11.12.2019 - 11:26

Toyota: Nächste Generation des Aygo als Elektroauto?

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Toyotas Kleinwagen Aygo wird einen Nachfolger bekommen, das ist bereits beschlossen. Laut Johan Van Zyl, CEO von Toyota Europe, könnte auch eine rein elektrische Version angeboten werden. Eine Entscheidung steht aber noch aus.

Anstatt auf einen Aygo Hybrid zu gehen, denkt zumindest der Europa-Chef der Japaner gleich über eine vollelektrische Version des Kleinwagens nach. „Einige Städte führen Null-Emissions-Zonen ein, daher müssen wir über die Zukunft nachdenken und fragen, wie wir sicherstellen können, dass wir eine elektrifizierte Version eines A- oder Sub-A-Segment-Autos haben, das wir haben werden in der Lage sein, für diese Städte zu nutzen?“, sagte er gegenüber Automotive News Europe.

Entschieden ist aber offenbar noch nichts. Offen ist auch, ob der Aygo nur noch als BEV angeboten wird, es Hybrid-Versionen oder gar reine Benziner geben wird. Die Automotive News Europe spekuliert, dass neue Benzinversionen im Kleinwagensegment unrentabel sein könnten. Die Kosten für die NOx-Reinigung bei Benzinern, die zum Erreichen der Euro-6d-temp-Vorgaben notwendig ist, würden laut Schätzungen rund 2.000 Euro pro Fahrzeug kosten.

Das Modell allgemein will Van Zyl trotz der steigenden Kosten für die Abgasreinigung im preissensiblen Kleinwagensegment nicht in Frage stellen. „Der Aygo war ein sehr gutes Produkt für uns, was die Eroberung und den Bekanntheitsgrad jüngerer Menschen anbelangt“, so Van Zyl. „Wir sehen es immer noch als ein gutes Segment für uns.“

Der Aygo wird zusammen mit dem Peugeot 108 und Citroën C1 in einem Gemeinschaftswerk im tschechischen Kolin gebaut. Mit den beiden französischen PSA-Marken, die auch Entwicklungspartner für das Modell sind, muss sich Toyota noch abstimmen. Auf großen Widerstand werden die Japaner mit einem Elektro-Ansatz wohl nicht stoßen: Citroën-Chefin Linda Jackson hatte bereits im Oktober 2018 BEV-Versionen des Citroën C1 sowie der Schwestermodelle Peugeot 108 und Toyota Aygo in Aussicht gestellt.

Es ist jedoch offen, wie es überhaupt mit den beiden PSA-Modellen weitergeht. Bereits im November 2018 hatten die drei Partner vereinbart, dass Toyota die 2002 gegründete Fabrik ab 2021 komplett übernimmt. Dann würde Toyota die dritte Generation der PSA-Ableger des Kleinwagen-Trios quasi in Lizenz fertigen – oder PSA geht (inzwischen mit Opel) eigene Wege. Toyota könnte dann das Werk mit seiner Kapazität von 300.000 Fahrzeugen mit einem kleinen SUV oder Crossover auslasten.

Die Kooperation bei den leichten Nutzfahrzeugen, auch inklusive Elektro-Version des Transporters Proace, ist von den Kleinwagen jedoch nicht betroffen.
autonews.com

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6 Kommentare zu “Toyota: Nächste Generation des Aygo als Elektroauto?

  1. Egon meier

    spannend …
    toyota denkt noch darüber nach ob sie überhaupt sollten .. der Wettbewerb baut schon ..

    • D-Tric

      Egon: ja, das verstehe ich auch nicht. 2000 Euro alleine für die Abgasreinigung – dann auch noch Motor und Getriebe. Ich denke, der Punkt ist nicht mehr weit entfernt, an dem Verbrenner in einem Kleinwagen absolut keinen Sinn mehr machen.

      • Egon meier

        Der e-UpMiGo kostest jetzt schon (frisch bestellt) nach Förderungen 15.000 Euro. Mit der neuen Föderungen gehen da nochmal 1000- 2000 Euro runter.
        Verbrenner-Kleinstwagen benötigen für Abgasreinigung pp 2000 Euro Aufpreis und die Regeln werden härter …
        Verbrauchskosten höher, Reparaturen teurer, Steuern usw usw ..
        Ein Verbrenner ist zu teuer wenn man vergleichbare Ausstattung haben will (Klima, 4 Türen …….)

        Es ist wahrscheinlich schon vorbei für den Aygo und andere Kleinstwagen aus J, F, I und Korea

  2. mike

    selbst bei Toyota tut sich jetzt was. .. es geschehen noch Wunder

  3. Berthold

    Ich glaube, dass Toyota sehr tief stapelt und schon viel weiter ist als alle vermuten. Dafür spricht z. B. die vertiefte Zusammenarbeit mit Subaru und Mazda (hat schon den MX-30 fertig), um eine Elektro-Plattform (weiter) zu entwickeln. Außerdem wollen sie eine neue Art Akku entwickeln. Vielleicht sind sie schon weiter als man denkt. Wir werden sehen.

    • Viva

      Toyota hat bereits vorvielen jahren den toyota iq als elektrische Version gebracht jedoch nicht in serie wegen der mangelnden nachfrage!
      Sie erwähnen e ständig das die kundennachfrage sehr gering ist!

      Toyota setzt auch nachwievor auf antriebe welche einen kleinen akku benötigen…
      Wenn rein elektrisch dann mit brennstoffzelle wo ich einen kleinenakku verbauen kann!
      Zu grosse alkussind nicht sinnvoll!

      Und zusagen das toyota hinten ist ist wirklich nicht wirklich klug…
      Toyota hat als erster hersteller hybrid in serie gebracht…
      Genauso wie brennstoffzelle!
      Hier zu sagendas toyota hintenist weilsie noch keinen e wagen haben ist komplettverkehrt…
      Immerhin ist das hybridsystem von toyota mitatkinson motor viel aufwendiger als ein e antrieb….

      Und der e anttieb den die deutschen hersteller sostark forcieren ist doch auch nur die notlösung da sie sonst kein feuer im ofen haben um mit dem kommenden flottenverbrauch 2020 bestehen zu können weil sie einfach zuweitwegvom schuss sind!

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11.12.2019 11:02