21.02.2019 - 13:00

Dortmund forciert Ladenetz-Ausbau auf privatem Grund

elektroauto-parkplatz-symbolbild

Die Stadt Dortmund will im Rahmen des Projekts Parken und Laden in der Stadt (PuLS) auf privatem Grund zusätzliche Ladeinfrastruktur schaffen. Eine Sharing-Plattform soll Hausbesitzer mit Innen- oder Garagenhöfen und Besitzer von Elektroautos zusammenbringen.

Konkret sollen Hausbesitzer im Dortmunder Kreuzviertel E-Auto-Fahrern in ihren Höfen Parkflächen mit Stromanschlüssen für die vorübergehende Nutzung zur Verfügung stellen, wenn sie diese nicht selbst benötigen. Essenzieller Teil des Projekts ist deshalb die Entwicklung der oben genannten Plattform, die die Kommunikation zwischen den Parkplatzbesitzern und vorübergehenden externen Parkplatznutzern ebenso wie die Identifikation von freien Stellplätzen ermöglicht.

Das Kreuzviertel ist mit seinem hohen Gastronomieanteil eine hoch frequentierte Anlaufstelle. Parkplätze sind knapp. Es gebe aber viele Innen-und Garagenhöfen mit einer nicht unerheblichen Anzahl an Parkplätzen, wie es in einer Mitteilung der Stadt Dortmund heißt. „Auch wenn diese Parkplätze in erster Linie den Bewohnerinnen und Bewohnern der Häuser der umgebenden Häuser zur Verfügung stehen, ergibt sich die Möglichkeit während der Abwesenheit der Kfz der Bewohner, insbesondere während der üblichen Arbeitszeiten anderen Wochentagen, dieses Parkraumpotentials – ergänzt um Ladeinfrastruktur – externen Besuchern des Kreuzviertels nutzbar zu machen.“

Der PuLS-Plan wird vom Verwaltungsvorstand der Stadt befürwortet und nun dem Dortmunder Rat mit der Empfehlung zur Zustimmung vorgelegt. Eingebettet werden soll das Projekt u.a. in die „Smart City“-Strategie der Stadt. Beim Bundesverkehrsministerium sind inzwischen auch Fördergelder beantragt.
ruhrnachrichten.de, dortmund.de (PDF)

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3 Kommentare zu “Dortmund forciert Ladenetz-Ausbau auf privatem Grund

  1. Cool – Glückwunsch. Das Thema private Ladestationen für öffentliche Nutzung teilen (Sharing Platform) gibt es breits und wurde gefördert durch das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg. Gerne mehr davon über unsere Kontakt Email info at e3charge.net : https://youtu.be/sNbwC0ll8-g

  2. Super Sache – wir sind auch davon überzeugt, dass Ladeinfrastrukur dezentral aufgebaut werden muss, an Orten an denen Elektrofahrer ihre Zeit verbringen. evungo – experience charging hat aus diesem Grund eine „Sharing“ Plattform aufgebaut um privates Teilen einfach und abbildbar zu machen.

  3. Boris J.

    Damit ich es richtig verstehe.
    Ich habe ein Haus mit Hof und soll diesen für alle zur Nutzung zur Verfügung stellen?
    Noch besser ist es auch noch auf meine Stromrechnung fremde Autos zu laden?

    bzw.

    Ich wohne in einer Siedlung und zahle für meinen Parkplatz und nun soll dort jede/r stehen dürfen, weil die meinen dass ich in der Arbeit bin?
    Dabei hab ich Urlaub und war nur eben einkaufen, bzw. bin im Krankenstand und war beim Arzt… etc.

    Grundsätzlich würde ich schon paar m² Grund für die Infrastruktur hergeben, aber wie schaut es aus mit Ausgleichszahlungen?
    Grundsteuererlass, etc.
    Wo kommt der Strom für die Ladesäule her?
    Wer bezahlt diesen?
    Wer hat alles Zugang zu dieser Infrastruktur?
    Ist es nur für „ausgewählte“ Kunden oder frei für alle?

    Ich bin voll für die Erweiterung der Infrastruktur, aber dann müssen diese Ladepunkte auch GRATIS sein, und nicht von irgendwelchen **Wort gelöscht, bitte bleiben Sie sachlich! die Redaktion** wie Smatrics und co.

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21.02.2019 13:00