05.07.2019 - 10:28

SGS eröffnet Prüfzentrum für Elektromobilität

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Die Prüfgesellschaft SGS hat in Geretsried bei München sein E-Mobility-Labor eröffnet. In dem 4.000 Quadratmeter großen Testzentrum können die Experten Batterien, Elektroantriebe und auch Ladesäulen verschiedensten Belastungen aussetzen.

Das E-Mobility-Labor soll nach den Erwartungen von SGS zu den führenden Prüfstätten für Sicherheits- und Funktionstests sowie Umweltsimulationen im Bereich der Elektromobilität in Deutschland gehören. In dem Gebäude können die 40 Experten nicht nur Traktionsbatterien verschiedensten Tests unterziehen, sondern auch elektronische und elektromechanische Bauteile – zum Beispiel Steckverbindungen von Hoch- und Niedervolt-Leitungen oder Motorbauteile.

Die Batterien können mit den aus der Verbrenner-Welt bekannten Härtetests auf ihre Langzeit-Sicherheit überprüft werden: Dazu gehören Temperatur- und Feuchtigkeitstests oder die Batterien werden verschiedenen Chemikalien, Staub, Gasen oder korrosivem Salznebel ausgesetzt. Mechanische Einschläge und die Vibrationen von mehreren Hunderttausend Kilometern können ebenfalls simuliert werden.

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Das Labor ist aber nicht nur auf den Status Quo der Elektromobilität ausgelegt. „Unser neues E-Mobility Labor in Gelting ist eine Investition in die Zukunft“. sagt Christoph Dyck, Director des Fachbereichs Transportation bei der Prüfgesellschaft SGS. „Hier können wir mit zusätzlichen Dienstleistungen für den Automobil- und Fahrzeugbau perspektivisch wachsen.“

Zu diesen Dienstleistungen gehören auch die Tests von Ladesäulen und Ladekabeln. Auf den Prüfständen des Testzentrums können sämtliche Situationen simuliert werden, welchen die Komponenten in der Praxis ausgesetzt sind – etwa Vandalismus, andere mechanische oder elektrische Beschädigungen, Korrosion, aber auch extreme Wetterbedingungen.

Wie wichtig solche Tests sein können, zeigt der Rückruf des Audi e-tron: Da wegen eines Fehlers im Kabelbaum bei Starkregen Feuchtigkeit über die Ladebuchse in einzelne Batteriezellen eindringen konnte, bestand die Gefahr eines Batteriebrands.

Nicht nur die Dienstleister, auch die Industrie selbst rüstet auf: Ende Juni hat Porsche in seinem Entwicklungszentrum Weissach ein neues Antriebsprüfgebäude in Betrieb genommen. Das Gebäude vereint 18 neue Prüfstände für konventionelle, hybride und elektrische Antriebe unter einem Dach. Auch hier können verschiedene Lade-Situationen simuliert werden.
elektroniknet.de, cash.ch

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