19.09.2019 - 10:18

Tesla baut zu wenig Unfälle

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Die schwedische Versicherungsgesellschaft Folksam veröffentlicht jedes Jahr eine Studie mit den statistisch sichersten Autos des Landes. Elektroautos von Tesla konnten sich in diesem Jahr nicht für die Liste qualifizieren – aus einem simplen Grund: Sie waren nur an sieben Unfällen beteiligt, weshalb es laut der Versicherung zu wenige Daten für eine Analyse gab.
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8 Kommentare zu “Tesla baut zu wenig Unfälle

  1. Selnim

    Das bedeutet jedoch nicht das Teslas eigentlich die sichersten Fahrzeuge wären wenn sie nur in der Liste aufgenommen würden. Es könnte bedeuten das die Versicherungen die Anforderungen für die Aufnahme in die Statistik erhöht haben.

    • Franzl

      klug gedacht doch dumm gemeint. Das Model 3 z.B. hat ja bereits bei den wichtigsten safty-tests (Na & Eu) die bisher beste Bewertung bekommen. Dieser Bewertung hat Tesla größtenteils seiner automatischen sicherheits Bremse zu verdanken, welche Unfälle vermeidet. Deshalb wird diese Versicherung zuwenig Unfälle von dem Model 3 im Register haben da sie vermiden werden. Könnte man also doch davon sprechen dass dieser Artikel besagt dass“ Teslas eigentlich die sichersten Fahrzeuge wären“.

  2. Polo

    7 Unfälle klingt ja erstmal positiv aber wie sieht es denn im Bezug auf die gesamte Anzahl an Teslas aus? Vielleicht fuhren ja nur 7 herum? 😀

  3. Dome

    Wie viele teslas gibt’s den insgesamt in dem Land ? 10? Dann sind 7 Unfälle echt viel und es wären die wahrscheinlich unsichersten Autos der Welt …

    • Michael Wiegand

      Die aktuelle Anzahl kenne ich zwar nicht, konnte aber googeln, dass von 2013 bis 2016 immerhin fast 2400 Tesla in Schweden neu zugelassen wurden. Heute schätze ich mal, dass sich diese Anzahl sicherlich verdoppelt bis vervierfacht haben dürfte.

    • Simon Maier

      Wenn man die Suchmaschine bemüht bekommt man zwar keine vollständigen Zulassungszahlen, aber man findet Artikel wie diesen dass Tesla allein 2015 rund 1000 Model S dort absetzen konnte, und das war lange vor der Einführung des wesentlich günstigeren Model 3, das weltweit in viel höheren Stückzahlen verkauft wird als S und X.
      https://teslamag.de/news/tesla-absatz-skandinavien-schweden-norwegen-6467
      Allein in 2019 wurden bisher über 2700 Model 3 (kam erst im März auf den Markt) und in einem Zeitraum von einem Jahr (YTD) 751 Model S in Schweden verkauft.
      https://insideevs.com/news/368774/august-2019-plugin-sales-sweden/
      Schweden gehört zu den Ländern in Europa die bereits das Ende von Neuzulassungen mit Verbrennungsmotor beschlossen haben, bereits 2030, also in 11 Jahren ist es dort so weit.

    • Norbert Aule

      Die Produktion bei Tesla hat pro Quartal 100000 Stück erreicht. Von den Modellen S und X gibt es seit 2011 belastbare Zahlen. Die Unfallrate hat sich nicht gesteigert gemessen an den Stückzahlen. Das Model 3 ist noch nicht so lang auf dem Markt. Das ist aber ein Massenprodukt, dass jetzt schon die Zahlen von GM erreicht hat. Die passive Sicherheit wurde nur von diesem Modell zu 100% erreicht. Das Testszenario muss jetzt verschärft werden. Das dauert aber noch. Die Gesamtzulassungen in Deutschland kenne ich nicht, in Hof/Saale sind nur 3 angemeldet. In Deutschland dürften es um die 200000 sein. Man müsste bei der Zulassungsstelle fragen. Viele in Hamburg angelieferten Autos gehen ja ins Ausland. Die Lieferzeiten werden wohl noch länger werden, weil die Auslieferung des Model Y vorgezogen worden ist. Das dürfte zulasten des Model 3 gehen. Andererseits hat die 3.Gigafactory jetzt in China den Betrieb aufgenommen. dadurch wird der Export für Europa beschleunigt. Die 4. Gigafactory ist für Deutschland vorgesehen. Da gibt es Bewerbungen. Wo die wirklich gebaut werden soll, wird diesen Monat bekannt gegeben. Ein Ausstoß von mehr als 100000 Stück/Quartal ist derzeit möglich, doch es soll noch weiter gesteigert werden. In China sollen es mehr werden. Die Produktions-Hölle ist noch lange nicht überwunden. Wenn sich Versicherer außer Stande fühlen, ein E-Auto zu versichern, sollten sie die Finger davon lassen. Natürlich sind diese Autos weniger an Unfällen beteiligt. Das kann man aber nicht dem Auto oder dessen Fahrer anlasten. Außerdem gibt es immer mal wieder Rempler, die trotzdem Versicherungs-würdig sind. Bleche vertragen nun mal keine Beulen oder Kratzer. Wo soll da ein Problem bestehen?

    • Norbert Aule

      Nachtrag: Ich habe eine Null zu viel rein geschrieben, die Auslieferungen betreffend. Ich war eben zu schnell für mein Alter….
      Das Model 3 wird wohl 4x so hohe Verkaufszahlen haben, wie das Model X und S zusammen. Davon muss man für die Zukunft wieder etwas abziehen wegen des Model Y. Auch das Model X wird dann wohl weniger häufig verkauft. Das ist aber ein gigantisches Dickschiff, dass sich nur wenige leisten können. Es ist also egal. Ich vermute, die Versicherer sind derzeit verwirrt wegen der niedrigen Schadensrate. De Klientel ist eben völlig anders, als gewohnt. Waghalsige Fahrmanöver machen E-Fahrer nur wenig. Man fährt gelassener. Die aktive Sicherheit ist wesentlich höher, nicht nur die passive. Da zeigt sich aber auch bei anderen Herstellern jetzt vermehrt. Das hat wohl mit der Sparsamkeit der Benutzer zu tun. Harakiri-Flieger gibt es nur wenige, wenn überhaupt. Das gehört hier eigentlich nicht zum Thema. Wasserstoff-Autos bedienen im Grundsatz die gleiche Klientel, wenn auch auf etwas höherem Niveau. Diese Autofahrer achten nur weniger aufs Geld. Das spielt in der Praxis fast keine Rolle, allenfalls in der Höhe der Selbstbeteiligung, die wohl wegen der höheren Betriebskosten niedriger ausfallen dürfte….

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Gefunden bei electrive.net
https://www.electrive.net/2019/09/19/tesla-baut-zu-wenig-unfaelle/
19.09.2019 10:29