27.02.2020 - 09:35

Tesla-Fahrer „klaut“ Strom – direkt neben der Polizei

tesla-model-s-elektroauto-electric-car-02

In Mettmann hat ein Tesla-Fahrer sein Auto über die Steckdose auf einem Baustellen-Klo geladen und das ausgerechnet am Neubau eines Polizeigebäudes. Damit hat er sich wegen der „Entziehung elektrischer Energie“ strafbar gemacht, wie der „Stromklau“ im Beamtendeutsch heißt.

Was der Tesla-Fahrer offenbar nicht wusste: Nur wenige hundert Meter weiter befindet sich nahe einer Pizzeria ein 50-kW-Lader. Auch falls die Ladepunkte dort belegt waren, wäre es wohl besser gewesen, dort zu warten anstatt das Baustellen-Klo aufzusuchen…
spiegel.de, express.de, presseportal.de

– ANZEIGE –

Offen für alle Back-End Systeme: Um die Elektromobilität in Fahrt zu bringen, bieten wir allen Back-End Herstellern die Möglichkeit unser kontaktloses NFC Payment inklusive digitalem Belegserver auf Ihrer Plattform nahtlos zu integrieren. Kontaktieren Sie uns noch heute. Wir freuen uns auf Sie.
Mehr erfahren >>

Stellenanzeigen

Leiter (w/m/d) Standortakquise Ladeinfrastruktur

Zum Angebot

Senior Projektmanager Ladelösungen (m/w/d)

Zum Angebot

Product Manager Home Charging (Hardware) (M/F/D)

Zum Angebot

3 Kommentare zu “Tesla-Fahrer „klaut“ Strom – direkt neben der Polizei

  1. notting

    Man bedenke auch, dass E-Auto-Lader in gewissen Situationen FI & Co. blind machen können. Nicht umsonst gelten besondere diesbzgl. Vorschriften auf Baustellen, die eben FI & Co. vorschreiben. Nicht auszudenken, wenn wg. so einem E-Auto-Fahrer-Depp was passiert 🙁
    -> E-Autos nur an Elektro-Installationen laden wo man 10000%ig weiß, dass diese auch für E-Autos gedacht ist!

    notting

    • Simon Maier

      In diesem Fall hätte er nicht im Klo, sondern am Baustromkasten laden sollen, diese haben heutzutage aufgrund der Baukräne mit Frequenzumrichter oft einen allstromsensitiven Fi. Da hätte er auch deutlich mehr Ladeleistung bekommen als an der Schuko im Klo.

  2. Berlinektricker

    …natürlich geht das gar nicht, dass man irgendwo Strom klaut!
    Aber dass es eben ohne Weiteres mit Hilfe eines Baustellenklos doch geht ein Auto zu „betanken“, ist doch einfach genial, oder?! Jede noch so simple Steckdose ist eben auch ein Ladepunkt, der einem erstmal weiter hilft, sei es das Wurfkabel aus der Pizzaria oder Tante Ella und ihre Balkonsteckdose im Erdgeschoss.
    Am besten man hat immer ein 10m Kabel dabei mit 10 € Steckerstrommessgerät, die beide 3.700 Watt ab können und das 230 V Notladekabel hat man ohnehin, dann kann man, natürlich vorher fragen…, sich immer irgendwo ein paar Kilometer bis zur nächsten freien Ladesäule ziehen. Oder man plant nicht ganz so knapp, …schafft es dann aber auch nicht in den Spiegel oder in electrive.net…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Gefunden bei electrive.net
https://www.electrive.net/2020/02/27/tesla-fahrer-klaut-strom-direkt-neben-der-polizei/
27.02.2020 09:21