebeneinanderliegenden Parkplätzen genutzt werden kann, also z. B. wenn einer voll ist, ein anderer den Stecker einfach ziehen kann um direkt sein Auto zu laden).

    notting

  2. Markus

    Das ist doch nicht zu fassen! Warum denn wieder abbauen? Ich plane ja ein Elektroauto zu kaufen und bin ein großer Tesla Fan aber so bleiben ich lieber bei meinem Diesel Euro 4. Warum beschweren sich die E-Autofahrer nicht auch?

  3. Alexander Jochum

    Zwei Grundregeln gelten nicht nur für München, sondern für alle städtischen Aufsteller, wo (Park-)Platz rar ist:
    a) Nicht die begehrtesten Parkplätze zu Ladeplätzen machen, sondern eher die uninteressanteren Lagen, wir eFahrer sind froh, wenn wir überhaupt anstecken dürfen, es muss nicht der zentralste von 20 Parkplätzen sein, und
    b) anstelle Parkplätze umzuwidmen, lieber neue Parkplätze dazu widmen, die dann aber exklusiv nur für eAutos genutzt werden dürfen.
    c) am besten am gleichen Stromanschluss Gleichstrom- statt Wechselstrom und damit schnellere Lader aufstellen, die die verfügbare Leistung besser nutzen, so dass die meisten Fahrzeuge innerhalb einer Stunde und nicht über mehrere Stunden die Flächen blockieren müssen.

  4. Chr. Homann

    In der Tegelbergstr. Nr. 6 wurden 2 neue Ladestationen für 4 e-Autos installiert. Diese nehmen in einem Bereich mit großem Parkdruck 4 Parkplätze weg, was bes. ärgerlich ist, weil in der Nähe 2 Supermärkte sind, die Verkehr aus ganz Harlaching anziehen. Ein vorhandener Parkplatz für ca. 12 Autos wurde vor einigen Jahren durch den Neubau für den 2. Supermarkt entfernt; die zugehörigen wenigen TG-Stellplätze in der angrenzenden Tiefgarage werden kaum angenommen und sind bei weitem zu wenig. Es ist sehr unsensibel, fast schon rücksichtslos, wenn in solchen Parkdruck-Zonen Plätze durch Umwidmung wegfallen, zumal derzeit „natürlich“ so gut wie niemand zum Laden von e-Autos kommt! Die Anwohner werden natürlich nicht gefragt!

  5. Flo

    Was soll das denn?? Wenn wir Ladesäulen nicht unterstützen wird das nie was mit Elektromobilität; als E-Auto fahrer denke: es sind doch nur 2 parkplätze; nicht irgendwie 10 oder so!?!

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Gefunden bei electrive.net
https://www.electrive.net/2019/01/11/protest-sorgt-fuer-zwei-ladesaeulen-weniger-in-muenchen/
11.01.2019 11:51