Region Stuttgart entwickelt innerstädtisches Schnellladenetz

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Die Region Stuttgart entwickelt ein innerstädtisches Schnellladenetz für Elektroautos. Schnellladesäulen sollen in der Region innerhalb von zehn Minuten erreichbar sein. Ein Masterplan hat hierzu 58 potenzielle Standorte für Schnelllader identifiziert. 

Für E-Fahrzeuge würde es in der Region Stuttgart aktuell bereits an 586 Standorten 1.431 Ladepunkte geben. Was bislang jedoch noch fehlt, sind eine flächendeckende Schnellladeinfrastruktur sowie Ladekapazitäten im halböffentlichen Raum, heißt es.

In der Region wurden zwischenzeitlich bereits an 33 Standorten genau 65 Schnelllader errichtet. In einem weiteren Schritt werden nun geeignete Stellen gesucht, die ohne Umwege rasch anfahrbar sind und an denen bei einer kurzen Fahrtunterbrechung aufgeladen werden kann. Gemeint sind also Standorte mit hohem Durchgangsverkehr und einem attraktiven Kurz-Aufenthaltsort wie beispielsweise einem Café. 152 potenzielle Standorte in 25 Städten und Gemeinden kommen hierfür in Frage. Diese sollen mit Investoren, Herstellern und Betreibern umgesetzt werden.
region-stuttgart.org

4 Kommentare

zu „Region Stuttgart entwickelt innerstädtisches Schnellladenetz“
notting
14.03.2019 um 20:16
Mir fehlt bei "Schnellladesäulen" die kW-Angabe. In der Schweiz sind ja auf Rastplätzen 150kW pro Säule Minimum... Soll ja auch Leute geben, die 50kW als "Schnellladung" bezeichnen obwohl es dieses bzw. kommendes Jahr E-Kleinwagen mit 50kWh Akku und wohl 100kW CCS-Ladung geben soll...notting
Uli Schumacher
15.03.2019 um 10:25
Was nützt denn die kW-Angabe, wenn das Netz die Leistung nicht hergibt. Das ist wie die Kenntnis, wann das Wasser zu kochen beginnt, wenn ich nichts zum Erwärmen habe.
bomke
15.03.2019 um 08:03
In Hamburg stehen jetzt schon 62 öffentliche DC Triplecharger zur Verfügung ..... Tendenz stetig steigend .... und in Stuttgart hat man schon 58 Standorte identifiziert ...super!
Uli Schumacher
15.03.2019 um 10:28
Hamburg wird auch nicht 'Grün' regiert. Die 'Grünen' haben Angst, dass man sie nicht mehr braucht, wenn alles funktioniert. Anders kann man sich das alles nicht erklären.

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